14.12.2016 - 10:27

Sich wohlfühlen mit Houzz So schützen Sie bei der Weihnachtsdeko auch Ihre Haustiere

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Haustiere und Weihnachtsdeko vertragen sich nicht immer – in beide Richtungen. Schützen Sie Ihre Lieblinge vor gefährlicher oder gar giftiger Deko.

Haustiere und Weihnachtsdeko vertragen sich nicht immer – in beide Richtungen. Schützen Sie Ihre Lieblinge vor gefährlicher oder gar giftiger Deko.

Lametta, Lichterketten,Leckereien: An Weihnachten dekorieren wir nach Herzenslust – nur unsere tierischen Freunde könnten darunter leiden.

Ein geschmücktes Zuhause sieht festlich aus. Doch Vorsicht vor Lametta, Kerzen und Co. – denn manche Deko ist gefährlich fürs Haustier. Damit Hund, Katze, Nager und Co. keinen Schaden davontragen, sollten Sie bei der Weihnachtsdekoration einige Dinge beachten. Denn wer will schon die Feiertage beim Tierarzt verbringen und seinen Liebling leiden sehen? Diese sechs Gefahrenquellen sollten Frauchen und Herrchen in der Weihnachtszeit im Auge behalten.

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1. Weihnachtliche Verkleidung

Fangen wir gleich bei der „Dekoration“ unserer kleinen Freunde an. Genau wie wir uns gern festlich in Schale schmeißen, statten manche auch ihr Haustier mit weihnachtlichen Accessoires aus. Dass die Tiere das oft nicht mögen und sich vom Rentier-Haarreif oder der roten Halskrause befreien, ist eine Sache. Die andere ist, dass Haustiere überall herumschleichen und etwa mit einem Deko-Halsband schnell an Gegenständen hängen bleiben und sich strangulieren können.

Tipp: Wenn Sie Ihr Haustier unbedingt in ein weihnachtliches Outfit stecken wollen, dann greifen Sie auf Accessoires zurück, die nicht mit Knoten am Körper festgebunden sind und sich schnell lösen lassen. Oder wählen einfach ein rotes Standard-Halsband.

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2. Kaminfeuer und Kerzen

Im Kamin brennt ein wärmendes Feuer, Kerzenschein erfüllt den Raum mit stimmungsvollem Licht – Szenen, die unsere Weihnachtszeit prägen. Doch Vorsicht: Mit ihren herumwedelnden Schwänzen laufen vor allem Katzen und Hunde Gefahr, in eine Flamme zu geraten und sich zu verbrennen. Auch Kerzen auf schmalen Ständern sind eine gefährliche Dekoration, da sie leicht umgeworfen werden können.

Tipp: Lassen Sie Ihre frei herumlaufenden Haustiere nie unbeaufsichtigt in einem Raum zurück. Stellen Sie Kerzen nur außerhalb der Reichweite der Tiere auf und beobachten sie aufmerksam, wenn sie sich in der Nähe eines Kamins aufhalten.



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3. Duftkerzen, Öle und Räucherstäbchen

Räucherstäbchen und Duftkerzen haben vor allem in der Weihnachtszeit ihren großen Auftritt und verbreiten einen schönen Duft. Aber was schon uns schon manchmal zu Kopfe steigt, ist für Haustiere mit ihren sehr sensiblen Geruchsnerven noch viel unangenehmer. Besonders bei kleinen Tieren, wie Nagern und Vögeln ist dies problematisch. Da sie aufgrund der Käfighaltung den Raum nicht selbstständig verlassen können, sollten Sie hier lieber auf die Verwendung intensiver Düfte verzichten.

Duftöle, aber auch Schneespray für die Fensterscheiben, werden von einigen Haustieren gerne abgeleckt. Da sie jedoch giftige Substanzen enthalten, gehören sie außerhalb ihrer Reichweite.

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Tipp: Wenn Sie Räucherstäbchen und Duftkerzen verwenden, lüften Sie den Raum danach ausreichend. Stellen Sie gegebenenfalls den Käfig zeitweise in einen anderen Raum.

4. Baumschmuck, Lichterketten und Dekofiguren

Glitzerkugel, Lametta und Lichterkette – richtig weihnachtlich wirkt das Zuhause erst mit einer adventlichen Baum- und Zimmerdekoration. Aber auch hier ist einiges zu beachten, damit sowohl Mensch als auch Tier Freude daran haben.

Besonders Katzen werden durch bunte Kugeln, die am Ast wippen, zum Spielen animiert, Hunde können sie mit einem Ball verwechseln. Das Resultat ist fatal: an Kugelsplittern können sie sich schneiden oder spitze Teile sogar verschlucken. Verzehrtes Lametta kann zu Darmverschluss führen und durch eventuell enthaltene Bleireste auch giftig sein.

Kleinteilige Dekofiguren sehen ansprechend aus – landen aber ebenso schnell mit einem Happs im Tiermagen. Nager wiederum sind meist von Kabeln der Lichterketten fasziniert und knabbern gern daran – mit eventuell tödlichem Ausgang.


Auch Sprünge ins Astwerk sind keine Seltenheit. Ein stabiler Baumständer und sicherer Standort sind daher wichtig .

Tipps:

  • Wenn Sie ein verspieltes Haustier besitzen, achten Sie darauf, dass es vom Christbaum ferngehalten wird. Hängen Sie Kugeln, Lametta und kleine Anhänger nur in den oberen Baumzweigen auf
  • Verwenden Sie lieber Dekorationen aus Naturmaterialien, wie unbehandeltem Holz oder Kiefernzapfen
  • Vermeiden Sie kleinteilige Dekorationselemente, nutzen Sie lieber wenige, dafür große Accessoires
  • Bringen Sie Kabel außer Reichweite, wenn Ihr Nager im Zimmer Auslauf hat

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5. Naschereien

Schalen mit Lebkuchen, Schokolade und Plätzchen sehen zwar dekorativ aus, sind aber eine große – und gefährliche – Versuchung für unsere tierischen Freunde. Vor allem Schokolade ist aufgrund des in der Kakaobohne enthaltenen Stoffes Theobromin ungesund für Vierbeiner – und kann eine Vergiftung verursachen. Weniger eine Dekoration, aber mindestens genauso gefährlich ist das Festtagsessen. Geflügel, wie Gans, Ente oder Truthahn haben kleine spitze Knochen, an denen Hunde und Katzen ersticken können.

Tipp : Besonders vor und nach der Bescherung sollten Sie darauf achten, dass unter dem Weihnachtsbaum keine Süßigkeiten schnappbereit herumliegen. Bewahren Sie deshalb Essen in geschlossenen Behältern und außerhalb der Reichweite des Haustiers auf. Lassen Sie Essensreste nach dem Festmahl nicht offen in der Küche stehen und entsorgen Sie Geflügelknochen sofort.

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6. Giftige Pflanzen

Es sieht festlich aus, wenn Mistelzweige über der Tür hängen und rote Weihnachtssterne auf dem Tisch stehen. Wenn der Sittich aber im Zimmer seine Flugstunden nimmt, kann er leicht in Versuchung kommen davon zu kosten. Nicht nur für ihn ist das gefährlich, auch bei großen Haustieren können Mistelzweige und Weihnachtssterne Darmprobleme und Vergiftungserscheinungen verursachen.

Genauso wichtig ist zu beachten, dass das Haustier nicht aus dem mit Wasser gefüllten Christbaumständer trinkt, denn der Weihnachtsbaum kann fürs Tier giftige Stoffe absondern.

Tipp: Stellen und hängen Sie Weihnachtsstern und Mistelzweig nur an Orten auf, die Ihre Haustiere nicht erreichen. Um zu verhindern, dass Ihr Vierbeiner aus dem Christbaumständer trinkt, sollten Sie eventuell kleine Barrieren aufstellen.

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Dieser Artikel ist bereits erschienen auf Houzz .

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