14.12.2016

Sich wohlfühlen mit Houzz 8 Dinge, die Sie von Katzen übers Wohlfühlen lernen können

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Einfach niedlich, wie das kleine Katzenbaby auf dem großen Sofa vor sich hin döst.

Foto: © iStock / Elena Alyukova-Sergeeva

Einfach niedlich, wie das kleine Katzenbaby auf dem großen Sofa vor sich hin döst.

Das können Sie sich von unseren vierbeinigen Stubenhockern abschauen: Katzen wissen einfach, wo sich in der Wohnung die besten Plätze verstecken.

Im Bett ist es gemütlich – auf Regalbrettern und in Schubladen aber auch. Das Leben mit Katzen zeigt uns, dass Entspannen überall geht. Sie sind die wahren Spezialisten, wenn es um Gemütlichkeit und Entspannung geht. Wir geben Ihnen einen kleinen Einblick in die Wohnwelt der Samtpfoten, das Zusammenleben mit Ihnen und ihre ganz besonderen Genussstrategien. Die könnten übrigens auch für „Hundemenschen“ inspirierend sein…

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1. Die durchschnittliche Lebenserwartung einer Hauskatze beträgt 14-17 Jahre.

Gut zehn davon verschläft sie einfach. Ansonsten lassen sich die faulen Vierbeiner auch wenn sie wach sind, gerne einfach schnell irgendwo fallen – auf ein großes, weiches Bett, zum Beispiel. Das haben sie dann am liebsten für sich – es sei denn, sie werden stundenlang gekrault.


Was wir daraus lernen können? Haben Sie keine Angst, etwas (vermeintlich ach so wichtiges) zu verpassen. Schlafen Sie am Sonntag einfach mal aus, dösen herum, lassen locker – und bestehen Sie darauf, verwöhnt zu werden!

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2. Manchmal machen sich Katzen auf weniger gemütlichen Möbelstücken breit.

Kein Kleiderschrank ist dafür zu hoch, keine Nische zu schmal. Da sie auch im Schlaf über hellwache Instinkte verfügen, lieben sie solche Beobachterposten. Und keine Sorge, herunterfallen können Katzen nicht so schnell: Ihr Reaktionsvermögen ist derart fix, dass sie auch auf Schränken sicher schlummern. Aber nein, das müssen Sie nicht nachmachen.

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3. Wo ist es in der Wohnung denn am wärmsten und gemütlichsten?

Couch, Sofa, Teppich und den Platz vor der Heizung kennt Ihre Katze schon? Wie wäre es dann mal mit einem Plätzchen vor dem Fernseher? Der strahlt nämlich auch Wärme aus – und obendrein lassen sich Katzen beim Räkeln gerne beobachten, und wo geht das besser, als direkt vor der Röhre? Dafür nimmt sie dann auch Abstriche beim Komfort der Liegefläche in Kauf. Stehen wir dazu: Manchmal ist Abhängen vor dem Fernseher, die neueste HBO-Serie im Player, das einzig Richtige.

4. Schubladendenken? Von wegen.

Katzen suchen sich auch gerne Verstecke, die scheinbar unbequem sind, aber herrlich zum Ausruhen dienen. Wie dieser Bettkasten, in dem der Hausherr eigentlich Bücher aufbewahrt.


Für Sie als Katzenbesitzer hat das zwei Vorteile: Sie haben Ihren Schmusepeter ganz in Ihrer Nähe, aber gleichzeitig auch ausreichend Platz in Ihrem Bett ohne lästige Katzenhaare oder Kratzspuren auf dem Kopfkissen.



Ihre Katze mag zwar vielleicht keine echten Kühe, aber gemütliche Schaffelle oder Kuhfellteppiche sind doch sehr beliebt. Noch kuscheliger sind jedoch alle weichen Kissenlandschaften, in denen sich die Katze verstecken kann. In diesem Wohnbeispiel relaxt sie auf einem weißen Polstermöbel, umgeben von einer Tapete mit Waldmotiv. Setzen Sie sich doch einfach dazu und genießen die herrliche Ruhe und Idylle.

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5. Kennen Sie das Wimmelbuch „Wo ist Walter“?

Wir spielen hier jetzt mal „Wo ist die Katze?“. Gemütliche Sitzgelegenheiten gibt es in diesem Wohnzimmer ja zur Genüge. Letztendlich lässt es sich momentan wohl am besten auf der Chaiselongue entspannen, aber auch das Sofa, die Kissen vor dem Kamin oder der zackige Teppich laden zum Verweilen ein.


Machen Sie es Ihrer Katze nach und wechseln Sie ab und zu Ihre Kuschelecke – und damit die Perspektive auf Ihre eigenen vier Wände.

6. Beanspruchen Sie den besten Platz der Wohnung ruhig auch mal für sich.

Katzen tun das ständig! Dabei bezahlen die Vierbeiner noch nicht einmal Miete; und für zerkratzte Sofabezüge müssen ja auch Sie aufkommen. Verjagen Sie Ihren Vierbeiner also ohne schlechtes Gewissen von der Couch. Das geht am besten und ohne böse Kratzattacken, wenn ein Leckerli in der Küche wartet oder ein Mäuschen im Garten gejagt werden will – oder legen Sie eine alte „Lassie“-Folge ein. Mit dem Collie will Ihre Katze bestimmt nicht den Nachmittag verbringen.



Ganz wie die Großen wartet die Katze hier auf dem Barhocker auf das fertige Essen – und vor allem auf ein paar kleine Snacks zwischendurch. Für viele von uns ist die Küche der liebste Raum – nicht nur bei Partys. Da sind sich Vier- und Zweibeiner also einig. Wo sonst gibt es neben Sitzkomfort auch noch was zu essen?


Dass Katzen keine Hemmungen haben auf Arbeitsplatten oder am heißen Herd vorbeizuschleichen, weiß leider jeder Katzenbesitzer. Wussten Sie aber, dass Sie Essig, Knoblauch, Zwiebeln, Kaffee und Weintrauben besser sicher vor ihnen verstecken sollten? Das sind nämlich schädliche Lebensmittel, die Ihre Katze ganz und gar nicht verträgt.

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7. Auch in Ihrem Ankleidezimmer sollte ein klares Machtverhältnis herrschen.

Nur, weil Ihr Kater Schuhe liebt und stundenlang mit Ihren Gürteln, Schals und Handschuhen spielen könnte, brauchen Sie ihm das noch lange nicht zu gestatten. Dass er Sie neugierig von der Sitzbank aus beobachtet, während Sie über Ihre Garderobe nachdenken, ist hingegen erlaubt.


Hauptsache, es verschwinden dabei keine Accessoires und der Kater lebt seine aktiven Phasen nicht an Ihrem empfindlichen Wollpullover aus. Aber irgendwie können wir es ja verstehen: Ein Ankleidezimmer ist ja auch für uns ein spannender Abenteuerspielplatz.

Mit ihrem siebten Sinn schleichen Katzen durchs Leben und warnen uns Menschen auf faszinierende Weise. Sie können nicht nur Erdbeben und Unwetter vorhersehen, sie sind auch wetterfühlig und hochsensibel. Kein Wunder, dass sie stundenlang am Fenster sitzen können, um den Himmel, die Vögel und die Wolken anzustarren. Was sie dabei wohl denken?

Einfach mal abschalten, nichts tun und die Seele baumeln lassen – das können wir definitiv von diesem Haustier lernen. Schauen Sie mal wieder eine Viertelstunde aus dem Fenster. Da gibt es mehr zu entdecken, als man glaubt.

Könnten Katzen wie wir Menschen Bücher lesen, dann würden sie wohl „Alice im Wunderland“ oder „Die Leute von Seldwyla“ lesen. Oder eins der anderen zahlreichen literarischen Werke, vom Kinderbuch bis zum Klassiker, in denen Katzen und Kater eine elementare Rolle spielen. Schon Ovid und Homer schrieben über Katzen und bis heute fasziniert dieses Wesen mit seinem unergründlichen Charakter. Kaum ein anderes Tier dient der Literatur, aber auch der Malerei, mehr als Inspirationsquelle.

Da Katzen aber nun mal nicht lesen können, machen sich die vierbeinigen Intellektuellen einfach auf Bücherregalen bequem oder wie hier auf einem Kletterbaum aus alten Regalbrettern – manchmal kann auch scheinbar Ungemütliches zum echten Lieblingsplatz avancieren.

Ach, da bist du ja wieder, Miusch! Wenn sich der kleine Mitbewohner nach stundenlanger Beutejagd und Revier-Inspektion anschickt wieder heimzukommen, gleicht das immer einer Überraschung.

Fröhlich spaziert er hier durch die offene Tür herein, aber auch durch einbruchsichere Katzenklappen findet Ihr Vierbeiner wieder nach drinnen. Manchmal auch mit einer toten Maus oder einem Vögelchen im Mund. Auf Ihre Beute sind Katzen stets besonders stolz und wollen uns damit imponieren. Wenn wir mit neuen Schuhen nach Hause stolzieren, dann kommt das dem Ganzen sehr nahe – also nicht über Ihre Katze ärgern, sondern einfach mal darüber schmunzeln.

8. Was uns als Lärm oder Unruhe vorkommt, ist für Katzen eine wahre Wohltat.

Denn was nach elektronischer Lärmbelästigung klingt, ist genau das Gegenteil: Katzen mögen eine stoische, monotone Geräuschkulisse, die zum Beispiel von Waschmaschinen, Trocknern oder Geschirrspülern verströmt wird.

Probieren Sie es mal aus und halten Sie sich in der Nähe der laufenden Maschinen auf. Vielleicht beruhigt das Rauschen der Geräte ja doch! Bei Babys funktioniert es erstaunlich oft…

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Erzählen Sie’s uns: Was erleben Sie so mit Ihrer Katze – und wer herrscht übers Sofa?

Dieser Artikel ist bereits erschienen auf Houzz .

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