02.12.2016

SICH WOHLFÜHLEN MIT HOUZZ 10 Tipps, mit denen Sie Ihre Katze glücklich machen werden

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Bei diesem Anblick schmelzen die Herzen von jedem Katzenbesitzer.

Bei diesem Anblick schmelzen die Herzen von jedem Katzenbesitzer.

Fragen Sie nicht, was Ihre Katze für Sie tun kann (das interessiert sie eh nicht) – überlegen Sie lieber, was Sie für Ihre Katze tun können

Als Katzenliebhaber wollen Sie natürlich nur das Beste für Ihre Katze. Ein eigener Fensterplatz, ein Kratzbaum oder Brunnen – Sie können viel dafür tun, dass es Ihrem vierbeinigen Freund nicht langweilig wird! Mit der Katze Zeit zu verbringen und zu spielen, trägt genauso zu einem gesunden und glücklichen Katzenleben bei. Wir haben 10 Tipps zusammengestellt, wie Sie ihre Katze glücklicher machen können. Und auch, wenn sie Ihnen dafür nicht gerade mit überbordender Zärtlichkeit dankt (anders als zum Beispiel ein Hund), können Sie sicher sein, dass Sie in der Beliebtheitsskala Ihrer Katze zumindest nicht nach unten gerutscht sind. Immerhin!



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1. Seien Sie für Ihre Katze da
Auch wenn gern behauptet wird, Katzen seien unabhängige Einzelgänger, wissen sie dennoch Ihre Anwesenheit und Aufmerksamkeit zu schätzen. Vor allem Hauskatzen sind darauf angewiesen, dass jemand in der Nähe ist und sich mit ihnen beschäftigt. Nehmen Sie sich also regelmäßig Zeit, um mit Ihrer Katze zu spielen, sie zu bürsten oder einfach nur neben ihr zu sitzen.

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Falls Sie länger als ein oder zwei Tage verreisen müssen, beauftragen Sie am besten eine Person ihres Vertrauens, ab und zu vorbeizuschauen. Das ist besser, als sie in eine Tierpension zu geben, günstiger ist es auch. Außerdem sollte sich möglichst immer dieselbe Person um das Tier kümmern. So ist es für alle am entspanntesten.

2. Bieten Sie viele Klettermöglichkeiten
Wohnungskatzen müssen regelmäßig herumtoben und ihre Muskeln trainieren, nur so bleiben sie fit und gesund. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Kletterbaum an der Wand, auf den sie jederzeit steigen, von dem sie herunterspringen und unter dem sie entspannt herumliegen kann? Dafür gibt es jede Menge Anleitungen zum Selberbauen, zum Beispiel eine rustikal-moderne Variante wie auf diesem Bild.


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3. Machen Sie Platz am Fenster
Am Fenster zu sitzen und rauszuschauen, gefällt Hauskatzen besonders gut. Das können Sie stundenlang tun. Falls das Fenster mit der besten Aussicht für Ihre Katze ohne Hilfe nicht gut erreichbar ist, können Sie ihr zum Beispiel ein Wandregal oder eine Sitzgelegenheit auf Fensterhöhe bauen, bei Bedarf mit extra „Sprunghilfe“.


Damit Ihr Liebling auch genug zum Gucken hat, können Sie zum Beispiel eine Feder vors Fenster hängen oder ein Badeschälchen für Vögel in Sichtweite platzieren. Wenn möglich, öffnen Sie ein Fenster (mit Fliegengitter oder Sicherheitsnetz davor), damit Ihre Katze auch gleich eine Portion Frischluft abbekommt.



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4. Erlauben Sie ungewöhnliche Schlafplätze
Ob in offenen Schubladen, Pappkartons oder Schränken – Katzen können (und wollen) überall schlafen. Diese ungewöhnlichen Schlafplätze haben zudem den entscheidenden Vorteil, dass sie mit Abstand die günstigste Variante sind. Anstatt Ihrer Katze also den ungewöhnlichen Lieblingsort ausreden zu wollen, sollten Sie ihn vielleicht einfach akzeptieren, einen unkomplizierten Zugang ermöglichen und ihn so gemütlich wie möglich einrichten. Dafür brauchen Sie nichts neu zu kaufen – ein Handtuch, eine Decke oder, wie im Falle meiner eigenen, schon etwas betagten Katze, ein Stapel Papiertüten tun es auch (Katzen sind schon eigenwillige Wesen …). Auf diese Weise zeigen Sie Ihrem Tier: Ich kümmere mich um dich.

5. Räumen Sie giftige Pflanzen aus dem Weg und ersetzen sie durch unbedenkliche Arten
Überraschend viele der üblichen Zimmerpflanzen und Schnittblumen sind für Katzen giftig, darunter Amaryllis, Aloe Vera, die meisten Lilienarten, Gemeiner Efeu und Philodendron. Diese sollten Sie unbedingt aus Ihrem Haushalt verbannen. Eine Liste für Haustiere giftiger Zimmerpflanzen hat etwa der Deutsche Tierschutzbund auf seiner Website veröffentlicht;


Weil aber Pflanzen für eine angenehme Atmosphäre sorgen, eine gesunde Umgebung schaffen und Katzen Grünzeug lieben, tun Sie sich und Ihrem Hautier auf jeden Fall etwas Gutes, wenn möglichst viele (unbedenkliche) Exemplare Ihr Zuhause schmücken. Stellen Sie Ihrem Vierbeiner zum Beispiel Katzengras bereit, an dem er jederzeit herumknabbern kann. Mit Gummibaum, Schwertfarn und den meisten Palmenarten sind Sie ebenfalls auf der sicheren Seite. Je mehr, desto besser – so fühlt sich Ihre Katze bestimmt auch gleich wie eine kleine Raubkatze im Dschungel.


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6. Machen Sie Ihre Terrasse zum Katzenparadies
Auch wenn Sie einen Garten haben, ist es manchmal ratsam, Ihre Katze nicht frei herumlaufen zu lassen – zu ihrer eigenen Sicherheit und zum Schutz der heimischen Vögel. Eine tolle Möglichkeit bieten da die eigene Terrasse oder der Balkon. Mit wenig Aufwand können Sie diese in ein kleines Katzengehege umbauen.


Das Beispiel auf dem Bild zeigt eine Variante, die ein Paar selbst gebaut hat, und zwar für 16 Katzen in Not, für die im Haus einfach zu wenig Platz war. Ausgestattet haben die Katzenfreunde den kleinen, geschützten Outdoor-Bereich mit Rampen, Stufen, Sonnensegel, unbedenklichen Pflanzen und sogar einem kleinen Koi-Teich.


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7. Setzen Sie auf Wasserspiele
Katzen gelten gemeinhin als wasserscheu – zumindest wenn es darum geht, komplett nass zu werden oder im Wasser unterzutauchen. Ansonsten aber finden sie Wasser eigentlich ganz interessant. Um Ihrer Katze eine Freude zu machen, können Sie im Haus hier und da kleine Wasserplätze herrichten, zum Beispiel, indem Sie Schüsseln oder stabile Gläser mit Wasser füllen oder – etwas aufwändiger – in Form eines bodennah platzierten Wandbrunnens, wie hier im Bild.


Eine weitere tolle Möglichkeit sind große Steingut-Schüsseln auf einem Ständer, die Sie mit Wasser und katzenfreundlichen Wasserpflanzen füllen können. Das gefällt Ihrer Mieze ganz bestimmt! Außerdem benutzen die kleinen Querköpfe gern alles Mögliche als Trinknapf, nur nicht die eigens für sie bereitgestellte Schüssel. Also wundern Sie sich nicht, wenn Ihre Katze Ihr Wasserglas oder die Blumenvase ihrem Trinknapf vorzieht – die sind einfach viel interessanter.

8. Sorgen Sie für Kratzgelegenheiten
Katzen lieben es, ausgiebig zu kratzen. Daher müssen Sie (besser: muss Ihre Katze) vielleicht das ein oder andere Material ausprobieren, bis die perfekte Lösung gefunden ist. Wellpappe, Seil oder Teppich aus Naturfasern sind am beliebtesten. Eine besonders schöne Variante ist ein Kratzbaum, auf dem das liebe Tier gleichzeitig herumklettern kann und das dazu noch zu Ihrer Einrichtung passt, wie hier im Bild die Modelle von Pet Fusion . Sollte es Ihre Katzen dennoch nicht lassen können, an Ihren Möbel herumzukratzen, bedecken Sie die betroffenen Möbelstücke am besten mit einer Decke, wenn Sie das Haus verlassen.



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9. Richten Sie eine abgeschlossene Katzentoilette ein
Sind auch Sie es leid, überall im Haus Katzenstreu herumliegen zu haben? Natürlich lässt sich ein gewisser Dreck im Haus nicht vermeiden, aber Sie können das Problem mit dem Katzenstreu so weit minimieren, dass alle, auch Ihre Katze, glücklicher sind. Wenn Katzen ihr Geschäft verrichten, sind sie gern ungestört (und uns ist es ja auch nur recht, ihnen nicht dabei zuschauen zu müssen).


Verbannen Sie das Katzenklo doch am besten in einen Schrank (der Eingang sollte am besten Katzengröße haben) – dann haben alle etwas davon. Außerdem bleibt so auch das Katzenstreu im Großen und Ganzen dort, wo es hingehört. Wenn Sie noch einen Abtreter direkt vor den Eingang legen, bleibt ein Großteil der Streu-Reste von den Pfoten daran hängen und kann nicht weiter im Haus verteilt werden.

10. Seien Sie sich bewusst, dass auch Katzen älter werden
Wenn Katzen älter werden, ist es ganz normal, dass ihre Aktivität nachlässt und sie weniger Appetit haben. Trotzdem sollten Sie genau hinschauen, denn Wesensveränderungen dieser Art können auch Anzeichen für eine Krankheit sein. Damit Ihre Katze auch im Alter gesund bleibt, sollten Sie immer ein Auge auf ihre Gewohnheiten und ihr Verhalten haben und im Zweifelsfall lieber einmal mehr den Tierarzt aufsuchen. Wenn etwa Probleme beim Kauen auftreten, das Fell glanzlos und spröde wirkt, sie weniger oder mehr als gewöhnlich trinkt, sich vermehrt zurückzieht oder plötzlich starken Mundgeruch hat, könnte das auf eine Krankheit hinweisen, die behandelt werden muss. Keine Katze mag den Besuch beim Tierarzt, aber lassen Sie sie trotzdem regelmäßig durchchecken – das gehört einfach dazu.

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Dieser Artikel mit Ideen, wie Sie Ihre Katze glücklich machen , ist bereits erschienen auf Houzz.

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