04.11.2016

SICH WOHLFÜHLEN MIT HOUZZ Tipps der Tierärztin: So wird Ihr Hund glücklich im Garten

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Foto: SNYLawn of Central California, Inc./Houzz

Ob Dreckgrube zum Buddeln, sicherer Zaun oder Hundespielzeug – mit diesen Tipps einer Tierärztin wird jeder Garten hundegerecht

Ja, auch unsere treuen vierbeinigen Freunde freuen sich, dass es draußen endlich wieder schöner wird. Endlich wieder im Freien toben, buddeln, ein Schläfchen in der Sonne machen. Eine gute Gelegenheit, den eigenen Garten einmal aus der Perspektive unserer Hunde zu betrachten. Was macht einem Hund draußen Spaß? Und wie kann der Garten hundegerecht gestaltet werden? Diese 8 Tipps machen sicher jeden Vierbeiner glücklich!

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1. Ein freie Fläche

Zuallererst braucht der Hund Platz, um die Beine auszustrecken und herumzulaufen – eine große Grünfläche oder zumindest ein paar freie Quadratmeter mit einem Belag, der nicht rutschig und glatt, sondern weich und bequem ist.

2. Ein sicherer Zaun

Der Gartenzaun sollte hoch, robust und gut befestigt sein – wir dürfen nicht vergessen, dass einige unserer Lieblinge gerne buddeln und andere recht hoch springen. Der Zaun sollte außerdem keine scharfen oder spitzen Elemente haben, um Unfälle von vornherein zu vermeiden.


Wichtig: Achten Sie darauf, dass keine Kisten oder Gartenmöbel direkt vor dem Zaun stehen. Ein Hund könnte schnell darauf kommen, diese zum Klettern zu benutzen und so zu türmen!

Vorsicht ist auch bei weit gesteckten Staketenzäunen oder anderen Zaunarten mit großen Löchern geboten. Kleine Hunde oder Welpen könnten versuchen, sich durchzuquetschen und übel hängenbleiben.

3. Viele – und die richtigen! – Pflanzen

Blumen, Pflanzen und Bäume schaffen schattige Bereiche, kleine Verstecke und, machen wir uns nichts vor: bieten die beste Gelegenheit, daran das Revier zu markieren.

Achten Sie aber unbedingt darauf, keine für Ihren Hund giftigen Pflanzen (wie etwa den beliebten Oleander) zu verwenden. Ansonsten machen Sie Ihrem Vierbeiner Freude mit verschiedenen Pflanzen und Gerüchen, die erforscht werden können.


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Wenn der Platz es erlaubt, könnten Sie auch einen kleinen Hain aus Sträuchern anlegen, einen aromatischen Kräutergarten zum Erschnuppern oder einen Steingarten. In letzterem wird der Hund bald fröhlich versuchen, Eidechsen und anderes Getier zu jagen – auch wenn er es niemals wird fangen können …

4. Klar definierte Grenzen

Vielleicht gibt es Bereiche im Garten, die der Hund nicht betreten soll, schon gar nicht, wenn Sie nicht aufpassen – entweder, weil das Blumenbeet nicht zertrampelt werden soll, oder weil zum Beispiel der Pool tabu ist. Trennen Sie die Bereiche für Hund und Mensch klar und deutlich, am einfachsten lässt sich das durch kleine Zäune erreichen.

Beete mit Blumen und Gemüse können auch gut durch Netze geschützt werden.


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5. Zugang zu Wasser

Wasser ist wichtig, es sollte im Garten immer zu finden und für den Hund zugänglich sein. Man kann einfach eine stets frisch gefüllte Wasserschüssel an einem festen Ort platzieren. Noch schöner wären ein oder zwei Quellsteine mit stets frisch fließendem Wasser.

Oder wie wäre ein kleiner Hundepool, wenn der Platz reicht und Ihr Hund Wasser liebt? Dafür könnte man ein festes Planschbecken nutzen (es gibt auch spezielle Hundeplanschbecken), oder wie hier, eine eigene flache Anlage bauen, in der sich der Hund in der Sommerhitze sicher gerne erfrischen wird.

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6. Ein Bereich zum Buddeln

Viele Hunde graben und wühlen gerne. Damit die sorgsam angelegten Beete verschont bleiben, kann man eine Hundegrube anlegen, gefüllt mit Sand, Kies oder Rindenmulch.

Je nach Form und Ausgestaltung, kann sich so eine Grube sogar recht dekorativ in den Garten einfügen. Achten Sie nur darauf, dass die Grubengröße zu ihrem Hund passt.

7. Ein Spielplatz

Denken Sie immer daran, einen Spielbereich im Garten zu bestimmen, in dem Sie mit Ihrem Hund toben können.

Dort können auch Hundespielgeräte platziert werden, die für Agilität und Mobilität sorgen, Beschäftigungsspielzeuge, Spieltaue, Bälle… was immer dem Hund und Ihnen Spaß macht – denn das gemeinsame Spielen stärkt Ihre Beziehung zueinander.

8. Eine Ecke zum Ausruhen

Nach dem wilden Spiel ist es gut, einen ruhigen Platz zum Ausruhen zu haben – und zwar für Hund wie Mensch. Hunde sind soziale Wesen, sie mögen es, ganz nah bei uns zu sein, auch wenn wir draußen im Garten entspannen. Denken Sie daher auch auf der Terrasse an ein Hundebett, eine Decke oder ähnliches in der Nähe Ihrer Sitzgruppe, oder erlauben Sie Ihrem Hund, auf einem bestimmten Gartenmöbel Platz zu nehmen. So können Sie den Garten gemeinsam genießen.

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Was macht Ihr Hund gerne im Garten?

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