13.10.2016

SICH WOHLFÜHLEN MIT HOUZZ Wäscheständer, Bügelbrett & Co. - wo verstaut man sie smart?

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Wohin nur mit den Alltagsgegenständen.

Foto: istock/vicnt

Wohin nur mit den Alltagsgegenständen.

Ein bekanntes Alltagsproblem: Wäscheständer, Waschmaschine und Bügelbrett sind nicht schön, aber wichtig. So macht man sie zum Blickfang.

Mit schicken Möbeln, Wohnaccessoires und einem durchdachten Raumkonzept wollen wir es uns Zuhause so schön wie möglich machen. Doch ständig wird das Bild gestört: Der Wäscheständer aus Plastik, das geblümte Bügelbrett, der klobige Staubsauger, übervolle Wäschekörbe. Ob man nun Platz für einen Hauswirtschaftsraum hat, oder alles in der Wohnung unterbringen muss: Mit wegklappbaren Bügelbrettern, blickdichten Schranktüren und stylischen Alternativen zu weißen Plastikständern haben wir ein paar hilfreiche Tipps zum Leben mit sperrigen Haushaltsgegenständen.

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Aus der Ankleide herausziehen

Wäscheständer, Bügelbrett und andere platzraubende Haushaltsgegenstände sind eigentlich immer im Weg. Ohne kommen wir aber auch nicht aus. Eine geschickte Lösung ist dieses Bügelbrett, das im Nu aus der Ankleide herausgezogen werden kann – je nach Schranktiefe gerade der Länge nach oder mit 180-Grad-Schwenkmechanismus. Nicht nur Knitterfalten am Hemd können so morgens schnell ausgebügelt werden, auch sonst stört das Brett hier keinen.

Auch Einbau-Bügelbretter in einem schmalen Wandschrank sind nach getaner Arbeit schnell wieder verschwunden. Solch eine Variante könnte sogar im Wohnzimmer angebracht werden – Gäste werden sicherlich nicht auf die Idee kommen, dass sich dahinter statt Büchern oder Hausbar lediglich das Bügelbrett befindet.

Sie können das Brett natürlich auch mit einem einfachen Haken an der Wand befestigen – in der Abstellkammer oder im toten Winkel hinter einer Zimmertür findet sich hierfür immer ein Plätzchen; und immerhin fällt das Brett einem dann nicht ständig entgegen.


In dieser Waschküche trocknen nasse Handtücher zudem an einem platzsparenden Wäscheständer, der mit flexiblem Scherengitter an der Wand befestigt ist.

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Hinter Schranktüren

Die wohl beste Lösung, wenn man nicht ständig den sperrigen Wäscheständer in der Wohnung sehen möchte, ist – neben einer riesigen Waschküche natürlich – ein Trockner. Meist kann man ihn einfach auf die Waschmaschine stellen, dort nimmt er am wenigsten Platz weg. Am besten versteckt man den Geräteturm hinter Schranktüren .

Gleich neben dem Wäschetrockner können hinter einer anderen Schranktür Besen und Staubsauger verschwinden – und nach dem intensiven Wienern der Wohnung sieht somit auch wirklich alles ordentlich und clean aus. Aufbewahrungssysteme mit passenden Haltern auch für den widerspenstigen Staubsaugerschlauch sind für jede Größe und jeden Geldbeutel erhältlich

Leider kein Trockner, auch kein Abstell- oder Kellerraum zum Aufstellen des Wäscheständers vorhanden? Dann muss man wenigstens das Beste aus dem Hässlichen machen. Der Wäscheständer „New Papa“ aus Esche von Side by side etwa ist im Vergleich zu den gängigen klapprigen weißen Plastik- und Metallständern eine Augenweide. Statt in die Breite wächst er beim Aufstellen platzsparend in die Höhe (die klassische breite Ausklappvariante wird übrigens als „ Mama “ verkauft…).


Alle Produkte des deutschen Unternehmens Side by side werden übrigens in enger Zusammenarbeit zwischen Designern und behinderten Menschen hergestellt.

Die Wand benutzen

Um Stellfläche zu sparen, hilft es meist, in die Höhe zu denken: Warum den Wäschestände r nicht einfach an die Wand montieren ? Dazu gibt es praktische Hängetrockner, die man an der Heizung anbringen kann oder die bei Bedarf von der Wand geklappt werden können. Platzsparend im Badezimmer, im Keller oder in der Abstellkammer – und für die kleine Wäsche zwischendurch absolut ausreichend.

Innovativ: ein praktisches Seilzug-System , mit dem die trocknende Wäsche unter der Decke landet. Besonders geeignet für hohe Altbauwohnungen!

Gibt es in Ihrer Wohnung ein verstecktes Eckchen, vielleicht zwischen dem Kleiderschrank und der Wand, hinter der Tür im Badezimmer? Mit diesem flexiblen Trockenhänger von Hay können Sie viel Kleidung auf kleinster Fläche an einem Haken aufhängen, zwischendurch hängt er auch gut an der Duschvorhangstange. Aus Bambus und Stahl gefertigt, hat dieser Hänger zudem den Vorteil, dass er wasserabweisend ist, und Bambus schont als schnell nachwachsender Rohstoff die Umwelt.


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Praktische Idee für die Waschküche: Eine einfache Kleiderstange über der Arbeitsfläche , an der zum Beispiel Blusen und Kinderkleidung locker trocknen können, nutzt den Platz optimal aus. Ebenso praktisch, um leere Bügel zu sammeln!

Ab in die Kammer

Idee für schmale Abstellkammern: Während die Geräte hinten platzsparend gestapelt sind, und im maßgefertigten Umbau Waschmittel und Co. verstaut werden; ist die klappbare Tischplatte praktisch beim Wäsche zusammenlegen!


Tapete: „Best in Show“, Osborne & Little

Apropos: Selbst Dreckwäsche lässt sich netter verpackt sammeln: in Rattan-Körben, rollbaren Kästen oder Baumwollbeuteln . Drei bis vier Behältnisse – für Buntwäsche, weiße Kleidung, Kochwäsche und Feinwäsche – wären dabei am praktischsten; aber auch zwei sparen schon viel lästiges Umsortieren vor dem Waschen .


Und übrigens: Warum sollte man nicht auch der ungeliebten Wäschekammer ein schönes Update verpassen, zum Beispiel mit einer ausgefallenen Tapete? Benutzen müssen wir sie ja sowieso, dann kann sie auch gut aussehen!


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Es gilt, die Schönheit im Alltäglichen zu entdecken: Auch Bügeleisen, Seife, Schnur und Bürsten können attraktiv aussehen, obwohl sie auf diesem Trolley ganz und gar nicht versteckt werden. Ein guter Grund, auch beim Kauf der kleinsten Alltagsdinge auf Qualität zu achten!

Tapete: „Imperial Trellis“, Schumacher

Fern jeder Abstellkammer kann man immer noch auf einen Paravent zurückgreifen, hinter dem Wäscheständer, Bügelbrett und Staubsauger verschwinden. Der kann überall dorthin gestellt werden, wo er gerade gebraucht – der Blick auf die New Yorker Skyline ist durchaus besser, als der auf nasse Wäsche. Ebenso praktisch: Bodenlange Vorhänge, zum Beispiel an einem einfachen Drahtseil – damit lassen sich zum Beispiel Flurenden und Zimmerecken abgrenzen und zur versteckten Abstellfläche erklären.


Wenn Sie sich partout nicht mit den sperrigen Haushaltsgegenständen anfreunden können, haben wir nur noch zwei Ideen: Entweder Sie machen einen Ausflug in den Waschsalon um die Ecke und lernen dort vielleicht ganz Spielfilm- like die Liebe Ihres Lebens kennen. Oder Sie machen es wie Karl Lagerfeld: Der trägt seine Wäsche angeblich nur einmal und wirft sie dann weg.



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Und wo bewahren Sie die praktischen, aber platzraubenden Helfer auf? Verraten Sie es uns in den Kommentaren!

Dieser Artikel ist bereits erschienen auf Houzz .

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