Aktualisiert: 10.10.2016 - 10:30

SICH WOHLFÜHLEN MIT HOUZZ Mit diesen Tricks sparen Sie Energie im eigenen Haushalt

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Wir sind heute alle darum bemüht, unseren ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten - auch im eigenen Haushalt. Und so klappt's!

Es muss nicht gleich die aufwendige Sanierung oder gar der komplette Neubau eines energieeffizienten Hauses sein – wollen Sie Energiekosten einsparen und die Umwelt schonen, können Sie auch ganz einfach in Ihrem bestehenden Haushalt die ersten Schritte tun. Dazu bedarf es zum einen kleiner Modernisierungen, zum anderen helfen aber oft schon kleine Änderungen alter Gewohnheiten. Wenn Sie an den folgenden acht Stellschrauben drehen, können Sie sich auf die nächste Jahresabrechnung von Strom, Gas und Wasser ausnahmsweise freuen.

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1. Helle Inneneinrichtung und LED-Lampen

Mit hellen Wänden und einer Einrichtung in hellen Farbtönen erstrahlt Ihr zu Hause wie von selbst. So müssen Sie seltener das Licht anschalten. Um Ihre Lichtquellen komplett auszuschöpfen, sind helle Lampenschirme ebenso sinnvoll. Vermeiden sollten Sie dagegen, sie mit dunklen Stoffen zu verhängen. Ersetzen Sie außerdem Glühlampen durch umweltfreundliche LED-Lampen, diese verbrauchen rund 80 Prozent weniger Energie.

2. Heizung individuell regulieren

Mit einem Heizungsthermostat können Sie genau programmieren, in welchem Zimmer wann auf welche Temperatur geheizt werden soll.


Sind Sie tagsüber arbeiten, lohnt es sich, währenddessen Ihre Heizung (vor allem im Schlafzimmer) um ein paar Grad runter zu schalten. Auch nachts können Sie die Temperatur um etwa fünf Grad verringern, ohne dass Sie frieren – aber nicht mehr, das sonst das Wiederaufheizen zu viel Energie kostet.


Räume, in denen Sie sich immer nur kurz aufhalten, wie Bad, Küche und Flur, sollten Sie ebenfalls sparsamer heizen. Das Thermostat hilft Ihnen dabei, die Heizleistung Ihren individuellen Gewohnheiten anzupassen und so die Heizkosten erheblich zu reduzieren.


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3. Wassersparende Armaturen

Ersetzen Sie Ihre alten Wasserhähne durch neue sparsame Exemplare oder schrauben Sie entsprechende Wasserspareinsätze vor die Düsen. Damit reduzieren Sie den Wasserverbrauch deutlich, ohne das Duscherlebnis zu mindern. Und noch etwas: Während Sie sich einseifen, einfach mal das Wasser abschalten!

4. Energieeffiziente Haushaltsgeräte

Modernisieren Sie Ihre Haushaltsgeräte. Ein energieeffizienter Kühlschrank der Energieklasse A+++ spart sehr viel Energie gegenüber alten „Energiefressern“. Langfristig lohnen sich daher die Anschaffungskosten.


Achten Sie außerdem darauf, dass der Kühlschrank nicht direkt neben einer Wärmequelle steht (wie Herd, Backofen oder Südfenster), da er sonst mehr Energie zum Kühlen verbraucht. Sieben Grad reichen übrigens für die Kühlung von Lebensmitteln aus.


Beim Kochen sparen Sie wertvolle Energie, indem Sie stets einen Deckel auf den Topf legen und heißes Wasser zunächst mit dem Wasserkocher erhitzen anstatt auf der Herdplatte.

5. Sparsam Waschen

Starten Sie die Waschmaschine erst, wenn die Trommel gefüllt ist. Je niedriger die Temperatur, desto weniger Energie wird verbraucht: Bei gewöhnlichen Verschmutzungen reichen 30 bis 40 Grad vollkommen aus. Drücken Sie zudem stets die Energiepar-/ Wasserspartaste, die auf den meisten Waschmaschinen zu finden ist.


Ihre Wäsche trocknen Sie einfach auf einer Wäscheleine anstatt im elektrisch betriebenen Trockner.

6. Reflektierende Sonnenschutzfolie

Große Fensterflächen können Sie im Sommer mit einer speziellen Sonnenschutzfolie bekleben, die Sonnenstrahlen reflektiert. So bleibt es angenehm kühl in der Wohnung und Stromfresser wie Klimaanlage oder Ventilator werden überflüssig.


Die Folie haftet auf der Scheibe und lässt sich rückstandslos wieder entfernen. Außen angebrachte Rollläden halten starke Sonneneinstrahlung ebenso fern – also einfach mal runterlassen und das kühle Dämmerlicht genießen. Umgekehrt gilt übrigens genauso, dass Rolläden im Winter die Kälte draußen halten!

7. Regenwasser nutzen

Für die Bewässerung von Gartenpflanzen ist es sinnvoll, Regen- statt Leitungswasser zu nutzen. Für die Pflanzen ist Regenwasser ohnehin verträglicher. Das kostenlose Gut vom Himmel sammeln Sie in Regentonnen unter dem Fallrohr Ihres Hauses; ein Filter darin verhindert, dass Laub und Kleinteile in der Tonne landen.


Wer einen Schritt weitergehen möchte, lässt sich eine Regenwasseraufbereitungsanlage installieren: Die unterirdische Zisterne fasst tausende Liter und ist an ein separates Leitungssystem angeschlossen. Das gespeicherte Wasser wird als Brauchwasser für Toilette und Waschmaschine verwendet. Allerdings müssen Sie solch eine Anlage beim Wasserwerk und Ihrer Gemeinde anmelden.


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8. Fahrrad statt Auto

Legen Sie kurze Strecken am besten mit dem Fahrrad zurück, lassen sie das Auto öfter stehen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Es tut der Umwelt, dem Straßenbild – und Ihrer Figur gut. Außerdem zaubert es ein Lächeln auf Ihre Lippen, lässt Ihre Konzentration steigen und Sie fühlen sich viel gesünder und fitter. Und während Sie auch noch aktiv den CO2-Ausstoß verringern, lernen Sie ganz nebenbei Ihre Stadt und viele neue Schleichwege kennen.


Wie sparen Sie Energie im Haushalt? Wir suchen die besten Tipps!

Dieser Artikel ist bereits erschienen auf Houzz .

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