03.03.2017

Befreiungsschlag Frühjahrsputz 2017 – 5 Tipps, wie man richtig aufräumt

Foto: © iStock / Jovanmandic

Wenn alles überquillt und die Übersicht fehlt, dann ist die Zeit für den Frühjahrsputz 2017 gekommen! Mit diesen 5 Tipps klappt das Aufräumen...

Der Stuhl quillt über vor Klamotten, der Schrank sowieso, der Schreibtisch sieht chaotisch aus und der Dekokram verstaubt immer mehr – kommt Ihnen das bekannt vor? Ja? Dann lesen Sie gerne weiter...

Wenn der Winter geht und der warme Frühling kommt, erwachen nicht nur die Frühlingsgefühle. Es ist die beste Jahreszeit, um sich von altem Kram zu verabschieden und einmal richtig Ordnung in sein Leben zu bringen.

Aber wie?

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1. Großer Name, einschüchternde Wirkung

Das Wort Frühjahrsputz klingt groß. Es klingt auch, als sei die Wohnung über ein ganzes Jahr lang verrottet. Dem ist natürlich nicht so. Aber es setzt doch irgendwie unter Druck. Daher sollte man sich gar nicht so sehr an dem Wort aufhängen. Unser Tipp: Wer immer Ordnung hält, hat einen großen Frühjahrputz gar nicht erst nötig!

2. Einzelne Bereiche vornehmen

Aufräumen und sauber machen muss man zwar die ganze Wohnung, aber nicht auf einmal! Unser Tipp: Nehmen Sie sich am besten jeden Bereich einzeln vor. Bad, Schlafzimmer, Küche, Wohnzimmer, Kinderzimmer und den Keller nicht vergessen! Wer sich nämlich zu viel auf einmal vornimmt, lässt es am Ende oft ganz bleiben.

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3. Eiskalt aussortieren!

Egal in welchem Bereich Sie gerade aufräumen, seien Sie rigoros beim Aussortieren! Dazu gehört zum Beispiel: Alte, abgelaufene Lebensmittel wegschmeißen, Tupperdosen mit fehlendem Deckel wegschmeißen und Klamotten, die man nicht mehr anzieht, verschenken oder auf dem Flohmarkt verkaufen.

Wer ehrlich zu sich selbst ist, weiß ganz genau, dass man seine Lieblingsstücke hat und sowieso fast immer das Gleiche anzieht! Zur Not machen Sie diesen Selbsttest, um wirklich sicher zu gehen:

4. Stauraum nutzen, aber richtig

Jeder braucht Stauraum. Das Problem ist nur: Man müllt ihn oft zu! Daher gilt: Regale mit offenen und beschrifteten Boxen bestücken, in denen Dinge lagern, die man wirklich noch braucht. Wer Sachen gar nicht erst zuordnen kann, sollte sie lieber gleich wegschmeißen. Wichtig: Die Kisten sollten jedes Jahr auf ihren Gebrauch überprüft und gegebenenfalls aussortiert werden.

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5. Lieber gleich, als nie

Wie eingangs erwähnt sollte man es eigentlich gar nicht erst so weit kommen lassen, dass ein großer Frühjahrsputz überhaupt nötig ist. Sehen Sie die Reinigung wie eine innere Reinigung! Geschirr gleich in die Spülmaschine, Flecken gleich wegwischen, Klamotten gleich in den Schrank räumen.

Wie oft geputzt werden sollte, muss jeder selbst entscheiden. Mit einmal pro Woche kann man allerdings nichts falsch machen. Wer absolut keine Ordnung halten kann und Putzen nicht zufriedenstellend hinbekommt, sollte sich eine Putzfrau gönnen. Die sind mittlerweile gar nicht mehr so teuer wie man vielleicht denkt!

6. Rundum rein

Aufräumen und Putzen ist das eine, doch beim Frühjahrsputz kümmert man sich auch um die Dinge, die man sonst das ganze Jahr über vernachlässigt: Gardinen abnehmen und waschen, Fenster putzen, Sofakissen saugen, Regale ausräumen und wischen.

Dafür braucht man jedoch keine Wundermittel. Für den üblichen Haushalt reichen Hand-Spülmittel, Allzweckreiniger, Scheuermilch und ein saurer Reiniger auf Zitronensäurebasis völlig aus.

Summa sumarum: Aufräumen sorgt für ein befreiendes Gefühl. Man trennt sich von unnützen Dingen und lässt die Wohnung in ganz neuem Glanz erstrahlen. Und das wiederrum tut auch der Seele gut, wie die Wohnexpertin Katharina Semling bestätigt: „Das, was man sieht, reflektiert sich direkt auf die Seele, deswegen ist es wichtig sich zu Hause wohl zu fühlen.“

>> Wie wird Geschirr sauberer, von Hand gespült oder in der Maschine?

Also keine Ausreden mehr!

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