17.11.2009

Was hilft gegen diesen Stimm-Stress?

Wenn das Sprechen zum Flüstern wird, steckt häufig eine Infektion dahinter oder auch zu viel Stress. Wir sagen Ihnen, was dann zu tun ist.

Man sollte auch bei Hektik möglichst wenig von der normalen Sprechstimme und Tonlage abweichen. So finden Sie Ihre ideale Stimmhöhe: Stellen Sie sich etwas Leckeres zu essen vor, sagen Sie laut „mmmmh“. Dann liegen Sie stimmlich richtig. Wer beruflich viel sprechen muss und unter professioneller Anleitung eine entlastende Sprechweise trainieren möchte, kann zum Logopäden gehen. Aber auch Fachkliniken helfen. Das Klinikum Weilmünster in Hessen beispielsweise ist auf Stimm- und Spracherkrankungen spezialisiert.

Welche Beschwerden sollte besser ein Facharzt behandeln?

Es gilt eine einfache Regel: Nach mehr als zwei Wochen Heiserkeit sollte man zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt gehen. Er kann per Endoskop den Kehlkopf untersuchen, die Ursache feststellen und eine Therapie einleiten. Eine OP ist dann nötig, wenn Knötchen an den Stimmbändern entfernt werden müssen. Weil aber auch eine Vernarbung nach dem Schnitt die Stimme belasten kann, forscht ein Team der Medizinischen Hochschule in Münster an einem Laser-System, das nur ganz fein die oberste Schicht auf den Stimmlippen abträgt.

SOS-Tipps

  • Nicht sprechen: Die Stimme muss bei Heiserkeit geschont werden. Auch nicht flüstern, denn das strengt die Stimmlippen besonders an. Am besten normal sprechen (auch wenn es nicht schön klingt).
  • Milch mit Honig: Zwei Tassen am Tag entkrampfen die Stimmmuskeln.
  • Schüssler-Salze Nummer 1, Calcium Fluoratum D 12 (Apotheke), hilft auf natürliche Art.
  • Salbei: Das leckere Küchen- und Heilkraut kann Heiserkeit und Husten lindern. Egal, ob als Tee, pur oder Bonbons, die zudem den Speichelfluss anregen.

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