16.08.2016

GESUND MIT ACHILLES Sportausreden: Das Wetter ist schlecht

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Ob Regen oder Schnee: Bei uns gibt es keine Ausreden für Bewegungsmuffel.

Foto: iStock/AJ_Watt

Ob Regen oder Schnee: Bei uns gibt es keine Ausreden für Bewegungsmuffel.

Es ist der Ausreden-Klassiker: Das Wetter ist schlecht. Draußen ist es kalt, nass und ungemütlich. Wie rafft man sich dennoch auf, Sport zu treiben?

Ausrede: Das Wetter ist schlecht

Von November bis Februar kann man in Deutschland wirklich nicht draußen Sport treiben. Echt nicht. Man läuft Gefahr, sich zu erkälten, auf nassem Laub oder fiesem Eis auszurutschen. Matsch, Dunkelheit, Nässe. Die Motivation – darunter vergraben.

Wochenlang, so scheint es, verdeckt eine dicke, graue Wolkendecke das Sonnenlicht und verhagelt den Menschen die Laune. Der feuchte Wind pustet uns den Nacken steif, der Nieselregen drückt die Stimmung.

Unsere Haltung dazu? Schultern hochgezogen, Kopf nach unten, Blick auf den Boden. Trippelschritt und Tunnelblick. Bloß rein ins Warme.

Bewegung und Stimmung hängen zusammen

Dass Bewegung einen positiven Einfluss auf unsere Stimmung hat, weiß man schon lange. Kürzlich haben kanadische Forscher der Queen’s Universität zusammen mit deutschen Wissenschaftlern der Uni Witten-Herdecke herausgefunden, dass die Art, sich zu bewegen, Auswirkung darauf hat, ob wir eher positive oder negative Informationen verarbeiten.

Wer einen fröhlich-beschwingten Gang zeigte, merkte sich eher positive Begriffe. Probanden, die mit hängendem Kopf herumschlurften, erinnerten hinterher eher die negativen Wörter.

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Stehvermögen schlägt Sesshaftigkeit

Es ist also ganz einfach, fast wissenschaftlich untermauert sozusagen: Das einzige Gegenmittel gegen Sesshaftigkeit ist Stehvermögen.

Statt über das miese Wetter zu meckern, sollte man es lächelnd und mit breiter Brust annehmen. Ganz nach dem Bastelmotto: So bindest du aus einem Teufelskreis eine Positivschleife.

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Mit angemessener Kleidung und aufrechtem Gang

Vielleicht versuchst du mal Folgendes: Schau dir den Wetterbericht der Woche an, wähle den Tag mit dem fiesesten Wetter. Sag dir:„An dem Tag X, um die Uhrzeit Y, gehe ich eine Runde joggen, walken oder spazieren.“

Mit angemessener Kleidung und aufrechtem Gang. Vielleicht spürst du massiven Gegenwind, vielleicht peitscht dir der Regen ins Gesicht, vielleicht frieren die Finger fest. Kann alles sein, muss aber nicht. Vielleicht genießt du auch einfach die frische Luft, den Nieselregen auf der Nase und die Einsamkeit im Park.

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Guter Grund: Auch schlechtes Wetter hat frische Luft

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