16.07.2016

Hygiene-Studie Igitt! Jeder Dritte verzichtet auf frische Unterwäsche

Eine Studie fand heraus, dass es erstaunlich viele Deutsche mit der Hygiene nicht so genau nehmen.

Foto: istock/Zametalov

Eine Studie fand heraus, dass es erstaunlich viele Deutsche mit der Hygiene nicht so genau nehmen.

Sind die Deutschen Morgenmuffel? Laut Studie lässt jeder Dritte morgens die frische Unterwäsche links liegen und greift nach der verschwitzten.

Eine aktuelle Umfrage des Instituts „myMarktforschung.de“ enthüllt, was besser verhüllt bleiben sollte: Jeder dritte Deutsche startet ohne frische Unterwäsche in den Tag. Eigentlich ging es in der Studie um die morgendlichen Rituale der Deutschen. Doch sie brachte einige Überraschungen an den Tag.

Manche mögen müffeln!

Zwar hat für die meisten Befragten an Arbeitstagen nach dem Aufstehen die Körperhygiene höchste Priorität, doch nur für gut die Hälfte zählt dazu eine morgendliche Dusche! Und daraus folgt: Wer auf die Dusche verzichtet, für den ist frische Wäsche reine Verschwendung. Rund 37 Prozent ziehen sich morgens keine frische Unterwäsche an, fast die Hälfte (46 Prozent) der Deutschen verzichtet auf frische Socken.

Lieber Deo als waschen?

Gerade im Sommer ist Schweißgeruch kaum vermeidbar. Leider auch nicht mit Deo – Experten stellten fest, dass Deo-Nutzer häufig an anderen Körperstellen mehr schwitzen. Irgendwo bahnt sich der Schweiß eben doch seinen Weg. Darüberhinaus ergaben Untersuchungen der Stiftung Warentest im April dieses Jahres, dass nur die Hälfte der von ihnen getesteten Deos tatsächlich vor Schweißgeruch schützt. Fazit: Das beste Mittel gegen Körpergeruch ist Waschen, Seifen, frische Wäsche, also eine gute Körperhygiene.

Von wegen Morgenstund’ hat Gold im Mund!

Sogar mit der Zahnhygiene nimmt es rund ein Viertel der Befragten nicht so ernst. Nur 75 Prozent gaben an, sich an Werktagen nach dem Aufstehen die Zähne zu putzen.

Aber woran liegt so viel morgendliche Muffeligkeit?

Schuld könnte laut Studie das Smartphone sein. Denn anstatt zur Zahnbürste oder in den Kleiderschrank zu greifen, beschäftigen sich 37 Prozent der Befragten morgens ausgiebig mit ihrem Handy. Mails und Nachrichten checken oder googeln scheint der Hygiene den Rang um das Morgenritual abzulaufen.

Immerhin – der Gesprächspartner am anderen Ende bleibt vom akuten Müffel-Alarm verschont!

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