04.01.2016

VORBEUGUNG Die besten Tipps für eine sanfte Behandlung von grippalen Infekten

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Foto: © iStock Dirima

Mit natürlichen Hausmitteln gesund durch den Winter

Im Winter sind die Abwehrkräfte wetterbedingt geschwächt und Krankheitserreger können sich leicht ausbreiten. Verschiedene Naturheilmittel haben sich bei der sanften Behandlung von Husten, Schnupfen und Halsschmerzen erfolgreich bewährt und ersparen in vielen Fällen den Gang in die Apotheke. Im Folgenden stellen wir Ihnen die zehn besten natürlichen Hausmittel vor, mit denen Sie gesund durch die kalte Jahreszeit kommen.

Effektive Naturheilmittel gegen Erkältungen

Wenn grippale Infekte in der kalten Jahreszeit Hochsaison haben, greifen viele Menschen zu chemischen Schmerzmitteln und fiebersenkenden Arzneistoffen, deren Einnahme mit einigen Nebenwirkungen verbunden ist und nur zu einer vorübergehenden Linderung der Beschwerden führt. Die Natur hingegen hält viele Heilmittel bereit, die durch ihre keimtötenden und entzündungshemmenden Eigenschaften die Ursachen der Erkrankung bekämpfen und eine schnelle Abheilung begünstigen. Mit einigen effektiven Naturheilmitteln können Sie eine sanfte und preisgünstige Hausapotheke zusammenstellen, die für die ganze Familie geeignet ist.

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Manuka-Honig als natürliches Antibiotikum

Durch seine antimikrobiellen Eigenschaften besitzt Manuka-Honig eine hohe Heilkraft bei verschiedenen Erkrankungen. Er ist in der Lage, das Wachstum vieler Virenstämme und sogar antibiotikaresistenter Bakterien zu stoppen. Ob gegen Bronchitis, Ohrenentzündungen, Schnupfen oder verschleimte Nebenhöhlen: Manuka-Honig erweist sich als hocheffektives Naturheilmittel gegen sämtliche Infektionskrankheiten, die im Winter weit verbreitet sind. Bei akuten Beschwerden sollten Sie mindestens dreimal täglich einen Teelöffel Manuka-Honig langsam im Mund zergehen lassen.

Thymian, Salbei und Rosmarin - Gartenkräuter gegen Husten und Halsschmerzen

Wenn Sie auf Ihrer Fensterbank diese beliebten Gartenkräuter kultivieren, haben Sie im Winter wirksame Naturheilmittel gegen Infekte der oberen Atemwege parat. Bei Halsschmerzen, Husten oder Bronchitis haben sich Anwendungen mit Thymian, Rosmarin und Salbei bewährt. Diese aromatischen mediterranen Kräuter besitzen aufgrund ihres hohen Gehaltes an ätherischen Ölen hervorragende keimtötende Eigenschaften und wirken gleichzeitig schleimlösend. Aus frischen oder getrockneten Blättern können Sie einen hustenlindernden Tee zubereiten, von dem Sie über den Tag verteilt mehrere Tassen schluckweise zu sich nehmen. Mit Manuka-Honig gesüßter, lauwarmer Kräutertee wird auch von Kindern gerne getrunken.

Lavendelöl - vielseitiges Naturheilmittel bei Erkältungen

In der Aromatherapie gilt Lavendelöl als die vielseitigste Essenz, um Erkältungen und Grippe auf sanfte Weise entgegenzuwirken. Sie können das aromatische Öl in der Duftlampe verdampfen lassen, es mit Pflanzenöl vermischt auf den Brustkorb auftragen oder als heilenden und entzündungshemmenden Zusatz einem Erkältungsbad beifügen.

Ingwer - exotische Wurzel gegen Entzündungen

Menschen, die regelmäßig frischen Ingwertee trinken oder ihre Speisen mit Wurzel der aus dem asiatischen Raum stammenden Ingwerpflanze aromatisieren, erkranken deutlich seltener an grippalen Infekten. Dafür sind die in der Knolle enthaltene Gingerole verantwortlich, die Viren und Bakterien abtöten und deren Vermehrung verhindern. Gleichzeitig besitzen diese Scharfstoffe entzündungshemmende und schmerzstillende Eigenschaften und bewirken eine schnelle Abschwellung der Schleimhäute. Trinken Sie in der kalten Jahreszeit daher täglich zwei Tassen frischen Ingwertee, um Husten, Schnupfen und Halsschmerzen vorzubeugen und akute Beschwerden wirksam zu bekämpfen.

Kokosöl gegen Bakterien und Viren

Das naturbelassene Fett der Kokosnuss enthält als einziges Nahrungsmittel Laurinsäure, die auch in Muttermilch nachweisbar ist und den Säugling vor Infektionskrankheiten schützt. Laurinsäure zerstört die Membranen von Viren und Bakterien und entzieht ihnen dadurch ihre Lebensgrundlage. Wenn Sie unter akuten Erkältungsbeschwerden oder einer Mandelentzündung leiden, sollten Sie mehrmals täglich einen Esslöffel reines Kokosöl zu sich nehmen. In der Regel merken Sie bereits nach einem Tag eine deutliche Linderung der Krankheitssymptome.

Aufsteigendes Fußbad für innere Wärme

Ein Fußbad sorgt für eine umfassende Erwärmung des gesamten Organismus und beugt bei regelmäßiger Anwendung grippalen Infekten vor. Beginnen Sie mit warmem Wasser und steigern Sie die Temperatur nach und nach auf etwa 42 Grad Celsius. Sie können einem aufsteigenden Fußbad auch einige Tropfen ätherisches Lavendel- , Zypressen- oder Eukalyptusöl beifügen, um dessen Wirksamkeit zu erhöhen.

Dampfbehandlungen lösen den Schleim

Bei Babys und Kleinkindern sollten Kräuter, ätherische Öle und Honig nicht angewendet werden. Als wirksames Hausmittel erweist sich bei kleinen Patienten eine Dampfbehandlung, die den Schleim in der Nase löst und Babys das Durchatmen erleichtert. Dazu füllen Sie kochendes Wasser ins Waschbecken, stellen sich mit Ihrem Kind in die Nähe und lassen es den Dampf einige Minuten lang einatmen. Für Erwachsene ist ein Dampfbad mit Kamillenblüten, Thymianblättern oder Rosmarinnadeln empfehlenswert. Legen Sie sich ein Handtuch über den Kopf, beugen Sie sich über das heiße Wasser und atmen Sie die heilenden Dämpfe etwa zehn Minuten lang ein.

Rohe Zwiebel - antibakterielle Wirkung nutzen

Wenn Ihr Baby oder Kleinkind an Husten oder Schnupfen leidet, bietet es sich auch an, eine frisch aufgeschnittene rohe Zwiebel in die Nähe des Bettchens zu stellen. Sie entfaltet über die Luft ihre antibakteriellen, entzündungshemmenden und schleimlösenden Eigenschaften und begünstigt dadurch eine schnelle Regeneration.

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