04.09.2019 - 09:30

Für Anfänger Mehr Kraft und Gelassenheit: Was ist eigentlich Yoga?

Was ist eigentlich Yoga? Dank Yoga wird Ihr körperliches Wohlbefinden verbessert. Sollten Sie auch unter Stress leiden, können zahlreiche Techniken für mehr Gelassenheit sorgen.

Foto: iStock/Marija Jovovic

Was ist eigentlich Yoga? Dank Yoga wird Ihr körperliches Wohlbefinden verbessert. Sollten Sie auch unter Stress leiden, können zahlreiche Techniken für mehr Gelassenheit sorgen.

Beim Yoga geht es um die Verbindung von körperlichem, geistigem und emotionalem Wohlbefinden. Alles was Sie darüber wissen müssen, erfahren Sie bei uns.

Wer es noch nicht ausprobiert hat, stellt sich die Frage wahrscheinlich: Was ist Yoga eigentlich? Yoga eignet sich sowohl für aktive Menschen zur Entspannung als auch für Menschen, die durch die Übungen eine kraftvollere Haltung und mehr Selbstvertrauen erlangen wollen. Körper und Geist werden gleichermaßen angesprochen.

Frage kurz geklärt: Was ist Yoga?

Yoga ist ein kraftvolle Übungsmethode, die das Gefühl für eine korrekte, anatomische Ausrichtung des Körpers verfeinert. Die vor über zweitausend Jahren in Indien entwickelte Technik, soll dazu dienen im Einklang mit sich selbst zu leben.

Mit Yoga geht nicht nur eine sportliche Aktivität einher – mit dem Praktizieren entsteht auch eine bewusste und gesündere Lebenshaltung. Sorgen Sie für eine gesunde Balance zwischen einem kräftigen Körper und einem klaren Geist. Sie sind Yoga-Anfängerin? Falls Sie noch keinerlei Erfahrung haben, empfehlen sich spezielle, einfachere Übungen.

Warum Yoga üben? Haltung wahren

Durch regelmäßiges Üben von Yoga-Haltungen entwickelt der Mensch ein gesundes Gleichgewicht zwischen Flexibilität, Kraft, Ausdauer und Stabilität.

Das Beobachten der Atmung verfeinert und schult das Konzentrationsvermögen, was eine stabile Basis für die persönliche Entwicklung schafft.

Darüber hinaus wirkt Yoga grundlegend auf die Psyche des Einzelnen.

Neben körperlicher Stärke und Flexibilität spürt der Yoga-Übende zunehmend emotionale Spannkraft, die hilft, Herausforderungen des Lebens positiver anzunehmen.

Yoga stärkt Ihre Gesundheit

Mit zahlreichen Yoga-Übungen bringen Sie Ihren Stoffwechsel in Schwung. Darüberhinaus beugt die alte Tradition auch Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems vor und stützt den Bewegungsapparat.

Nicht selten kommt es vor, dass wir durch unseren Job, Probleme mit unserer Rückenmuskulatur bekommen. Auch Verdauungs- und Schlafprobleme können weitere Konsequenzen sein. Yoga löst diese Probleme. Sie leiden unter einer Schlafstörung? Auch die falsche Ernährung am Abend kann dafür sorgen, dass Ihr Schlaf gestört wird. Erfahren Sie von welchen Lebensmittel die Rede ist.

Wem nützt Yoga?

Egal wie alt man ist oder wie unbeweglich: Jeder kann von einer Yoga-Praxis profitieren und sie ausüben.

Aktiven Menschen bietet sie eine Möglichkeit, Stresssymptome zu verringern, ausgeglichener und gelassener zu werden.

Menschen mit sitzender Tätigkeit finden in ihr einen wohltuenden Ausgleich zu ihrer kopflastigen Alltagstätigkeit sowie Linderung der durch Haltungsfehler verursachten Schmerzen.

Aber auch für ältere Menschen, Schwangere oder für Menschen, die im Rollstuhl sitzen, hat Yoga eine Menge zu bieten. Hierbei ist es nur wichtig, an ausgewiesenen Yoga-Kursen teilzunehmen, um die Übungen auch richtig zu machen.

Welche verschiedenen Yoga-Stile gibt es?

Yoga gibt es in den verschiedensten Methoden und Traditionen.

Wir haben für Sie die wichtigsten Yoga-Techniken und deren Stile zusammengefasst:

  • Ashtanga Yoga – Kraftvoll, restriktiv und anstrengend
  • Anusara Yoga – Ideal für Anfänger und Fortgeschrittene, hohes Potenzial an Achtsamkeit
  • Iyengar Yoga – Streng in der Ausrichtung, ohne Mantren und Musik
  • Jivamukti Yoga – Körperlich und intellektuell anregend
  • Spirit Yoga – Kraftaufbau und Energieaufladung steht im Gegensatz zur Entspannung
  • Kundalini Yoga – Beinhaltet Atemübungen und Meditationstechniken
  • Yin Yoga – Langanhaltende Yoga-Übungen, meditative Annäherung an unser Innenleben und Fokus auf eigene Anatomie
  • Sivananda Yoga – Meditation, Mantren, Atemübungen mit anschließender Schlussentspannung
  • Hatha Yoga – Fokus auf Körperhaltung, Atmung und Meditation

Aufbau einer Yoga-Stunde

Der Aufbau einer Yoga-Stunde kann genauso variieren wie die zahlreichen Übungen, mit denen wir uns auseinandersetzen. Allerdings gibt es einige Prinzipien, die für die meisten Methoden gelten:

  1. Meditation: Oft durch Atemmeditation oder einfaches stilles Sitzen, um zur Ruhe zu kommen
  2. Pranyama (Atemübungen): Übungen um den Energiefluss nach der Ruhephase in Gang zu bringen
  3. Asana: Übungen, die die Mobilisierung der Wirbelsäule, Stärkung der Muskulatur und des Bindegewebes beinhalten. Vorbeugen, Ruckbeugen, Twists oder Umkehrhaltungen sind ein Teil davon.
  4. Mantra ("Om"): Am Anfang oder am Ende der Praxis wird das Mantra "Om" gesungen oder in Stille innerlich wiederholt.
  5. Savasana: Bis zu zehnminütige Tiefenentspannung am Ende der Praxis, damit Körper und Geist die Anstrengung verarbeiten können.

Welcher Yoga-Stil ist der Richtige für mich?

Beim Yoga gilt es, die richtige Technik erst noch für sich zu entdecken. Je nach Ausdauer, Beweglichkeit und körperlichen Einschränkungen ist nicht jeder Yoga-Stil für jeden geeignet.

So können Sie, falls Sie ein lebhaftes Temperament besitzen, beispielsweise eine ausgleichende und ruhige Methode zum Ausgleich ausprobieren.

Wer umgekehrt zu Depressionen neigt, sollte über einen wilderen Stil nachdenken.

Genau wie bei der Methode, finden Sie auch einen geeigneten Yoga-Lehrer nur durch wiederholtes Ausprobieren.

Jede Erfahrung zählt. Und lassen Sie sich ja nicht unterkriegen, sollten Sie nicht gleich beim ersten Versuch im Einklang mit Übungen, Lehrer, Körper und Geist sein.

Auf Yoga sollte man sich sowohl mit dem geistigen, körperlichen als auch dem emotionalen Wohlbefinden einlassen können.

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Also, was ist Yoga? Yoga bringt Ihren Körper und Geist wieder ins Gleichgewicht – wenn Sie sich darauf einlassen. Auch Achtsamkeit ist ein wichtiges Stichwort. Erlernen Sie mehr Ruhe und Gelassenheit mit diesen 3 Übungen für Achtsamkeit im Alltag.

Sie leiden unter Wechseljahrsbeschwerden? Dann kann Hormon-Yoga vielleicht beim Lindern helfen. Erfahren Sie alles über die Technik.

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