16.03.2020 - 16:02

Beschäftigungstherapie Corona-Quarantäne: Und jetzt? Tipps gegen Langeweile

Wochenlang zuhause? Damit das nicht zu langweilig wird in Coronavirus-Quarantäne und Shutdown-Zeiten, gibt's hier ein paar Tipps.

Foto: iStock/fizkes

Wochenlang zuhause? Damit das nicht zu langweilig wird in Coronavirus-Quarantäne und Shutdown-Zeiten, gibt's hier ein paar Tipps.

So langsam aber sicher kristallisiert sich heraus: Früher oder später werden wohl viele von uns einige Tage bis Wochen zuhause verbringen müssen. Damit uns da nicht die Decke auf den Kopf fällt, haben wir ein paar Tipps zusammengestellt – weitere Ideen folgen!

Das Coronavirus Sars-CoV-2 legt das öffentliche Leben lahm. Zwar sind wir noch angehalten, an die frische Luft zu gehen, doch größere Aufeinandertreffen mit anderen sollten wir vermeiden. Das allein kann schon langweilig werden. Und wie das dann aussieht, wenn einen wirklich die Quarantäne trifft, werden wohl so einige von uns selbst zu spüren bekommen. Wie Sie sich trotz Langeweile und Coronavirus-Quarantäne beschäftigen können? Wir hätten da ein paar nette Vorschläge – von ernst gemeint bis spaßig (oder?)!

Corona-Quarantäne: Langeweile adé! mit diesen Tipps

Sehen wir es mal so: Jetzt haben wir endlich mal wieder die Chance, die Bude auf Hochglanz zu bringen, all die Bücher zu lesen, die sich über die Jahre angehäuft haben oder unsere kreative Ader neu zu entdecken. Jetzt haben wir die Zeit, auszumisten – sowohl analog als auch digital – und uns um uns selbst zu kümmern, und vielleicht auch mal, um einfach irgendeinen Quatsch zu machen. Lachen ist schließlich auch gesund.

Aufmerksamkeit fürs Heim: Zuhause fit machen

Wer schon zuhause herumsitzt und fit genug ist, kann sich jetzt endlich mal wieder ans Entstauben der hintersten Ecken machen. Frühjahrsputz passt ja auch in die jetzige Zeit. Wie wäre es also mit:

1. Wohnung umstellen: Wie wärs mal mit ein bisschen Feng Shui?

2. Bücherregal nach Regenbogenfarben sortieren (nur nach Alphabet ist ja langweilig)

3. Kleiderschrank ausmisten und schon mal Fotos fürs große Verkaufen nach dem Shutdown knipsen

4. Dabei gleich neue Looks ausprobieren und den Instagram-Fame aufbauen.

5. Küche und Bad putzen: Backofen reinigen oder endlich mal den Kühlschrank saubermachen. Oder endlich mal die alte Zahnbürste nutzen und damit die Fliesenfugen gründlich schrubben.

6. Blumen umtopfen, Kräuterbeete anlegen (oder erst einmal planen: Welche Kräuter passen zusammen?) , Garten oder Balkon pflegen – raus dürfen wir ja, und auch wer unter Quarantäne steht, darf den eigenen Balkon oder Garten betreten.

7. Steuererklärung angehen: Ganz ehrlich – gibt es einen besseren Zeitpunkt?

Die digitale Welt bleibt offen

Digital können wir zum Glück weiterhin in die weite Welt hinausreisen oder auch endlich mal wieder ein bisschen digitalen Ballast abwerfen und den PC oder das Handy flott machen:

8. Digitalfotos sortieren und dabei gleich ein schönes Fotobuch erstellen (Titelidee: Corona & ich).

9. PC und Handy aufräumen: Runter mit unbenutzten Apps, Fotos und Videos auf Speicherkarten oder in die Cloud umziehen.

10. Endlich mal alle Accounts auf einen Passwortmanager umstellen.

Kreativität endlich nochmal ausleben

Malen, basteln, hübsche Dinge gestalten? All das, was wir eigentlich mal gerne gemacht haben, wofür uns aber dann immer wieder die Zeit gefehlt hat, erlebt jetzt endlich wieder Hochphase! Übrigens auch toll, um den Kindern in Quarantäne die Langeweile zu vertreiben!

11. Der neue Picasso werden: Egal ob Ölfarben, Aquarell oder einfach Buntstifte, ein Stück Papier findet sich bestimmt irgendwo.

12. Endlich mal richtig stricken lernen – der nächste Winter kommt bestimmt und da sind selbstgestrickte Wollsocken eine echte Wohltat.

13. Origami basteln: Super mit Kindern!

14. Upcycling: Schließt sich wunderbar ans Ausmisten an! Wussten Sie zum Beispiel, dass man aus alten T-Shirts wunderbar eine Blumenampel basteln oder aus Milchtüten Blumenübertöpfe bauen kann? Passt dann auch wieder zu Vorschlag 6 (Blumen umtopfen).

15. Jetzt schon einmal Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenke basteln – vor Weihnachten ist schließlich wieder keine Zeit. Jetzt schon.

16. Ein Quarantäne-Tagebuch führen und eine Zeitkapsel dafür bauen, die später im Garten vergraben wird.

Geistig kreativ werden und (Selbst-)Fürsorge betreiben

17. Endlich nochmal Tante Hilde* (* Name entsprechend austauschen) anrufen.

18. Telefonseelsorge für Freunde und Familie spielen – und selbst befürsorgen lassen.

19. Fit bleiben und zuhause Sport machen: Yoga gleicht aus und Aktivität stärkt das Immunsystem! Natürlich nur, wenn Sie (wieder) gesund sind – dann klappen auch die besten Yoga-Übungen für Anfänger. Oder versuchen Sie es mal mit Fußgymnastik:

20. Eine Bucket-List mit den Dingen erstellen, die man nach der Zuhause-rumsitzen-müssen-Phase endlich wieder draußen machen kann.

Und wenn wir es mal anders betrachten als nur durch die Langeweile-Brille, wird der Gedanke an ein paar Tage in der Wohnung gleich erträglicher: Wir haben jetzt einfach die gesellschaftliche Pflicht, uns zurückzuziehen und damit die Coronavirus-Infektionsrate zu verlangsamen, die Kurve so flach zu halten wie möglich – einfach um unser Gesundheitssystem nicht noch weiter zum Zusammenbruch zu treiben. Je weniger Menschen sich gleichzeitig anstecken, umso weniger schwere Verläufe treten auf und umso weniger Menschen müssen intensivmedizinisch behandelt werden. Und nur so kann die Risikogruppe besser geschützt werden. Sehen wir es als gesellschaftliche Verantwortung, zu der wir alle unseren Beitrag leisten können.

Nutzen wir die Zeit, um uns nochmal mehr auf die Familie und auf uns selbst zu besinnen. Bleiben Sie gesund!

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