06.09.2017

Flitterwochen mal anders Flitterwochen: 5 ungewöhnliche Ziele für die Hochzeitsreise

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Nach der Trauung ist vor den Flitterwochen, noch ist die Romantik nicht vorbei. Lassen Sie sich von diesen Ideen für außergewöhnliche Hochzeitsreisen inspirieren.

Foto: iStock/Neustockimages

Nach der Trauung ist vor den Flitterwochen, noch ist die Romantik nicht vorbei. Lassen Sie sich von diesen Ideen für außergewöhnliche Hochzeitsreisen inspirieren.

Santorin, Hawaii, Rom oder Seychellen – das sind die gängigen Flitterwochen-Ziele. Für diejenigen, die eine etwas andere Hochzeitsreise erleben wollen, haben wir fünf ausgefallene Ideen zusammengetragen.

Ihr Flitterwochen wollen Sie an einem besonderen Ort verbringen? Einen Ort, der nicht zu den meist gebuchten Flitterwochenzielen gehört? Dann lassen Sie sich doch von unseren fünf ausgefallenen Reiseziel-Ideen inspirieren. Klicken Sie sich durch!

1. Flitterwochen in Disneyland

Die Märchenwelten von Disneyland haben für Erwachsene, die ihr inneres Kind gerne rauslassen, eine große Anziehungskraft. Und haben sich zwei von ihnen gefunden, ist die Sache eigentlich klar. Das wissen auch die von Disneyland.

Deshalb bieten alle Parks weltweit besondere Honeymoon-Specials an. Dazu gehören Übernachtungen im berühmten Märchenschloss, Candlelight Dinner unterm Feuerwerk, Meet and Greet mit Cinderella, Mickey Maus, Schneewittchen und Kollegen sowie natürlich jede Menge Spaß auf den Fahrgeschäften Honeymooners werden übrigens von den Mitarbeitern gerne bevorzugt behandelt, sodass die frisch Vermählten auch mal an den langen Schlangen vorbei dürfen.

Die Parks bieten – ganz nach Vorliebe des Brautpaares – unterschiedliche Pakete an. Das können zu Beispiel Piraten-Abenteuer, die Welt von "Die Schöne und das Biest" (natürlich ohne Biest) oder Romantik á la "König der Löwen" sein. Promis, wie Sänger Michael Bublé oder Big Bang Theorie-Star Kaley Cuoco wussten das bereits zu schätzen. Beide haben sich nämlich für ihre jeweiligen Flitterwochen Disneyland ausgesucht.

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2. Quer durchs Land im Nostalgie-Zug

In den historischen Luxus-Zügen der Belmond-Gruppe taucht man wieder in das elegante Reisegefühl der 1920er-Jahre ein. Statt Gedränge, Lärm und ungemütliche Sitze mit Funktionsbezügen sind die eleganten Privat-Abteile der Nostalgie-Züge mit Samt-Sofas, Betten und Badezimmer mit Porzellan-Waschbecken ausgestattet.

Die Waggons stammen aus den 20er bis 40er-Jahren und wurden aufwändig und natürlich originalgetreu restauriert. Während man also bei einem Gläschen Champagner auf die neue Zeit anstößt, ziehen an den Panoramafenstern, exotische Landschaften, englische Grafschaften oder Schlösser und Seen vorbei. An besonderen Sehenswürdigkeiten macht der Zug Halt, um sie sich in aller Ruhe anschauen zu können. Und abends gibt es im Speisewagen zum 5-Gänge-Menü die passende Livemusik.

Die romantischen Rundreisen durch Europa, Südostasien oder Peru dauern fünf bis sieben Tage. Seit letzem Jahr verkehrt der "Belmond Grand Hibernian" zwischen Belfast und Cork, mit Stopps an den besten Golfplätzen Irlands.

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3. Flitterwochen auf einer herzförmigen Insel

Die Natur hat es mit ihrer Laune so eingerichtet, dass es mehr als 20 herzförmige Inseln auf der Welt gibt. Die meisten sind unbewohnt, auf einigen von ihnen kann man durchaus seine Flitterwochen verbringen.

Berühmtestes Beispiel ist wohl die Fidschi-Insel Tavarua, dessen von türkisblauem Wasser umgebende Herzform bereits als Motiv für zahlreiche Postkarten und Poster herhalten musste.

Ein absolut herziges Honeymoon-Resort der Luxusklasse bietet auch das Makepeace Island an der Sunshine Coast im Osten Australiens. Die Privatinsel gehört eigentlich dem Milliardär Richard Branson. Doch hat er sich vor wenigen Jahren dazu entschieden, seine Trauminsel, samt Prachtstrand, Tennisplatz, Freilichtkino und Spa-Bereich Touristen zugänglich zu machen. Maximal 22 Personen finden in den nach balinesischem Stil erbauten Villen Platz. Allerdings ist der Preis für eine Übernachtung weniger romantisch, nämlich knapp 6000 Euro. Weitaus günstiger ist ein Ausflug auf die kroatische Herz-Insel Galesnjak. Darauf kann man sich zwar nicht einmieten, aber ein paar romantische Stunden zu zweit verbringen.

 

4. Der "Walk of Faith" im Tiamen Nationalpark

Es gibt diese berühmte Studie, die einmal in einem amerikanischen Nationalpark durchgeführt wurde: Eine attraktive Frau sprach fremde Männer an, mit der Bitte einen Fragebogen für sie auszufüllen. Am Ende gab sie ihnen ihre Telefonnummer. Die eine Hälfte der Herren wurde auf festem Boden angesprochen, die andere mitten auf einer Hängebrücke, unter der sich eine tiefe Schlucht auftat. Welche Gruppe hat wohl eher zurückgerufen? Richtig, die Hängebrücken-Männer.

Gefahrensituationen – so die Schlussfolgerung – sorgen für eine gewisse erotische Anziehungskraft. Der "Walk of Faith" am Tiamen-Berg in der chinesischen Provinz Hunan eignet sich gerade zu perfekt, um diese besondere Bindung zu stärken. Der gläserne Weg, der sich 1430 Meter über dem Abgrund schlängelt, setzt unweigerlich jede Menge Adrenalin frei. Und wenn zwei Liebende es dort einmal gemeinsam über den Skywalk geschafft haben, schwören sie sich am Ende ein zweites Mal ewige Treue.

Abgesehen davon gehört das Tiamen-Gebirge mit seinen dicht bewachsenen, bizarren Felsformationen zu den faszinierendsten Landschaften Chinas. Man könnte meinen, dass sich James Cameron sich hier die Inspirationen für seinen Film „Avatar“ geholt hat, so verwunschen wirkt diese Gegend. Die ideale Hochzeitsreise also für alle, die schon immer China kennenlernen und zudem am Himmel spazieren wollten.

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5. Bis ans Ende der Welt – die "End of the World Tour" durch Argentinien

Neben der ewigen Treue verspricht man seinem Liebsten auch bis ans Ende der Welt zu folgen. Das kann man machen!

Ushuiaia liegt am südlichsten Punkt Südamerikas und wird im Allgemeinen als das Ende der Welt bezeichnet. Denn näher kann man der Antarktis nicht kommen. Warm ist es mit durchschnittlich 15 Grad auf der Feuerland-Insel selbst während der Sommermonate nicht, aber umso spektakulärer. Schneebedeckte Gipfel, stahlblaues Meer und bonbonblaue Eisberge prägen eine Landschaft, die auf zahlreichen Wanderrouten entdeckt werden kann. Zur warmen Jahreszeit kommt noch ein sattes Grün hinzu.

Argentinien ist ein vielseitiges und aufregendes Land, sodass es sich lohnt, das Ende der Welt für das Ende der Reise einzuplanen. So ist beispielsweise die 10-tägige "End of the World Tour" besonders für Globetrotter eine ideale Flitterwochen-Option. Los geht es ab Buenos Aires, die Stadt, welche romantischerweise auch das "Paris Südamerikas" genannt wird. Dann geht es weiter über El Calafate bis nach Ushuiaia. Die Tour wird von unterschiedlichen Veranstaltern angeboten und hat immer einen anderen Schwerpunkt. Das Ende der Welt wird allerdings immer erreicht.

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