Aktualisiert: 19.08.2021 - 20:36

Ups, was ist denn da mitgekommen? Was für ein Urlaubsmitbringsel: Mann entdeckt giftiges Tier in seinem Gepäck

Einen giftigen Hundertfüßer möchte wohl niemand unwissentlich im Gepäck mit aus dem Urlaub in die Heimat nehmen und dann plötzlich am Bahnhof finden. Einem Reisenden ist das aber passiert. (Symbolbild)

Foto: Getty Images/JoWeb Images

Einen giftigen Hundertfüßer möchte wohl niemand unwissentlich im Gepäck mit aus dem Urlaub in die Heimat nehmen und dann plötzlich am Bahnhof finden. Einem Reisenden ist das aber passiert. (Symbolbild)

Da ist ein Urlauber nicht allein wiedergekommen: Ohne es zu wissen, schleppte er ein giftiges Tier nach Deutschland ein und war dann beim Fund selbst erschrocken.

Und was bringen Sie so aus den Ferien mit? Wahrscheinlich einen Magnet für den Kühlschrank oder einen schön geformten Stein vom Strand, sofern das in Ihrem Urlaubsland erlaubt ist. Es gibt viele schönes Souvenirs, die man im Gepäck mitnehmen kann. Ganz sicher zählt dazu aber nicht dieses Mitbringsel, das ein Reisender aus Griechenland gestern am Münchner Bahnhof in seinem Rucksack entdeckte: ein giftiges Tier.

Giftiges Krabbeltier im Gepäck nach Urlaub entdeckt

Wenn Sie schon ein Stück Natur aus dem Urlaub nach Hause bringen, dann kann es so etwas Harmloses wie ein bisschen restlicher Sand von den Badelatschen im Koffer sein oder ein paar Kieselsteinchen von der letzten Wanderung, die an ihren Trekkingschuhen klebten. Doch ganz sicher wünscht sich niemand so einen Gruselfund, wie ein Unbekannter am Münchner Ostbahnhof machen musste, worüber t-online.de bereits berichtete.

Laut der Bundespolizei soll ein Urlaubsheimkehrer am genannten Bahnhof einen Hundertfüßer in seinem Rucksack entdeckt haben. Er soll panisch reagiert und das Tier in ein Handtuch gewickelt an einen 23-Jährigen übergeben haben. Dieser suchte sich Hilfe bei der Bundespolizei direkt vor Ort und übergab das kleine Tier den Beamten. Nun hat der versehentlich nach Deutschland verschleppte Gliederfüßer einen Platz im Tierheim Riem gefunden.

Gefährlicherlicher Hundertfüßer zum Glück rechtzeitig entdeckt

Bekannt ist mittlerweile, dass dieser Krabbler ein giftiges Tier ist und der Art "Scolopendra" angehört. Der Hundertfüßer ist braun und ungefähr sieben Zentimeter lang. Glücklicherweise wurde er entdeckt, bevor er Schaden anrichten konnte. Denn dieser Hundertfüßer kann für Kinder sehr gefährlich werden, sogar den Tod bringen. Auch Erwachsene sollten sich vor ihm in Acht nehmen. Denn auch für sie besteht beim Zusammentreffen mit dem kleinen, aber nicht zu unterschätzenden Tierchen Gefahr.

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Auf giftige Tiere kann man nicht nur treffen, wenn sie als blinder Passagier unterwegs sind, sondern auch vor Ort im Urlaubsland. Und manchmal weiß man dann gar nicht um die Gefahr, die von dem Lebewesen ausgeht. So hatte auch die folgende Dame keine Ahnung: Diese Frau hatte eines der gefährlichsten Tiere der Welt auf der Hand – ohne es zu wissen.

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