Aktualisiert: 28.07.2021 - 17:11

Manche Punkte sind veraltet Diese Angaben gehören nicht in den Lebenslauf

Von der Redaktion

Bei der Bewerbung für einen neuen Job sollte der Lebenslauf sitzen. Doch einige Angaben sind mittlerweile veraltet und sollten angepasst werden.

Foto: Getty Images/insta_photos

Bei der Bewerbung für einen neuen Job sollte der Lebenslauf sitzen. Doch einige Angaben sind mittlerweile veraltet und sollten angepasst werden.

Sie wollen sich auf einen neuen Job bewerben? Dann sollten Sie Ihren Lebenslauf überarbeiten. Welche Angaben nicht hineingehören, lesen Sie hier.

Bei einer Bewerbung geht nichts ohne den Lebenslauf. Wer sich auf einen neuen Job bewerben will, kann darauf nicht verzichten. Wichtige Informationen über die eigene Person und den individuellen Werdegang sind darin komprimiert zusammengefasst, sodass man einen guten Überblick über die Fähigkeiten der Bewerbenden bekommt.

Leider aktualisieren die wenigsten ihre Bewerbungen regelmäßig. Dadurch beinhalten viele Unterlagen noch Informationen, die inhaltlich zwar korrekt, aber mit der Zeit veraltet sind. Deshalb erklären wir hier, welche Angaben in den Lebenslauf gehören – und welche nicht.

Lebenslauf: Diese Angaben gehören nicht mehr hinein

Spätestens bei einem Jobwechsel muss man sich um seine Bewerbungsunterlagen kümmern. Schließlich gelten sie als Visitenkarte und sollen die Qualifikation für die anvisierte Stelle gut zum Ausdruck bringen.

Trotzdem sollte man einige Dinge beachten, wenn es darum geht, einen modernen Lebenslauf aufzusetzen. Denn auch die beste Ausbildung und die aussagekräftigsten Arbeitsnachweise können einen schlechten Eindruck durch einen altbackenen Lebenslauf kaum wettmachen.

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Religion und Beruf der Eltern gehören nicht in die Bewerbung

Den Lebenslauf nennt man auch Curriculum Vitae (CV). Er sollte mehrere Angaben beinhalten wie persönliche Daten, die bisherige Berufserfahrung sowie den Bildungsweg. Einige Dinge sollten Sie aber aus der Übersicht löschen, weil sie veraltet sind.

Dazu gehören der Beruf der Eltern sowie die Religion, der die/der Bewerbende angehört. Personaler:innen könnten durch Letzteres sogar juristische Probleme bekommen, wenn sie im Bewerbungsgespräch nach der Konfession fragen. Das besagt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Ausnahme: Sie bewerben sich bei einem kirchlichen Arbeitgeber, wie zum Beispiel einer katholischen Schule.

Nur wenig Informationen über Schulbildung auflisten

Auch Ihren Familienstand sollten Sie nicht angeben. Es ist bei der Entscheidung, ob Sie für den Job geeignet sind, nämlich in der Regel unerheblich, ob Sie verheiratet sind und Kinder haben. Sollten Sie sich allerdings für eine Stelle bewerben, bei der Sie sich einen Vorteil dadurch erhoffen, können Sie es auch im Lebenslauf stehen lassen.

Je länger Sie schon im Berufsleben stehen, desto mehr sollten Sie den Abschnitt über Ihre Schullaufbahn bearbeiten. Angenommen, ein:e Personaler:in sichtet die Bewerbung einer 50-jährigen Bewerberin, die schon seit 25 Jahren im Beruf steht. Bei ihr ist nicht interessant, welche Grundschule und welche höhere Schule sie besucht, sondern in welchen Unternehmen sie schon gearbeitet hat.

Profile bei Xing und LinkedIn aktuell halten

Bei Berufsanfänger:innen mit wenig Praxiserfahrung können einige Angaben zur Schulzeit im Lebenslauf bleiben, wie zum Beispiel die Schule, auf der das Abitur abgelegt wurde. Doch auch die Grundschule kann und sollte hier getrost entfernt werden.

Wichtige Dokumente wie das Abiturzeugnis sollten trotzdem immer griffbereit sein. Welche weiteren Unterlagen Sie unbedingt aufbewahren müssen, erfahren Sie hier.

Mit Referenzen sollten Sie ebenfalls recht sparsam umgehen. Teil der Bewerbung sollten nur Referenzen von namhaften Personen aus Ihrer Branche sein. Ansonsten informieren sich Personaler:innen in der Regel auch über Portale wie Xing oder LinkedIn über Bewerber. Halten Sie also auch dort Ihre Profile auf dem neuesten Stand.

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