Aktualisiert: 30.06.2021 - 16:02

Vorsicht, Bußgeld Diese skurrilen Gesetze gelten in unseren liebsten Urlaubsländern

Von der Redaktion

Wer hätte das gedacht? An vielen europäischen Stränden ist das Bauen von Sandburgen verboten. Doch damit nicht genug: Es gibt noch viele weitere skurrile Gesetze im Urlaub...

Foto: Getty Images/ Imgorthand

Wer hätte das gedacht? An vielen europäischen Stränden ist das Bauen von Sandburgen verboten. Doch damit nicht genug: Es gibt noch viele weitere skurrile Gesetze im Urlaub...

Andere Länder, andere Gesetze! Einige der Regeln in unseren liebsten Urlaubsländern mögen skurril anmuten, haben aber einen ernsten Hintergrund…

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht – und Touristen, die sich im Urlaubsland nicht an die dort geltenden Gesetze halten, droht mitunter ein saftiges Bußgeld. Zugegeben: Manche Gesetze sind für Reisende so irrelevant, dass die Gefahr, dagegen zu verstoßen, ohnehin gering ist. Andere Regeln jedoch sind geradezu prädestiniert dafür, gebrochen zu werden. Ob sie Ihr Zuhause gern mit Strand-Souvenirs schmücken oder Anhänger der Freikörperkultur sind: Diese skurrilen Gesetze in unseren liebsten Urlaubs-Destinationen sollten Sie beachten!

Gesetze im Urlaub: An diese skurrilen Regeln sollten Sie sich halten

Ob Haustiere, Kleidung oder Fortbewegungsmittel: An diese Vorschriften sollten Sie sich im Urlaub halten.

1. Israel: Bären müssen zu Hause bleiben

Dass es Strände gibt, an die Sie Ihr vierbeiniger Freund nicht begleiten kann, dürfte niemanden groß überraschen – auch wenn das vermutlich so manche Hundehaltende entzürnt. Doch wie sieht es eigentlich mit anderen Tieren aus? In Anbetracht dessen, dass viele Tiere Hunde in Sachen (Häufchen-)Größe weit in den Schatten stellen, ist es nicht weiter verwunderlich, dass es Länder gibt, die auch anderen Tieren den Zutritt zu ihren Stränden verwehren. Ein Beispiel ist Israel: Hier darf man keine Bären mit an den Strand nehmen.

2. Frankreich: Elefanten nicht erlaubt

Im französischen Granvilles hingegen müssen Elefanten dem Strand fernbleiben. Der Grund dafür: Ein Zirkuselefant, der einst sein Geschäft am Strand verrichtete. Ob das Strand-Verbot für Bären in Israel aus einem ähnlichen Grund beschlossen wurde? Das wissen wir leider nicht…

3. Italien: Nackte Männer verboten

In Palermo, der Hauptstadt der italienischen Insel Sizilien, dürfen Männer sich nicht nackt am Strand aufhalten. Frauen hingegen ist es erlaubt. Ein Vorstoß in Sachen Gleichberechtigung oder eine Würdigung des schönen Geschlechts? Ein Facebook-Nutzer ist sich sicher: Es liegt am "obszönen Geschlechtsteil" der Männer.

4. Spanien: Fahrräder verstecken

In Spanien gilt ebenfalls ein Verhüllungsgebot – und zwar für Fortbewegungsmittel. Fahrräder, Skateboards und Co dürfen nur verhüllt mit an den Strand genommen werden. Der Grund dafür: Respektlose Fahrradfahrer hatten den Strandbesuchern in der Vergangenheit das Leben schwer gemacht. Bei einem Skateboard mag sich das Einpacken ja noch relativ einfach gestalten – doch wie verhüllt man eigentlich ein Fahrrad…?

5. Kanaren, Deutschland, Italien: Vorsicht, Sandloch

Es ist, gleich nach dem Sammeln von Muscheln, die erklärte Lieblingsbeschäftigung vieler Kinder: das Sandburgenbauen! Bei der Konstruktion von schwindelerregend hohen Türmen, tiefen Wassergräben und beeindruckenden Ornamenten können die kleinen Schlossherrinnen und -herren voll aufgehen. In vielen europäischen Ländern ist das Bauen von Sandburgen allerdings verboten, darunter viele Strände Teneriffas, Eraclea bei Jesolo an der italienischen Adria und die deutsche Nordseeinsel Sylt. Der Grund: dabei entstehen Löcher, in die Spaziergänger stolpern und sich dabei verletzen.

6. Schweiz: Bitte wandern Sie bekleidet

Wer glaubt, dass Urlauber nur am Strand ihre Hüllen fallen lassen, irrt sich. Passionierte FKK-Liebhaber schätzen ein frisches Lüftchen, ganz egal bei welcher Aktivität. Wer seinen Prachtkörper jedoch unbekleidet beim Wandern in der Schweiz stählen möchte, muss von diesem Plan leider Abstand nehmen, möchte er kein Bußgeld riskieren. Das Nacktwandern ist in unserem Nachbarland verboten.

Okay, nackig die Bergwelt zu genießen, ist also ein No-Go. Auch diese 5 Fehler sollten Sie beim Wandern vermeiden!

7. Griechenland: Turnschuhe statt High Heels

Wer erwachsen ist, kann seine Klamotten selbst aussuchen? Stimmt – nur leider geht das oft daneben. Denn nur, weil jemand weiß, wie man sich schick kleidet, bedeutet das nicht automatisch, dass das Outfit auch angemessen ist. Mit High Heels die Akropolis in der griechischen Hauptstadt Athen erklimmen zu wollen, ist in Anbetracht des Aufstiegs und des glatten Marmors eine schlechte Idee – Unfälle sind da vorprogrammiert. Verboten sind hohe Schuhe dort aber aus einem anderen Grund: Sie beschädigen das antike Material. Um die Akropolis für die Nachwelt zu erhalten, sind flache Schuhe ein Muss.

8. Spanien: Küchengeräte waschen verboten

In Benidorm an der spanischen Costa Blanca dürfen Sie keine Küchengeräte im Meer waschen – zumindest nicht mit Seife oder Spülmittel, denn die darin enthaltenen Chemikalien haben im Ozean nichts verloren. Das Gleiche gilt übrigens auch für Menschen: Shampoo und Co dürfen nicht in den Ozean gelangen. Ob es aber erlaubt ist, den Abwasch im Meer ohne Spülmittel zu tätigen? Das wissen wir nicht…

9. Italien: Sand klauen verboten

Sie sammeln gerne Muscheln und nehmen Sand als Reisesouvenir mit nach Hause? Auf dieser italienischen Insel sollten Sie davon absehen, denn es drohen Geld- oder sogar Haftstrafen. Warum Sie auf Sardinien keinen Sand klauen dürfen, erfahren Sie hier!

Übrigens: Auch in der antiken Stadt Pompeji sollten Sie Ihre Langfinger in Zaum halten. Diese Frau stahl Artefakte aus Pompeji – und hatte 15 Jahre lang Pech.

10. Norwegen: Sterben verboten

In der norwegischen Stadt Longyearbyen darf man nicht sterben. Der Grund dafür leuchtet ein.

Quellen: stern.de, kurier.at, reise.de, travelbook.de, spiegel.de

Wenn Sie diese – und alle weiteren! – Vorschriften beherzigen, gibt es keinen Grund, warum Sie Ihren Urlaub nicht in vollen Zügen genießen sollten. Wissen Sie schon, wo die Reise hingeht? Wenn Ihr Kontostand es gerade zulässt, könnten Sie sich zum Beispiel eine Privatinsel mieten! Und wer weiß? Vielleicht fliegen wir schon bald mit diesem neuen Überschallflugzeug, mit dem wir in nur einer Stunde von New York nach London reisen können.

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