Aktualisiert: 28.05.2021 - 20:47

Ganz schön früh sehr ambitioniert Süßer Post auf Facebook: 9-Jähriger bewirbt sich bei der Polizei

Ein kleiner Junge weiß schon ganz genau im Alter von 9 Jahren, dass er Polizist werden möchte und schickte eine Bewerbung an die Ordnungshüter. Die Stelle wird er wohl nicht bekommen, aber vielleicht eine Fahrt im Polizeiauto?

Foto: Getty Images/EKH-Pictures

Ein kleiner Junge weiß schon ganz genau im Alter von 9 Jahren, dass er Polizist werden möchte und schickte eine Bewerbung an die Ordnungshüter. Die Stelle wird er wohl nicht bekommen, aber vielleicht eine Fahrt im Polizeiauto?

Ein 9-Jähriger fackelte nicht lang, als es um die Ergreifung seines Traumberufes ging und schickte eine Bewerbung an die Polizei. Das Netz ist begeistert.

Manche Kinder haben schon früh konkrete Berufswünsche. Oftmals sind die gewollten Jobs Feuerwehrmann, Lehrerin oder Polizist darunter. Letzteres wünscht sich auch ein 9-Jähriger, der sich jetzt sogar schon bei der Polizei beworben hat. Auf der Facebook-Seite der Polizei Saarland ist das niedliche Bewerbungsanschreiben zu bewundern.

9-Jähriger schickt Bewerbung an die Polizei

Derzeit können sich Interessierte bis Ende September bei der saarländischen Polizei bewerben. Klar, muss man, um als Kandidat ins Gespräch zu kommen, gewisse Anforderungen erfüllen. Eine Mindestgröße und ein Schulabschluss gehören dazu. Das hat der Grundschüler, der sich beworben hat, zwar aktuell nicht, aber man kann es ja mal versuchen... Und sein Versuch war wirklich goldig.

In typischer Grundschülerschrift schreibt er ein paar Sätze, mit denen er sich bei den Ordnungshütern bewerben will. Und das hat sogar eine richtig durchdachte Reihenfolge. Der Kleine stellt sich erst vor, schreibt dann seine Ambition und seine Qualifikation auf und schließt mit einem Hinweis auf eine Einladung zu Bewerbungsgespräch. Sogar die Rechtschreibung ist nicht die schlechteste, abgesehen von der Groß- und Kleinschreibung, bei der hin und wieder mal ein Auge zugedrückt wurde.

Das Bewerbungschreiben kommt im Netz gut an. Auch dort wird die relativ gute Rechtschreibung gelobt, aber auch das Engagement des kleinen Jungen: "Der Knirps ist kreativ, zielstrebig und mutig", heißt es dort. Ein User berichtet zudem davon, dass die Bewerbung sogar besser ist, als eine von einem wirklichen Jobanwärter für eine Stelle, die er neulich bekam: "Immerhin besser als die Bewerbung, die ich letztens erhalten habe: 'Hi, wie sind die Arbeitszeiten?'".

Polizei plant Überraschung für den zielstrebigen Grundschüler

Einige Facebook-Nutzer/innen wünschen sich, dass der 9-Jährige für seine Bewerbung von der Polizei etwas Freudiges erhält. Eine Userin schlägt beispielsweise vor: "Schenkt ihm einen Tag auf der Wache", während ein anderer Kommentar lautet: "Polizei Saarland, ich hoffe doch, ihr ladet ihn mal ein und schenkt ihm eine Führung und eine Fahrt mit Blaulicht". Über was der Junge sich schließlich freuen darf, ist noch unklar. Aber dass es eine Überraschung geben wird, steht fest, denn schließlich ließ Polizeisprecher Stephan Laßotta das dem SR gegenüber verlauten und versprach: "Natürlich überlegen wir uns für den Jungen etwas".

Die Beamten erreicht immer mal wieder ein herzerwärmendes Kinderschreiben. So gab es auch mal dieses hier, als eine 6-Jährige die Polizei für ihren Corona-Einsatz lobte.

Nicht nur Kinder schicken ein Schreiben, auch scheinbar ehemalige Sträflinge: Gefängnis erhielt Dankeskarte und eine 4 1/2-Sterne-Bewertung von einer Ex-Gefangenen. Die Polizei freute es jedenfalls.

Dass der junge Bewerber den Job bei der Polizei (jetzt noch) nicht bekommt, war klar. Er muss noch ein bisschen wachsen und die Schule beenden. Aber sollten Sie sich mal irgendwo beworben und den Job nicht bekommen haben, dabei aber bemerken, dass sie benachteiligt wurden, haben Sie gewisse Rechte. Diese und andere aus verschiedenen Lebenslagen zu kennen, kann hilfreich sein. Unsere Themenseite Ratgeber Recht hilft Ihnen gern weiter.

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