28.05.2021 - 08:53

Impfkampagne weiter geöffnet Kinder ab 12 Jahren sollen Impftermine erhalten

Bald soll es auch Impftermine für Kinder und Jugendliche geben, die älter als 12 Jahre sind.

Foto: Getty Images/valentinrussanov

Bald soll es auch Impftermine für Kinder und Jugendliche geben, die älter als 12 Jahre sind.

Auch Kinder und Jugendliche, die mindestens 12 Jahre alt sind, sollen ein Impfangebot bekommen. Das Problem: Das Impfstoffkontingent wird dafür nicht aufgestockt.

Bund und Länder haben entschieden, dass sich ab dem 7. Juni, wenn die Impfpriorisierung wegfällt, auch Kinder und Jugendliche einen Impftermin holen können. Diese weitere Öffnung der Impfkampagne bedeutet mehr zu impfende Menschen. Doch zusätzlicher Impfstoff ist nicht geplant.

Impftermin absagen – und dann?
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Impftermine sollen auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren bekommen

Aktuell ist es noch nicht so weit, dass es eine Zulassung für einen Corona-Impfstoff für Kinder gibt. Doch das kann sich jeden Moment durch die Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur Ema ändern, eventuell sogar schon heute. Auch die Ständige Impfkommission (Stiko) wird zu dieser Altersgruppe noch eine Empfehlung vorlegen. Deren Mitglieder zeigten sich aber bisher bezüglich einer Impfung für diese Altersgruppe eher zurückhaltend. Es könnte demnach auch nur eine Impfempfehlung für vorerkrankte Kinder geben. Kommt es aber zu einer Zulassung, können sich auch Kinder und Jugendliche ab einem Alter von 12 Jahren impfen lassen, wie Bund und Länder bei ihrem Impfgipfel-Treffen beschlossen haben.

Keine kurzfristigen Termine für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren

Merkel verkündete auf einer Pressekonferenz nach dem Treffen, dass alle Bürgerinnen und Bürger plus diese neu hinzugekommene Impfgruppe ein Impfangebot bis Sommerende erhalten sollen. Eine Impfpriorisierung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren werde es nicht geben. Wie die Bundeskanzlerin meinte, helfe man ihnen durch generell "niedrige Inzidenzen" in der Gesellschaft. Die Altersgruppe wird dann also keine kurzfristigen Termine ergattern können. Es könnte aber sein, dass die Länder spezifische Programme oder Angebote für die jüngeren zu Impfenden anbieten werden.

Quellen: spiegel.de, AFP, DPA

Mehr zur Corona-Lage und zum Impfen erfahren Sie auf unseren Themenseiten. Dort lesen Sie unter anderem, dass Malta die Herdenimmunität gegen das Coronavirus erreicht hat.

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