Aktualisiert: 25.05.2021 - 18:32

Mehrere Systeme bedroht Windows-Sicherheitslücke: So schützen Sie Ihren Rechner!

Eine Windows-Sicherheitslücke ermöglicht es Angreifern, schädliche Software in die betroffenen Systeme einzuschleusen. So können Sie Ihren Rechner schützen.

Foto: Getty Images/ Justin Paget

Eine Windows-Sicherheitslücke ermöglicht es Angreifern, schädliche Software in die betroffenen Systeme einzuschleusen. So können Sie Ihren Rechner schützen.

Eine Windows-Sicherheitslücke könnte zur Einfallspforte für Schad-Software werden. Sie können sich aber durch Updates schützen.

Eine bekannte Windows-Sicherheitslücke betrifft offenbar mehr Systeme als anfangs gedacht. Vor allem Rechner, die von Unternehmen verwendet werden, sind gefährdet, es können allerdings auch private Computer betroffen sein. Angreifer könnten die Schwachstelle ausnutzen, um schädliche Software in die Systeme einzuschleusen. Das können Sie jedoch durch die Installation von Sicherheits-Patches verhindern.

Windows-Sicherheitslücke CVE-2021-31166: Wer ist gefährdet?

Wie die Nachrichten-Website heise online berichtete, betrifft die Windows-Sicherheitslücke CVE-2021-31166 die Systeme Windows 10 2004, 20H2 und Windows Server 20H2. Ein Sicherheitsforscher hat nun außerdem herausgefunden, dass auch Windows-Systeme gefährdet sind, auf denen der Windows-Remote-Management-Service (WinRM) läuft.

WinRM erlaubt verschiedenen Systemen den Zugriff auf Informationen über ein gemeinsames Netzwerk. Die Software wird vor allem von Unternehmen genutzt und ist deshalb nur in Enterprise-Versionen von Windows aktiviert, also in Versionen, die von Unternehmen genutzt werden. In den Privatversionen ist die Software standardmäßig deaktiviert. Aus diesem Grund sind Unternehmensrechner stärker durch die Windows-Sicherheitslücke gefährdet, sie kann jedoch auch Privatrechner betreffen, falls die Software auf diesen aus irgendeinem Grund aktiviert ist. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie das überprüfen.

So schützen Sie sich vor Angreifern

Es ist bereits ein Exploit-Code für die Sicherheitslücke im Umlauf, also ein Schadprogramm, mit dessen Hilfe die Schwachstelle ausgenutzt wird. Angreifer können diesen anpassen und verwenden, um aus der Ferne die betroffenen Systeme zu attackieren. Sie haben so die Möglichkeit, Schad-Software einzuschleusen, beispielsweise Trojaner, die sich von dem betroffenen Rechner aus weiterverbreiten.

Seit Anfang des Monats sind Updates verfügbar, die die Sicherheitslücke schließen. In einer Warnmeldung wies Windows auf die Gefahr hin und empfahl, die Updates zu installieren. Um sich vor Angreifern zu schützen, sollten Sie checken, ob Sie alle aktuellen Updates installiert haben und Ihr Rechner in Sachen Sicherheit auf dem neuesten Stand ist. Sie können in den Einstellungen auch die automatischen Updates aktivieren. So stellen Sie sicher, dass Sie keine wichtigen Aktualisierungen verpassen.

Mehr zu aktuellen Neuerungen und Ihren Rechten als Verbraucher finden Sie auf unserer Themenseite Ratgeber Recht. Windows-Nutzer sollten derzeit noch etwas anderes beachten – was genau, lesen Sie in unserer Übersicht über die Änderungen im Mai.

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