Aktualisiert: 14.05.2021 - 20:24

Cyberkriminalität Bankdaten-Spionage! Finger weg von diesen Android-Apps

Von der Redaktion

Vorsicht vor Cyberkriminalität! Verbrecher können mit versteckten Trojanern in Apps an Ihre privaten Daten gelangen.

Foto: Getty Images/Marko Geber

Vorsicht vor Cyberkriminalität! Verbrecher können mit versteckten Trojanern in Apps an Ihre privaten Daten gelangen.

Persönliche Informationen auf Ihrem Handy gehen niemanden außer Sie etwas an. Doch einige Android-Apps können nun sogar Bankdaten ausspionieren.

Apps sollen uns das Leben erleichtern. Es gibt mittlerweile zahlreiche Programme fürs Handy, mit denen vieles möglich ist – und zwar weit über bekannte Dienste wie WhatsApp hinaus. Doch bei manchen Anwendungen ist Vorsicht geboten.

Einige können für Ihre Privatsphäre gefährlich werden. Es gibt Android-Apps, die sogar ihre Bankdaten ausspionieren. Welche dazugehören und welche Schritte Sie unternehmen müssen, wenn Sie eine dieser Apps installiert haben, erfahren Sie hier.

Android-Apps: Diese Anwendungen spionieren Ihre Bankdaten aus

"netzwelt.de" zitiert Informationen von "Checkpoint Security", wonach es sich um acht Apps für Android-Smartphones handelt, die riskant sind. Normalerweise lädt man Anwendungen aus dem Google Play Store herunter. Anschließend durchlaufen die Apps deren Sicherheitsmechanismen.

Doch bei den betroffenen Apps haben Cyberkriminelle Trojaner eingebaut, die an sensible Daten gelangen. Besonders trügerisch: Diese werden erst nach dem Sicherheitscheck aktiv.

Wie Sie vorgehen müssen, wenn Ihr E-Mail-Konto gehackt wurde, haben wir übrigens hier für Sie zusammengefasst. Und hier sind sieben Tipps, mit denen Nutzer ihr Smartphone sicherer machen.

Folgende Android-Apps können Ihre Bankdaten ausspionieren:

  • BeatPlayer
  • Cake VPN
  • eVPN
  • Music Player
  • Pacific VPN
  • QR/Bacode Scanner Max
  • QRecorder
  • tooltipnatorlibrary

Apps könnten schlimmstenfalls das Gerät übernehmen

Diese Anwendungen sollten Sie so schnell wie möglich deinstallieren. Die Banking-Trojaner, die in diese Apps eingebaut wurden, können nicht nur an Kontodaten gelangen, sondern im schlimmsten Fall sogar das Gerät übernehmen.

Laut "Checkpoint Security" seien die entsprechenden Apps bereits von Google aus dem Google Play Store gelöscht worden. Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass sie wieder auftauchen können.

Hier lesen Sie, warum Sie Ihr Passwort nicht mehr regelmäßig ändern müssen. Es sollte aber trotzdem nicht leicht zu knacken sein. Welche unsichereren Passwörter Sie besser nicht benutzen sollten, erfahren Sie hier.

Auf E-Mail-Adresse in App-Beschreibung achten

Ein Hinweis auf gefährliche Apps könnte die E-Mail-Adresse "sbarkas77590@gmail.com" sein. Ist diese in der App-Beschreibung bei den Kontaktmöglichkeiten angegeben: Abstand davon nehmen! Angeblich soll diese Adresse bei allen schädlichen Apps verwendet worden sein.

Um sich vor Daten-Dieben zu schützen, sollten Sie bei allen Online-Konten auf die 2-Faktor-Authentifizierung zurückgreifen. Mit dieser Sicherheitsprozedur müssen Sie zwei unterschiedliche Merkmale verwenden, um sich einloggen zu können. So erschweren Sie Cyberkriminellen den Weg.

Hier lesen Sie, warum Cyberkriminelle gerade jetzt so gefährlich sind. Um sich vor Ihnen zu schützen, sollten Sie übrigens auch Ihren Router regelmäßig ausschalten.

Mehr Infos gibt's auch in unserem Ratgeber Recht.

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