Aktualisiert: 10.05.2021 - 11:03

Gemeinschaftsprojekt Online shoppen, mit Giropay zahlen: Das kann der neue Bezahldienst!

Beim Online-Shopping kommt Freude auf. Doch wie bezahlen Sie Ihre Einkäufe eigentlich? Ab heute wird auf das Online-Bezahlsystem Giropay umgestellt.

Foto: Getty Images/ Luis Alvarez

Beim Online-Shopping kommt Freude auf. Doch wie bezahlen Sie Ihre Einkäufe eigentlich? Ab heute wird auf das Online-Bezahlsystem Giropay umgestellt.

Ab heute können Online-Shopper mit Giropay zahlen. Was steckt hinter der Zusammenführung der Bezahlsysteme?

Wie zahlen Sie Ihre Online-Einkäufe? Via PayPal? Mit Ihrer Kreditkarte? Zukünftig können Sie als Kunde einer deutschen Bank auch von einem weiteren Bezahlverfahren Gebrauch machen: Giropay heißt das neue Bezahlangebot, das bisherige Online-Bezahlsysteme ablöst. Heute fiel der Startschuss für Giropay, in einer mehrmonatigen Übergangsphase soll das neue System im Online-Handel etabliert werden.

Giropay: Das steckt dahinter!

Giropay ist ein Bezahlverfahren für Online-Käufe. Dahinter stecken die fünf großen Bankenverbände, unter anderem der Deutsche Sparkassen- und Giroverband und der Bundesverband deutscher Banken, die in der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) zusammengeschlossen sind.

Diese Bankenverbände legen nun die Online-Bezahldienste Paydirekt, Giropay und Kwitt unter dem Namen Giropay zusammen. Joachim Schmalzl, Vorstandsmitglied der Deutschen Kreditwirtschaft, bezeichnet diesen Vorgang gegenüber der Deutschen Presse-Agentur als "das Aufräumen unserer verschiedenen Ansätze".

Welche Vorteile hat Giropay?

Giropay soll es Bankkunden ermöglichen, unkompliziert Online-Käufe abwickeln zu können, außerdem soll es einfacher werden, Geld von Konto zu Konto zu überweisen – auch wenn die Teilnehmer der Transaktion bei unterschiedlichen Banken sind. Da die Transaktion direkt über den Online-Banking-Account statt über Dritte abgewickelt wird, heben die teilnehmenden Banken das Verfahren als besonders sicher hervor.

Unkompliziert ist das System, da nur die einmalige Bestätigung des Kontos im Online-Banking-Account erforderlich ist. Zukünftige Zahlungen können dann ganz einfach mit den Zugangsdaten für das Online-Banking veranlasst werden.

Wie der Focus berichtet, soll Giropay ab dem 10. Mai den Bankkunden Schritt für Schritt zur Verfügung gestellt werden. Heute wechseln Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken von ihrem Zahlsystem Kwitt, mit dem sich Kunden bisher via Handy Geld senden können, zu Giropay. Ab Mittwoch stellen dann auch Händler, die bisher Paydirekt anboten, auf das Giropay-Verfahren um. Die Übergangsphase ist auf mehrere Monate angesetzt.

Giropay: Ein Konkurrent für PayPal und Co?

Giropay soll aber nicht nur Zahlungsvorgänge vereinfachen, sondern auch eine heimische Alternative zu US-Konkurrenten wie PayPal oder ApplePay bieten. Bisher machten die Bezahlsysteme deutscher Banken nur einen relativ kleinen Marktanteil aus – damit soll nun Schluss sein. Deckten die deutschen Bezahlsysteme Giropay und Paydirekt zusammen bislang etwa zwei Prozent des deutschen Marktes ab, möchte die DK diesen Wert auf bis zu 50 Prozent steigern.

Joachim Schmalzl gesteht ein: "Wir haben sicher als deutsche Kreditwirtschaft unterschätzt, wie sehr die Kunden es mögen, nur mit einem Nutzernamen und einem Passwort zu bezahlen". Jetzt soll dieses Versäumnis nachgeholt werden.

Mehr Informationen über Ihre Rechte und Pflichten als Verbraucher finden Sie auf unserer Themenseite Ratgeber Recht. Hier erfahren Sie unter anderem, ob Sie eine zugelaufene Katze einfach behalten dürfen. Außerdem wichtig: Das ändert sich im Mai! Weiterhin halten wir Sie über Produktrückrufe auf dem Laufenden – zum Beispiel wurde gerade diese Babynahrung zurückgerufen.

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