17.05.2021 - 11:10 Anzeige

Sicherheit geht vor Rollschuhfahren: Diese Ausrüstung brauchen Sie für den Sport

Rollschuhfahren verbindet Spaß und Sport auf perfekte Weise. Bei der Trendsportart kommt es neben dem Schuhwerk auch auf die richtigen Protektoren an.

Foto: Getty Images/Kevin Kozicki

Rollschuhfahren verbindet Spaß und Sport auf perfekte Weise. Bei der Trendsportart kommt es neben dem Schuhwerk auch auf die richtigen Protektoren an.

Rollschuhfahren macht mächtig Spaß! Damit das Vergnügen aber auch von langer Dauer ist, müssen gute Rollschuhe und eine Schutzausrüstung her.

Mit Rollschuhen über den Asphalt zu sausen und die frische Brise zu genießen, hat etwas Magisches. Aber: So spaßig der Sport auch ist, so gefährlich kann er sein. Eine falsche Bewegung und das Unglück nimmt seinen Lauf. Gerade beim Rollschuhfahren hat Sicherheit oberste Priorität. Hier erfahren Sie, welche Rollschuhe 2021 im Trend sind und auf welche Ausrüstung Sie auf keinen Fall verzichten sollten.

Der richtige Rollschuh für die Füße: Stylisch und funktional

Wer wieder zu Rollschuhen greifen möchte, fragt sich zuallererst: Was für Rollschuhe gibt es überhaupt? Tatsächlich gibt es eine große Auswahl an tollen Modellen, bei denen man schnell den Überblick verlieren kann. Das Tolle: Rollschuhe sehen in den meisten Fällen richtig stylisch aus. Zwei Varianten, die Sie kennen sollten: die Sneaker-Rollschuhe und Rollkunstlaufschuhe im Retro-Look.

Sneaker-Rollschuhe: Mit dem Trendschuh wird gerollert

Rollschuhfahren geht sogar mit Sneakern? Oh ja! Der Sneaker-Rollschuh ist besonders bei modebewussten Skatern begehrt, da er sowohl als normaler Sneaker als auch als Rollschuh agieren kann. Das funktioniert dank eingekerbter Sohle, in der die Räder Platz finden und bei Belieben ausgefahren werden können.

Sneaker-Rollschuhe haben den Vorteil, dass sie sportlich-modern aussehen. Sie lassen sich lässig mit jedem beliebigen Outfit kombinieren und wirken nicht übermäßig klobig. Die Schuhe haben einen flachen Absatz und gelten eher als Freizeitschuh. Für Anfänger sind die Sneaker-Modelle gut geeignet, haben Sie allerdings große Ambitionen in Sachen Rollschuhfahren, sollten Rollkunstlaufschuhe Ihre erste Wahl sein.

Rollkunstlaufschuh: Stiefelsilhouette für Anfänger und Profis

Der Rollkunstlaufschuh ist das Pendant zum Schlittschuh. Die Ähnlichkeit zum Stiefel formt die Füße schön und strahlt Eleganz aus. Da der Schuh einen Absatz hat, werden die Beine beim Rollschuhfahren charmant gestreckt. Der Vorteil: Der Kunstlaufschuh hat vier Rollen und einen Bremsstopper. Dadurch ist er sowohl für Anfänger als auch für Profis ideal.

Darauf sollten Sie beim Kauf von Rollschuhen achten

  • Die Größe: Faustregel – ein Rollschuh sollte eine halbe bis ganze Nummer größer sein als die reguläre Schuhgröße. Der Schuh darf nicht zu locker sitzen und für Verletzungen sorgen oder zu eng sein. Zu enge Rollschuhe führen zu Druckstellen oder Reibungen, die sich entzünden können.
  • Der Verschluss: Klettverschluss, Schnürung oder dreifache Verschluss-Mechanik sind die gängigsten Verschlusssysteme. Der dreifache Verschluss durch eine Kombination aus Klett, Schnürung und Rasten-System gilt als supersicher und ist vor allem für Kinder perfekt. Von reinen Klettverschlüssen ist abzuraten, da die Schuhe nicht kompakt genug am Fuß sitzen und Sie rausschlüpfen können. Eine Schnürung empfiehlt sich für Profis und Fortgeschrittene. Diese Variante steht für klassischen Look eines Rollschuhs.
  • Der Rollen-Härtegrad: Sind Sie Anfänger, greifen Sie im Idealfall zu weicheren Rollen. Sie sorgen für mehr Grip, nutzen sich aber recht fix ab. Härtere Rollen bedeuten auch mehr Geschwindigkeit. Das mag vielleicht verlockend klingen, jedoch meistern Profis harte Rollen deutlich besser. Vorsicht vor Nachsicht!
  • Der Bremsstopper: Ein Bremsstopper ermöglicht aufregende Rollschuh-Tricks und – natürlich – das Bremsen. Wichtig ist hierbei, dass die Bremsklötze leicht austauschbar sind, da sie bei regelmäßiger Nutzung schnell verschleißen.
  • Hardboot vs. Softboot: Für Anfänger eignen sich Hardboots, da der Schuh aus Plastik deutlich besseren Halt bietet. Bänder und Gelenke werden entlastet. Softboots fühlen sich an den Füßen hingegen angenehmer an, sind aber eher für Freizeitaktivitäten und Rollschuh-Disco geeignet, weniger für ehrgeizige Sportaktionen.

Rollschuhfahren: Die perfekte Ausrüstung für mehr Sicherheit

Das Herumdüsen in Rollschuhen kann losgehen? Weit gefehlt. Der Spaß hört nämlich da auf, wo die Sicherheit gefährdet wird. Beim Rollschuhfahren sind Stürze Programm, gerade wenn Sie Ihre ersten Runden mit Rollschuhen drehen wollen. Um gewappnet für einen Aufprall zu sein, müssen Sie sich ein kleines Repertoire an Protektoren zulegen.

Die Schutzausrüstung schützt die Körperteile, die bei einem Fall am ehesten verletzt werden können. Im Normalfall sind das Blessuren an Knien, Ellenbogen, Händen und am Kopf. Insbesondere die Knie und Ellenbogen werden beim Rollschuhfahren in Mitleidenschaft gezogen. Die Körperteile haben kein Fettpolster, das einen Sturz abfangen kann. Unangenehme Schürfwunden und Prellungen könne Folge fehlender Schutzausrüstung sein.

Schutzausrüstung für Rollschuhfahrer: Das gibt es es zu beachten

Ganz wichtig: Verzichten Sie bei der Schutzausrüstung auf Polster mit Klettverschluss. Klettverschlüsse halten nicht gut genug und können verrutschen. Überziehbare Polster sind deutlich sicherer. Außerdem hat sich eine Ausrüstung mit Reflektoren als sehr gut bewährt. Gerade in der Dämmerung sind Sie für Verkehrsteilnehmer so gut sichtbar.

Für Rollschuhfahrer gilt das Gleiche wie für Radfahrer: Ein Helm ist unabdingbar, um verheerenden Verletzungen vorzubeugen. Und ja, keine Panik: Einige Helme sehen heutzutage sogar absolut stylisch aus. Tipp: Wählen Sie einen Helm, der farblich auf Ihre Rollschuhe abgestimmt ist – so sind Sie sogar auf Rollschuhen richtig stilsicher unterwegs.

Rollschuhfahren macht Spaß – mit der richtigen Ausrüstung

Rollschuhfahren ist ein toller Sport, um die ersten warmen Temperaturen draußen in vollen Zügen zu genießen. Damit alles rundläuft, gehört aber deutlich mehr dazu als das Zulegen schöner Rollschuhe. Die schützende Ausrüstung zum Rollschuhfahren ist das A und O.

Rollschuhfahren ist nicht so Ihr Sport? Wie wäre es mit Radfahren? Im Pedelec-Test erfahren Sie, welche E-Bikes gerade die besten sind. Wenn Ihnen Yoga oder Meditation eher zusagen, finden Sie hier schnelle Meditationsübungen für innere Ruhe.

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