Aktualisiert: 06.05.2021 - 20:16

Für die Sicherheit im Auto So messen Sie den Reifendruck korrekt

Von der Redaktion

Nicht nur vor längeren Urlaubsfahrten sollte der Reifendruck gecheckt werden, sondern mindestens alle zwei Wochen.

Foto: Getty Images/Tevarak Phanduang / EyeEm

Nicht nur vor längeren Urlaubsfahrten sollte der Reifendruck gecheckt werden, sondern mindestens alle zwei Wochen.

Für eine sichere Fahrt muss das Auto in einem guten Zustand sein. Auch der Reifendruck sollte regelmäßig gemessen werden. Wir sagen, wie es geht.

Mit dem Auto kommen Sie sicher an Ihr Ziel – vorausgesetzt, dass alle wichtigen Bestandteile des Fahrzeuges auch in einem guten Zustand sind. Dabei sollte auch regelmäßig ein Blick auf die Reifen geworfen werden. Denn sie sind für die Sicherheit auf der Straße von größter Bedeutung.

Deshalb ist es wichtig, dass auch der Reifendruck regelmäßig gemessen wird. Wie Sie das korrekt machen und worauf Sie dabei achten müssen, erfahren Sie hier.

Reifendruck korrekt messen: So funktioniert es

Dass ausreichend Luft im Reifen ist, ist überlebenswichtig. Denn egal ob Fahren bei Höchstgeschwindigkeiten oder abruptes Bremsen: Bei jeder wichtigen Handlung im Straßenverkehr sind die Reifen essenziell.

Falscher Reifendruck kann fatale Folgen haben. Der Reifen verschleißt, der Bremsweg wird länger – im schlimmsten Fall platzt der Reifen. So kann es zu folgenschweren Unfällen kommen, die nicht selten sogar tödlich enden.

Unterschiedlicher Reifendruck an Vorder- und Hinterachse

Den Reifendruck misst man in der Regel an einer Tankstelle. Experten empfehlen, das nicht nur vor Urlaubsfahrten zu erledigen, sondern etwa alle zwei Wochen oder bei jedem Tanken zu machen. Achten Sie darauf, dass die Reifen möglichst kalt sind und Sie den Druck zum Beispiel nicht nach einer langen Fahrt kontrollieren, denn dann sind die Reifen warm. Das würde die Druckmessung verfälschen.

Auf längeren Fahrten sitzt man gerne bequem. Doch hier erklären wir, warum Sie eine ganz bestimmte lebensgefährliche Haltung im Auto vermeiden müssen.

Den Reifendruck sollten Sie natürlich an allen vier Reifen messen. Denn nur wenn der Druck auf beiden Reifen einer Achse ausgeglichen ist, kann das Auto sicher fahren. Es kann sein, dass Autohersteller unterschiedlichen Reifendruck für die Vorder- und die Hinterachse empfehlen. Das kann zum Beispiel davon abhängen, ob nur eine Person fährt oder eine ganze Familie jeden Platz im Auto besetzt. Klären Sie das am besten mit dem Hersteller oder direkt mit der Autowerkstatt Ihres Vertrauens ab.

So bedienen Sie das Messgerät für den Reifendruck

Der Reifen sollte lieber etwas zu viel als zu wenig Druck haben. Geringer Reifendruck kann gefährlich werden, sodass man diesen schnell ausgleichen sollte. Wie stark der Reifendruck bei Ihrem Wagen sein sollte, entnehmen Sie auch der Innenseite des Tankdeckels oder den Unterlagen im Handschuhfach. Fachkundige Mitarbeiter der Tankstelle können Ihnen ebenfalls behilflich sein.

Schon gewusst? So schnell dürfen Sie beim Überholen fahren. Und hier lesen Sie, wann man die Lichthupe benutzen darf – und wann es strafbar ist.

Im Prinzip ist das anfängliche Vorgehen ähnlich wie bei einem Fahrradreifen. Als erstes nehmen Sie die Ventilkappe ab. Dann setzen Sie das an der Tankstelle vorhandene Messgerät auf. Ein kurzes Zischen signalisiert, dass Luft aus dem Reifen entweicht.

Nun ist es ganz einfach: Das Gerät zeigt den Reifendruck an. Ist er zu hoch oder zu niedrig, können Sie ihn direkt anpassen. Dafür drücken Sie entweder auf Plus für mehr Druck oder auf Minus für weniger Druck. Ist dieser Schritt erledigt, setzen Sie die Ventilkappen wieder auf. Schon ist der Reifendruck korrekt gemessen und korrigiert!

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