03.05.2021 - 15:54 Anzeige

Elektroräder geprüft Pedelecs im Test: Die 3 besten E-Bikes für Stadtrundfahrten

Gern unterwegs, das sind die besten Pedelecs laut IMTEST.

Foto: Getty Images / solskin

Gern unterwegs, das sind die besten Pedelecs laut IMTEST.

Manege frei für Pedelecs. Die Frühlingssaison lädt ein zu Fahrradtouren. IMTEST verrät uns, welche E-Bikes für Ausflüge jetzt perfekt sind.

Die Temperaturen klettern das Thermometer hoch und die ersten Blüten zieren die Gärten – der Frühling ist da, und das ist auch gut so. Wer einen Blick auf die Straße wirft, dürfte feststellen, dass sich das bessere Wetter auch auf das Gemüt der Menschen auswirkt. Das Auto bleibt in der Garage. Es ist Zeit für die Stars des Frühlings und Sommers: Die Pedelecs.

Dass die Deutschen das Fahrradfahren lieben, ist bekannt. Seit einigen Jahren sind E-Bikes und Pedelecs aber besonders beliebt. Der Markt um die Räder boomt. Das Verbraucheramagazin IMTEST hat in seinem aktuellen Pedelec-Test drei Modelle unter die Lupe genommen.

Pedelecs vs. E-Bikes: Was ist der Unterschied?

Ja, die Verwirrung hat seine Berechtigung. Immer wieder kreuzen sich die Begriffe Pedelec und E-Bike. Worin liegt der Unterschied? Ganz allgemein: Die meistverkauften E-Bikes sind Pedelecs.

  • Pedelecs: Ein Pedelec ist ein Fahrrad mit unterstützendem Motor, der nur dann aktiviert wird, wenn die Fahrerin in die Pedale tritt. Ein Pedelec gilt nur dann als Fahrrad, wenn es bis zu 25km/h schnell fährt. Alle Pedelecs, die schneller sind, gehören nicht auf den Radweg. Für sie werden zudem verschiedene Zulassungspapiere benötigt (Haftpflichtversicherung, Helmpflicht, Fahrerlaubnis etc.).
  • E-Bikes: Ein E-Bike fährt automatisch per Knopfdruck. Eine Pedalunterstützung ist nicht notwendig. Bis zu 6km/h gilt das E-Bike als reguläres Fahrrad. Wer mehr Gas gibt, fährt dann ein Kraftfahrzeug und braucht entsprechende Papiere wie eine Fahrerlaubnis oder eine Mofa-Prüfbescheinigung.

Pedelecs-Test: Die City-Modelle laden ein zu herrlichen Fahrradtouren

Für kleinere Ausflüge oder einen angenehmen Stadtbummel auf dem E-Bike sind City- und Trekking-Pedelecs genau das Richtige, da sie verhältnismäßig lange Strecken fahren können, ohne aufgeladen werden zu müssen. Mit einer durchschnittlichen Reichweite von 75 Kilometern können sie innerhalb einer Radtour einiges erkunden.

Wer jetzt mutmaßt, den Pedelecs sehe man die Motoruntersützung sofort an, liegt falsch. Trotz des klar sichtbaren Motors haben die 3 Modelle im IMTEST-Test eine zierliche Bauweise, die sie nur schwer von regulären Fahrrädern unterscheiden lässt. Insbesondere das Juna+ von Diamant könnte dank filigranem Design die Schwester eines Hollandrades sein.

Testsieger bei IMTEST: Kalkhoff Endeavour 3.B Move

Im Vergleich zu den anderen zwei City-Pedelecs staubt das Kalkhoff-E-Bike ein paar mehr Komplimente ab. Vor allem der Motor des E-Bikes kann im Test überzeugen. Dieser ist im Übrigen von Bosch. Der starke Motor ermöglicht gemütliche Strecken in der Stadt, kann aber auch ganz anders. Im Praxistest bewies das Pedelec enorme Power bei Steigungen. Bis zu 20 km/h zeigte das Display hier sogar noch an.

Apropos Display: Dieses wird genutzt, um zwischen vier Motorstufen zu wählen, unter anderem zwischen dem Eco- oder Turbo-Modus. Außerdem kann hier eine Schiebe-Unterstützung eingestellt werden. Das Pedelec ist nämlich mit seinen 25 Kilogramm ein richtiges Kraftpaket. Eine Top-Ausstattung mit Federgabel, Gepäckträger, LED-Beleuchtung und Scheibenbremsen runden das Fahrerlebnis toll ab.

Diamant Juna+ ist die elegante Version eines Pedelecs

Getarnt als Hollandrad fällt das E-Bike Juna+ zunächst gar nicht so sehr auf. Das Retro-Design dürfte vor allem denjenigen gefallen, die Wert auf ein schönes Erscheinungsbild legen. Schönheit kommt aber von innen, sagen Sie? Das stimmt. Das ist beim Juna+ nicht anders.

Auch hier glänzt ein Bosch-Motor im Kern des Pedelecs. Im Test erreichte das Juna+ von Diamant damit solide 77 Kilometer. Eine Kettenschaltung mit neun Gängen fühlt sich beim Fahren angenehm leicht an. Das Hauptaugenmerk des E-Bikes liegt hier auf Gemütlichkeit und Komfort – die IMTEST-Tester waren begeistert über den angenehmen Sattel, der zu gemütlichen Radtouren geradezu einlädt.

Klobig, aber komfortabel: Das Diamant Beryll Esprit+

Auf den ersten Blick wirkt das E-Bike von Diamant recht klotzig. Davon sollten Sie sich aber nicht abschrecken lassen. Denn das Pedelec mit hohem Lenker und Carbon-Zahnriemen sorgt für einen angenehm aufrechten Sitz, der das Fahren besonders bequem macht.

Ein Tipp der Tester: Für bergige Strecken ist das Pedelec zwar ausreichend, zu viel versprechen sollten Sie sich hiervon jedoch nicht. Denn mit 28 Kilogramm hat das Beryll Esprit+ schon viel Eigengewicht zu stemmen. Daher kommt es auf lediglich 16km/h am Hang. Mit dem 500-Wh-Akku lassen sich aber Stadttouren durchaus auskosten.

Pedelecs-Test: Alle Modelle können begeistern

Der Test von IMTEST hat bewiesen, dass alle E-Bike-Modelle top performen. Mit dem Kalkhoff-Rad lassen sich weitere Strecken zurücklegen. Das Juna+-Pedelec überzeugt hingegen im sympathischen Hollandrad-Style. Die Kosten für ein Pedelec aus dem Test variieren zwischen 2700 und 3300 Euro. Eine Investition, die sich lohnt, wenn es häufiger an die frische Luft gehen soll.

Tipp: Wer die Sonne mit Fahrradtouren im Sommer ausnutzen will, sollte nicht lange mit einer Bestellung zögern. Da E-Bikes noch nie so begehrt waren, sind sie schneller ausverkauft als Sie E-Bike sagen können. Tatsächlich müssen Sie mit einer Lieferzeit von etwa 6 Monaten rechnen.

Warum sind E-Bikes überhaupt so beliebt? Eine Umfrage über die Beliebtheit der E-Bikes hat Licht ins Dunkel gebracht. Wenn Sie auf der Suche nach dem perfekten Fahrradträger sind, haben wir hier ein paar gute Modelle für Sie.

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