Aktualisiert: 28.04.2021 - 21:11

Schock beim Waldlauf Knapp daneben: Joggerin verwechselt Sexspielzeug mit Handgranate

Handgranate? Sexspielzeug? Einer Joggerin in Niederbayern unterlief da eine kleine Verwechslung...

Foto: Getty Images/ Paul Campbell

Handgranate? Sexspielzeug? Einer Joggerin in Niederbayern unterlief da eine kleine Verwechslung...

In Niederbayern musste ein Sprengkommando ausrücken – doch der explosive Fund entpuppte sich als etwas ganz anderes...

Ein dunkler Wald, eine Plastiktüte, ein grausiger Fund – auf diese Weise beginnt so mancher Krimi. Umso besser, wenn die Finderin danach kein Trauma, sondern lediglich die Erinnerung an eine blamable Verwechslung ihr Leben lang begleitet… So geht es vermutlich auch dieser Dame aus Niederbayern, die beim Joggen im Wald auf eine Tüte mit vermeintlich explosivem Inhalt stieß: eine Handgranate! Erschrocken rief die Frau die Polizei. Das entsendete Sprengstoffkommando konnte die Verwechslung jedoch rasch aufklären: Bei dem Gegenstand, den die Joggerin für eine Handgranate gehalten hatte, handelte es sich um ein Sexspielzeug.

Explosiv: Joggerin hält Sexspielzeug für Handgranate

Hand aufs Herz: Würden Sie einen Blick in eine Tüte werfen, die Sie beim Joggen im Wald fänden? Oder würden Sie, geprägt durch eben jene Krimis, von denen weiter oben die Rede war, die Beine in die Hand nehmen und flüchten? Ob die Joggerin, die bei Sonnen im Landkreis Passau unterwegs war, mutig genug gewesen wäre, um die Tüte zu öffnen, wissen wir nicht. Doch laut einer Meldung der Deutschen Presse-Agentur wurde ihr die Entscheidung abgenommen: Die Tüte, über die sie bei ihrem Sportprogramm stolperte, war durchsichtig und ermöglichte die freie Sicht auf ihr vermeintlich brandgefährliches Innenleben: eine Handgranate!

Sofort tat die Frau das, was jeder in einer solchen Situation tun sollte: Sie rief die Polizei. Diese entsendete unverzüglich ein Sprengkommando zur "Entsorgung von gefährlichen Sprengmitteln", das den verdächtigen Gegenstand untersuchen und gegebenenfalls entschärfen sollte.

Sex-Toy, Gleitgel und Kondome

Glücklicherweise stellte das Sprengkommando schnell fest, dass eine Entschärfung des Gegenstandes nicht notwendig war: Die vermeintliche Granate war keine. Stattdessen handelte es sich um ein Sexspielzeug aus Gummi, das nach dem Vorbild einer Granate geformt war. Die weitere Untersuchung des Tüteninhalts förderte Gleitgel und Kondome zu Tage. Die Polizei geht davon aus, dass jemand die Gegenstände im Wald entsorgen wollte. Doch wer weiß? Vielleicht versetzte es dem Besitzer der Gegenstände auch einfach einen Kick, sein granatenmäßig gutes Schäferstündchen im niederbayerischen Wald abzuhalten…

In jedem Fall gilt: Auch, wenn sich der Joggerin nach dem Zwischenfall vielleicht vor Peinlichkeit die Zehennägel hochgerollt haben, ist es prinzipiell richtig, beim Fund vermeintlich gefährlicher oder verdächtiger Gegenstände die Polizei zu rufen. Sie wissen ja: Lieber einmal zu viel, ...

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Ein weiteres vermeintlich bedrohlicher, am Ende aber doch nur lustiger Zwischenfall war dieser: Ein Tweet der amerikanischen Atombehörde U.S. Strategic Command gab der Internet-Gemeinde Rätsel auf…

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