Aktualisiert: 28.04.2021 - 10:31

Ein falscher Klick Achtung, Abzocke: So schützen Sie sich vor PayPal-Betrug

Von Spot-on-news

Paypal zählt fast 30 Millionen Nutzer:innen in Deutschland. Wie Sie sich bei dem Bezahldienst vor Betrug schützen können, lesen Sie hier.

Foto: Getty Images/SOPA Images

Paypal zählt fast 30 Millionen Nutzer:innen in Deutschland. Wie Sie sich bei dem Bezahldienst vor Betrug schützen können, lesen Sie hier.

Viele setzen auf den Bezahldienst PayPal, wenn sie im Internet Waren bei Shops oder auf Kleinanzeigenportalen bestellen. Eines sollten Verbraucher:innen dabei dringlichst beachten.

PayPal ist einer der beliebtesten Bezahldienste, wenn es darum geht, in Internet-Shops, auf Kleinanzeigenportalen und dergleichen Waren zu bestellen. Verbraucher sollten jedoch vorsichtig sein. Sein Geld sieht man in vielen Fällen nicht wieder, wenn man auf eine Betrugsmasche bei Paypal hereinfällt, die weit verbreitet ist.

PayPal-Betrug: Obacht bei Freunde-Option

Der Bezahldienst hat zwar einen Käufer- und Betrugsschutz zu bieten, der allerdings nicht immer greift. Sollte eine Bestellung nicht beim Verbraucher ankommen oder die Ware weicht deutlich von der Beschreibung ab, etwa wenn man Gebraucht- statt Neuware erhält, erstattet PayPal Kaufpreis und Versandkosten zurück.

Dieser Schutz greift jedoch nur, wenn man die Möglichkeit "Geld senden für Waren und Dienstleistungen" wählt. Bei der Variante "Geld an Freunde und Familie senden" gelten weder der Käuferschutz noch ein von PayPal angebotener Verkäuferschutz. Der Dienst selbst warnt: "Schlägt ein Käufer oder Verkäufer vor, für die Bezahlung der Ware 'Geld senden an Freunde und Familie' zu nutzen, sollten Sie dies ablehnen [...]." Die Funktion ist wirklich nur für eine Überweisung an Bekannte gedacht, etwa wenn man sich gemeinsam etwas angeschafft hat und der Freund oder die Freundin den Betrag zuvor im Vollen vorgestreckt haben.

Die Masche: Betrüger:innen geben etwa an, dass sie gerne die Freundesoption nutzen würden, da für den angeblichen Verkäufer auf diesem Weg keine Gebühren anfallen. Überweist man nun aber auf diese Weise das Geld, ist dieses im schlimmsten Fall weg, ohne dass die bestellte Ware jemals eintrifft. Auch die Verbraucherzentrale Hamburg warnt: "Besteht ein Verkäufer für die Bezahlung seiner Ware also auf 'Geld senden an Freunde und Familie', seien Sie misstrauisch und lassen Sie sich nicht darauf ein!"

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Vorsicht ist auch geboten, wenn Sie eine SMS für eine Paketlieferung bekommen haben. An dieser Stelle könnte es sich um einen Datendiebstahl handeln.

Und auch auf Whatsapp treiben Betrüger:innen Ihr Unwesen: Wer bei einen dubiosen Link zugesendet bekommt, sollte keinen Klick riskieren.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen warnen außerdem vor Betrug bei der Impftermin-Vergabe. Betrüger:innen wollen über falsche Impfbenachrichtigungen an Kreditkartendaten kommen.

Mehr Informationen über aktuelle Betrugsmaschen finden Sie auf unserer Themenseite Ratgeber Recht.

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