Aktualisiert: 27.04.2021 - 16:55

Koalition plant Auszahlung im Herbst 100 Euro Kinderbonus: Diese Familien dürfen sich freuen

Von der Redaktion

Im Herbst gibt es einen weiteren Kinderbonus, der Kindern und Jugendlichen aus Familien mit geringem Einkommen zugute kommen soll.

Foto: Getty Images/Westend61

Im Herbst gibt es einen weiteren Kinderbonus, der Kindern und Jugendlichen aus Familien mit geringem Einkommen zugute kommen soll.

Mehr Geld für Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringen Einkünften: Aus einem Pool für ebendiesen Zweck soll es im Herbst einen Kinderbonus für einkommensschwache Familien geben.

Pro Kind 100 Euro – diese einmalige Sonderzahlung soll im Herbst Familien mit geringen Einkünften als Kinderbonus zustehen. Wofür das Geld genutzt werden soll, ist aber klar definiert.

Kinderbonus im Herbst: Diese Familien dürfen damit rechnen

In Aussicht stellte den Kinderbonus die SPD-Chefin Saskia Esken in Berlin. Er sei Teil des geplanten Corona-Aufholprogramms und solle Kinder und Jugendliche bei Sport- oder Freizeitaktivitäten unterstützen, wenn normalerweise kein Geld für solche vorhanden sei.

Mit dem Zuschuss rechnen könne demnach, wer bereits jetzt Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket erhalte. Mit dem Aufholpaket sollen vor allem Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien unterstützt werden, betont Esken. Zwei Milliarden Euro vom Bund sind dafür eingeplant, dazukommen sollen möglichst weitere Mittel von den Ländern. Dazu hat sich auch bereits Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) geäußert: "Ich sehe die Länder in der Verantwortung, die vom Bund angebotene eine Milliarde Euro für das Nachhilfeprogramm substanziell aufzustocken."

Noch ist das Corona-Aufholprogramm allerdings Zukunftsmusik, es soll aber am heutigen Dienstag beschlossen werden. Die Auszahlung erfolgt dann erst im Herbst, da die Umsetzung etwas Zeit in Anspruch nehmen wird.

So soll das Aufholprogramm aufgebaut sein

Zum neuen Schuljahr solle das Aufholprogramm dann wirken. Eine Milliarde aus dem Pool ist für das Aufholen von Lernrückständen durch die Pandemie geplant. Durch den Ausfall des Präsenzunterrichts sind zahlreiche Schülerinnen und Schüler nicht richtig mitgekommen und sollen nun gefördert werden. Die zweite Milliarde sei für die Förderung von Entwicklungs- und Teilhabechancen gedacht, zitiert die Deutsche PresseAgentur. Das betreffe neben dem Freizeitbonus auch die frühkindliche Entwicklung, beispielsweise in Sprachkitas. Auch die außerschulische Bildung solle damit gefördert werden.

Weiterhin möchte der Bund weitere Schulsozialarbeiter:innen, Hochschulabsolvent:innen und Freiwillige im sozialen Jahr gewinnen, um Schulen sowie Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtungen zu unterstützen.

Im Mai gibt es allerdings erst einmal den bereits beschlossenen Kinderbonus von 150 Euro für alle Familien mit Anspruch auf Kindergeld. Die Auszahlung erfolgt auf den Kinderbonus von 300 Euro im Jahr 2020, der Familien mit Kindern durch die Corona-Zeit helfen sollte. Und hierfür haben Familien ihn eingesetzt:

Roller oder Spülmaschine – das kaufen Eltern vom Kinderbonus
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