Aktualisiert: 14.04.2021 - 18:36

Preis explodiert Warum ist Paprika derzeit eigentlich so extrem teuer?

Paprika ist derzeit ein besonders teures Gemüse. Doch warum lässt es sich aktuell nicht zum kleinen Preis kaufen?

Foto: IMAGO / Dean Pictures

Paprika ist derzeit ein besonders teures Gemüse. Doch warum lässt es sich aktuell nicht zum kleinen Preis kaufen?

Wer momentan Gerichte mit Paprika kochen möchte oder die Pausenbrotbox der Kinder mit gesunden Sticks ausstatten will, muss nun tiefer in die Tasche greifen. Darum kosten die Paprika nun mehr.

Eine köstliche Paprikapfanne am Abend oder ein paar Streifen des roten, gelben oder grünen Gemüses als gesunder Snack zwischendurch? Eigentlich eine gute Idee, denn so kommt Abwechslung auf den Abendbrottisch, der vielleicht sonst nur aus Graubrot mit Aufschnitt besteht. Und auch die ungesunde Schokolade wird endlich mal gegen eine kalorienarme Zwischenmahlzeit getauscht. Aber bei den hohen Preisen für Paprika, die gerade herrschen, überlegt man sich den Griff zu diesem Gemüse dann vielleicht doch noch mal. Doch warum explodieren diese eigentlich gerade überhaupt?

Hohe Preise für Paprika: Warum ist das aktuell so?

Im Moment fallen im Supermarkt hohe Kosten für Paprika an. Für ein Kilo sollen wir knapp neun Euro hinblättern. Da wird das gesunde Gemüse gerade ein Luxus, den sich nur Besserverdiener und Singles leisten können. Denn wer auf sein Geld achten muss oder eine fünfköpfige Familie zu versorgen hat, wird hier sicher so schnell nicht zugreifen. Doch warum ist denn Paprika dieser Tage nur so teuer?

Das hat zwei Ursachen: Zum einen liegt es an Corona, wie t-online.de berichtete. Hans-Christoph Behr, ein Experte, der bei der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (Ami) die Lieferketten für Obst und Gemüse im Blick behält, erklärte, dass bei der Ernte Saisonarbeiter aus dem Ausland nötig sind. Diese müssen in Pandemie-Zeiten nun ein wenig anders als sonst beherbergt werden, damit die Hygiene- und Abstandsmaßnahmen eingehalten werden können. Gleiches Spiel zeigt sich bei der Ernte. So kostet das Erntepersonal mehr Geld, was sich wiederum auf den Preis der Paprika auswirkt.

Kälte bremst Paprika-Wachstum aus – Preise steigen

Zum anderen liegt der Grund für die explodierenden Paprikapreise im Wetterdesaster. In Spanien und Nordafrika hatte es zuletzt kaltes Wetter gegeben. Dadurch war das Wachstum der Paprikapflanze gebremst. Folglich fiel die Ernte nicht so üppig aus wie sonst und der Preis zieht an.

Auch andere Gemüsesorten sind in unseren Supermärkten zurzeit teurer, beispielsweise Tomaten, Gurken, Auberginen und Lauchzwiebeln. Denn auch bei den in Deutschland angebauten Lauchzwiebeln haben die Wetterbedingungen ihre Spuren hinterlassen. Vermutlich wird dieser teure Zustand bei einigen Gemüsearten noch ein paar Wochen anhalten. Gurken, weil sie schneller wachsen, könnten dann schneller wieder zum erschwinglicheren Preis angeboten werden als zum Beispiel Paprika.

Wenn Sie sich aber bei diesen hohen Preisen trotzdem frische Paprika gegönnt haben, dann sollten Sie diese auch so richtig genießen. Haben Sie schon eine Ahnung, was Sie aus diesen machen möchten? Wir können mit Rezepten behilflich sein. Wie wäre es zum Beispiel mit diesen mit Reis gefüllten Paprika oder mit Paprika gegrillt mit Schafskäse & Rosmarin?

In den Supermärkten wird nun unser Portemonnaie durch die Paprika leer. Discounter brauchen dieses Gemüse gar nicht, um uns die Geldbörse zu schmälern: Mit diesem Trick wollen Discounter unseren Einkauf beeinflussen.

Und wenn Ihnen das Paprikagemüse zu teuer ist und Sie auf Ihr Geld achten müssen, dann haben wir diese 15 Tipps für Sie, wie Sie beim Einkauf im Supermarkt richtig viel Geld sparen können.

Günstig Einkaufen: 10 Tipps zum Geld sparen im Supermarkt
Einkauf im Supermarkt: 11 Tipps für mehr Geld im Portmonnaie

Noch mehr Spartipps gibt es auf unserer Themenseite.

Familie und Leben

Familie und Leben

Alles rund um Haus & Garten, Wissenswertes aus dem Alltagsleben und Ratgeberthemen sehen Sie in den Videos.

Beschreibung anzeigen
Eine Webseite der FUNKE Mediengruppe