Aktualisiert: 16.04.2021 - 16:46

5 Tipps So können Sie bei den Nebenkosten sparen

Von der Redaktion

Wer die Heizung öfter mal etwas runterdreht, kann damit bei den Nebenkosten eine Menge Geld sparen.

Foto: Getty Images / Malorny

Wer die Heizung öfter mal etwas runterdreht, kann damit bei den Nebenkosten eine Menge Geld sparen.

Geben Sie neben der Miete zu viel Geld für Heizung, Strom und Wasser aus? Hier erfahren Sie, wie Sie bei den Nebenkosten sparen können.

Wohnen wird in Deutschland immer teurer. Es fällt aber leider nicht nur der Preis für die reguläre Miete an. Zusätzlich kommen Nebenkosten für Strom, Wasser, Heizung oder Müll hinzu. Und die können zum Teil richtig hoch ausfallen und die Gesamtkosten in die Höhe schnellen lassen.

Doch es gibt einige Kniffe, mit denen man bei den Nebenkosten sparen kann. Mit nur geringfügigen Veränderungen in Wohnung oder Eigenheim kann man ordentliche Rücklagen bilden. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Nebenkosten sparen: Mit diesen Tipps geben Sie weniger Geld aus

Laut dem Deutschen Mieterbund fallen in Deutschland durchschnittlich 2,17 Euro pro Quadratmeter pro Monat an. Je nach Anzahl der notwendigen Betriebskosten kann diese Summe sogar auf 2,88 Euro steigen.

Ein Beispiel: Nimmt man die monatlichen Kosten von 2,17 Euro pro Quadratmeter und rechnet diese aufs Jahr für eine Wohnung mit 70 Quadratmeter hoch, würde man rund 1.820 Euro im Jahr zahlen. Ganz schön viel Geld – doch diese Summe lässt sich reduzieren.

1. Raumtemperatur senken

Bereits wenige Grad können die Heizkosten, die den Großteil der Nebenkosten ausmachen, stark nach unten drücken. Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie kann man schon mit einem Grad Raumtemperatur weniger sechs Prozent Energie sparen.

Im Schlafzimmer kann man das gut ausprobieren. Experten empfehlen ohnehin, eher kühl zu schlafen bei 16 bis 18 Grad. Im Wohnbereich sollte die Temperatur bei 20 Grad liegen. Sollte in Ihrem Zuhause die Temperatur deutlich höher liegen, ist es einen Versuch wert, etwas weniger zu heizen.

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2. Wärmedämmung kontrollieren

Dichtungsbänder sind bei Fenstern und Türen, die nach draußen führen, ein Muss. Damit wird sichergestellt, dass richtig isoliert ist. Doch diese Dichtungsbänder können spröde und undicht werden, sodass die Wärmedämmung nicht richtig funktioniert. Unsere Empfehlung: Türen und Fenster auf isolierende Wirkung kontrollieren und gegebenenfalls mit Dichtprofilen nachrüsten.

Die Wärme bleibt übrigens auch verstärkt im Raum, wenn nachts Vorhänge oder Rollläden geschlossen werden. Bitte denken Sie auch daran, nicht den ganzen Tag über und vor allem an kalten Tagen Türen und Fenster permanent offen zu lassen. Lüften Sie lieber in regelmäßigen Abständen, sodass Durchzug entsteht. Auch mit diesen einfachen Tricks können einige Euro an Nebenkosten gespart werden.

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3. Dusche statt Vollbad

Ein warmes Wannenbad ist sehr entspannend – allerdings nicht ganz kostengünstig. Durchschnittlich bedarf es dabei 120 Liter warmen Wassers. Beim Duschen dagegen sind es lediglich 70 Liter im Schnitt. Hier lassen sich also auch einige Euro an Nebenkosten sparen.

Noch effizienter ist es, sich einen speziellen Sparduschkopf zu besorgen, der das Wasser und damit indirekt auch die Kosten reguliert. Solche Hilfsmittel gibt es übrigens auch für das Waschbecken.

Apropos Wasser: Wer einen Garten hat, sollte Rasen und Pflanzen mit gesammeltem Regenwasser gießen. Das kostet nichts, spart eine immense Menge Wasser aus dem Hahn ein und ist obendrein noch nachhaltig.

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4. Stromanbieter wechseln

Sie sollten sich spätestens mit der nächsten Jahresabrechnung ein Bild davon machen, ob sich der derzeitige Stromanbieter noch lohnt. Ein Blick auf die Kilowattstunden verrät es, denn so wird der Stromverbrauch abgerechnet.

Häufig lohnt sich ein Wechsel, mit Vergleichsportalen lässt sich einschätzen, welche Angebot gut sind. Durch weniger Kosten beim Strom werden schließlich auch die Nebenkosten gesenkt.

Hier lesen Sie, wieviel Geld Sie im Monat sparen sollten.

5. Elektrogeräte mit hoher Effizienzklasse kaufen

Einige Kühlschränke oder Waschmaschinen sind so alt, dass sie unglaublich viel Energie verbrauchen. Sollten Sie sich ein neues Elektrogerät zulegen, achten Sie unbedingt auf die ausgewiesenen Effizienzklassen.

Die Klassifizierung geht von A bis G und ist farblich von grün nach rot hervorgehoben. A+++ ist die beste Effizienzklasse. So kann man durch geringeren Stromverbrauch bei den Nebenkosten sparen.

Hier finden Sie unsere zehn Tipps, wie Sie im Alltag am besten Geld sparen!

Weitere Tipps und hilfreiche Artikel finden Sie auf unserer Themenseite Haushaltstipps.

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