Aktualisiert: 08.04.2021 - 19:31

Der schöne Schein Rache ist süß! Das geschah, als ein Influencer seine Freundin vernachlässigte

Ganz gleich, wie gut die Karriere als TikTok-Influencer läuft: Seine Freundin sollte man deshalb nicht vernachlässigen. Diese Erfahrung musste auch ein junger Mann machen... (Symbolbild)

Foto: Getty Images/ Rawpixel

Ganz gleich, wie gut die Karriere als TikTok-Influencer läuft: Seine Freundin sollte man deshalb nicht vernachlässigen. Diese Erfahrung musste auch ein junger Mann machen... (Symbolbild)

Als Vorzeigefreund auf Social Media punkten? Dieser Plan eines jungen Mannes ging nach hinten los…

Kennen Sie die Redewendung "Mehr Schein als Sein"? Und wie sieht es mit dem Sprichwort "Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde" aus? Letzteres gilt selbstverständlich nicht nur für Freunde, sondern auch für Beziehungspartner. Welcher Spruch im Hinblick auf die folgende Geschichte besser passt, dürfen Sie selbst entscheiden – fest steht, dass sich darin beide Beteiligten nicht gerade vorbildlich verhalten haben: Als ein junger Mann sich eine Karriere als TikTok-Influencer aufbaute, vernachlässigte er seine Freundin. Das ließ sie nicht auf sich sitzen…

Warum man seine Freundin nicht für eine Karriere als TikTok-Influencer nicht vernachlässigen sollte

Soziale Medien sind verführerisch – vor allem, wenn man feststellt, dass sich die eigene Reichweite nicht unbedingt auf den engsten Bekanntenkreis beschränken muss. Eine Karriere als Influencer scheint für viele junge Menschen der Hauptgewinn zu sein: Ruhm, Geld, Anerkennung – und alles, was man dafür braucht, ist das eigene Smartphone. Großartige Aussichten – warum sich nicht auch mal daran versuchen?

Das dachte sich auch dieser junge Mann (21), über den der Stern bereits berichtete. Als er merkte, dass er mit den Videos, die er auf der Videoplattform TikTok hochlud, eine stetig wachsende Zahl von Followern für sich begeistern konnte, setzte er sich ein ehrgeiziges Ziel: Mindestens 100.000 Follower wollte er haben. Doch Ruhm und Bekanntheit erlangt man für gewöhnlich nicht über Nacht, stattdessen muss man viel Zeit und Energie investieren. Und genau hier lag der Haken…

Vorzeigefreund? Von wegen!

Denn der junge Mann war nicht nur ein aufstrebender Star am TikTok-Himmel, sondern auch Teil eines Pärchens. Für seine Partnerin (20) blieb jedoch neben dem Feilen an seiner Social-Media-Karriere keine Zeit mehr: Neben dem Studium verbrachte er bis zu sechs Stunden pro Tag mit dem Drehen und Bearbeiten seiner Videos. Seine Freundin hingegen vertröstete er. Diese war zwar traurig darüber, akzeptierte jedoch die Karrierepläne ihres Freundes – bis er einen entscheidenden Fehler machte.

In einem Video, in dem er seinen typischen Tagesablauf präsentierte, berichtete der TikTok-Star, von 16 bis 20 Uhr Zeit mit seiner Freundin zu verbringen – eine glatte Lüge. Tatsächlich konnte sich die junge Frau nicht daran erinnert, wann er das letzte Mal mehr als eine halbe Stunde mit ihr verbracht hatte – von den vier Stunden, mit denen er in seinem Video prahlte, ganz zu schweigen.

Warum reden, wenn man rächen kann?

Dass er seine Beziehung benutzte, um sich als fürsorglicher Partner darzustellen und auf diese Weise bei seinen Followern Eindruck zu schinden, verletzte die junge Frau – also schmiedete sie kurzerhand einen Racheplan. Sie erstellte selbst einen Clip, in dem sie all die Textnachrichten zeigte, mit denen er sie in letzter Zeit versetzt hatte. So erfuhr die TikTok-Community die ungeschönte Wahrheit…

Die Wirkung des Rachevideos war durchschlagend: Prompt verlor ihr Freund einen Haufen Follower. Nun sei er echt sauer auf sie, berichtete die Rächerin im Internetforum Reddit. Sie fühle sich nun einerseits schuldig – andererseits sei sie jedoch überzeugt davon, dass ihre Handlung gerechtfertigt gewesen war. Doch vermutlich hätte sie zuerst mit ihrem Partner reden sollen.

Tatsächlich ist ein klärendes Gespräch mit dem Partner für gewöhnlich Beziehungsratschlag Nummer 1. Warum die junge Frau diesen nicht berücksichtigt hat, ist und schleierhaft – eventuell hatte sie als Beobachterin der Karriere ihres Freundes in Sachen Ruhm ja selbst Blut geleckt…?

Mehr Social-Media-Storys gefällig? Dann ist die Geschichte der japanischen Bikerin, die es gar nicht gibt, vielleicht etwas für Sie. Und auch diese Nachricht ist herrlich skurril: In Taiwan ließen 150 Personen ihren Namen in "Lachs" ändern – das war der köstliche Grund dafür. Auch einem unserer Nachbarländer wurde gerade viel Aufmerksamkeit zuteil: Weshalb die Unterhosen der Schweizer Soldatinnen es in die internationale Presse schafften, erfahren Sie hier.

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