28.03.2021 - 09:49

Skandalöse Anschuldigungen Amazon wird Erschreckendes vorgeworfen: Angestellte müssen in Kaffeebecher und Co urinieren

Haben Amazon-Paketzusteller wirklich so einen enormen Zeitdruck, dass sie gezwungen sind, in Kaffeebecher und Co zu urinieren?

Foto: IMAGO / Eibner

Haben Amazon-Paketzusteller wirklich so einen enormen Zeitdruck, dass sie gezwungen sind, in Kaffeebecher und Co zu urinieren?

Zu hoffen ist, dass diese Anschuldigung, dass Amazon-Mitarbeiter aus Zeitstress in Becher und Co urinieren müssen, nicht stimmt. Doch hunderte Beschäftige behaupten das.

Dass Amazon nicht die besten Arbeitsbedingungen bietet, hat schon öfter die Runde gemacht. Diese Anschuldigung wird nun durch einen aktuellen Skandal in den USA bekräftigt. Im neuesten Fall wird Amazon vorgeworfen, dass die Angestellten des Online-Händlers aus Zeitgründen in Kaffeebecher und Co urinieren müssen. Amazon wollte dies als lächerlich abwiegeln. Doch plötzlich meldeten sich immer mehr, die meinten, dass diese Ungeheuerlichkeit tatsächlich stimme.

Amazon in der Kritik, weil Angestellte in Kaffeebecher und Co urinieren müssen

Da steckt Amazon aber tief in einem PR-Schlamassel, wie die Welt berichtete. Es wurde von dem US-Abgeordneten Mark Pocan via Twitter behauptet, dass Amazon zum einen verhindere, dass Gewerkschaften gegründet werden, und zum anderen beklagte er, dass Mitarbeiter des Online-Riesen "in Wasserflaschen urinieren" müssen, damit sie überhaupt ihre Arbeit schaffen, da es zu wenig Pausen gebe.

Der Online-Gigant reagierte prompt und tat letzteren Vorwurf mit folgenden Worten als lächerlich ab: "Sie glauben doch nicht wirklich an die Sache mit dem Flaschen-Pinkeln, oder?" und ergänzte: "Wäre das wahr, würde niemand für uns arbeiten wollen".

Vielleicht hätte man diese Erklärung Amazons auch noch geglaubt. Schließlich tut der riesige Online-Händler so, als wäre dieser schreckliche Vorwurf vollkommen absurd. Doch ungünstig ist für Amazon jetzt nur, dass auf Twitter und Reddit plötzlich hunderte Stimmen laut wurden, die diese ungeheuerlichen Aussagen, dass die Mitarbeiter aus Zeitgründen zu solchen Maßnahmen wie in Flaschen zu pinkeln, greifen müssten, bestätigten. Auch über verschiedene Medien gelangten die Geschichten der betroffenen Mitarbeiter an die Öffentlichkeit.

Kaffeebecher als WC benutzt – weil Amazon-Beschäftigte unter Zeitdruck stehen

Beispielsweise erzählte eine Frau davon, dass sie sich öfter in ihren Kaffeebecher erleichtere, weil einfach beim Paketzustellen die Zeit fehlen würde, um eine Toilette aufzusuchen. Es würden sonst nicht ausreichend Lieferungen zugestellt und die Zentrale würde bei ihr wegen dieser Verzögerung nachfragen. Die vertraglich geregelte 30-minütige Mittagspause suche hingegen ein anderer Amazon-Beschäftigter, der diese in der Vergangenheit fast nie hatte nehmen können.

Es sind harte Anschuldigungen, die da gegen Amazon erhoben werden – und vor allem von so vielen. Wie will der Online-Gigant da nur wieder herauskommen? Das Image war schon angekratzt, nun hat es durch diesen PR-Skandal sicher noch einmal deutlich mehr gelitten. Bleibt abzuwarten, was Amazon sich dagegen nun wieder einfallen lässt.

Neulich erst hatte Amazon ein anderes Problem. Das neue Logo des Unternehmens weckte unschöne Assoziationen bei einigen. Und plötzlich änderte Amazon das Icon, das an grinsenden Hitler erinnerte.

Bei diesen vielleicht stimmenden Anschuldigungen, die derzeit in den USA erhoben werden, möchten Sie lieber nicht mehr oder weniger bei Amazon bestellen? Sie brauchen aber noch Geschenke zu Ostern für Ihre Liebsten? Dann schauen Sie sich am besten mal auf unserer Themenseite Bastelideen um. Dort gibt es Kreatives zu entdecken!

Familie und Leben

Familie und Leben

Alles rund um Haus & Garten, Wissenswertes aus dem Alltagsleben und Ratgeberthemen sehen Sie in den Videos.

Beschreibung anzeigen
Eine Webseite der FUNKE Mediengruppe