23.03.2021 - 09:50

Umstrukturierung Gibt es bei Douglas bald Botox to go?

Seit Beginn des Lockdowns im Dezember konnten die Filialen der Parfümeriekette Douglas nur sehr eingeschränkt öffnen. Doch für die Zeit nach der Krise hat Chefin Tina Müller ehrgeizige Pläne: Unter anderem soll dort Botox to go angeboten werden.

Foto: imago images/Müller-Stauffenberg

Seit Beginn des Lockdowns im Dezember konnten die Filialen der Parfümeriekette Douglas nur sehr eingeschränkt öffnen. Doch für die Zeit nach der Krise hat Chefin Tina Müller ehrgeizige Pläne: Unter anderem soll dort Botox to go angeboten werden.

Mal eben zu Douglas, ein paar Fältchen unterspritzen lassen? Das könnte schon bald Realität sein…

Im Moment zieht es Sie vermutlich eher selten zu Douglas. Doch aus welchem Grund haben Sie damals, vor dem Lockdown, die Parfümeriekette für gewöhnlich besucht? Weil Sie eine neue Bodylotion gebraucht haben? Oder einen neuen Lippenstift vielleicht? In jedem Fall vermutlich nicht, weil Sie sich mal eben eine Botox-Injektion gönnen wollten. Genau das könnten Sie aber vielleicht bald: Offenbar plant die neue Douglas-Chefin Tina Müller eine grundlegende Umstrukturierung. In Zukunft könnte es bei Douglas Botox to go geben. Doch das ist noch nicht alles: Ein Großteil der Filialen soll schließen.

Führt die neue Douglas-Chefin Botox to go ein?

Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung hegte die Douglas-Geschäftsführerin Tina Müller bereits 2018 den Plan, in den Hamburger Filialen der Parfümeriekette nicht nur Hyaluron-Injektionen, sondern auch Botox to go anzubieten. Noch wurde dieses Vorhaben nicht flächendeckend umgesetzt, vom Tisch ist es aber offenbar nicht: Gerade erst berichteten der Spiegel und Business Insider erneut über die Umstrukturierungspläne von Tina Müller, dabei fand auch der Botox-to-go-Plan noch einmal Erwähnung.

In einer Filiale wurde das Konzept sogar bereits umgesetzt: Wie das Frankfurter Lifestyle-Magazin Top Magazin Frankfurt bereits berichtete, war es im Winter in einer Douglas-Filiale auf der Frankfurter Einkaufsstraße Zeil bereits möglich, von Fachärzten professionelle Gesichtsbehandlungen mit Botox durchführen zu lassen – ohne Termin, dafür mit ausführlicher Beratung.

So viele Douglas-Filialen sollen schließen

Wegen des Corona-Lockdowns dürfte sich der Ausbau dieses Angebots vorläufig erst einmal verzögern. Klar ist aber, dass sich bei der größten deutschen Parfümeriekette bald einiges ändern wird. Laut den Medienberichten sollen bis Herbst 2022 500 der insgesamt 2.300 Douglas-Filialen schließen. Das Ziel ist, stattdessen das Online-Geschäft weiter auszubauen. Durch diesen Plan, der Tina Müller zufolge durch die Corona-Krise zusätzlich befeuert wurde, soll die Digitalisierung vorangetrieben und gleichzeitig ein Sparprogramm umgesetzt werden.

Der Mehrheitseigentümer CVC Capital Partners sowie die Douglas-Gründerfamilie Kreke stehen hinter dem Plan von Tina Müller. Bei den Mitarbeitern der Kette hingegen stößt die neue Konzernstrategie auf weniger Begeisterung: Diese fürchten um ihre Jobs und fühlen sich hintergangen.

Auch dieser Einfall von Douglas-Chefin Tina Müller zog scharfe Kritik nach sich: Als im Dezember wegen des Lockdowns alle Geschäfte, die nicht der Deckung des Grundbedarfs dienen, schließen mussten, erklärte sie Douglas kurzerhand zur Drogerie. Schlussendlich bewegten sie die negativen Reaktionen allerdings doch dazu, zurückzurudern.

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