22.03.2021 - 07:28

Ausgangssperre im Gespräch Heutiger Corona-Gipfel: Bei DIESEN Punkten herrscht noch Uneinigkeit

Ob es Osterurlaub geben wird und wie dieser dann aussieht, wird sich heute auf dem Corona-Gipfel entscheiden. Möglicherweise müssen Mallorca-Rückkehrer bald einen Corona-Test machen, auch wenn die Insel kein Risikogebiet mehr ist.

Foto: IMAGO / Christian Ohde

Ob es Osterurlaub geben wird und wie dieser dann aussieht, wird sich heute auf dem Corona-Gipfel entscheiden. Möglicherweise müssen Mallorca-Rückkehrer bald einen Corona-Test machen, auch wenn die Insel kein Risikogebiet mehr ist.

Wie es mit Deutschland in der Corona-Krise weitergeht, wird sich heute zeigen. Osterurlaub, Lockdown-Ende und nächtliche Ausgangssperren werden Diskussionsgegenstand sein.

Heute ab 14 Uhr beraten Bund und Länder auf dem Corona-Gipfel, wie Deutschland in der Corona-Pandie weitermachen soll. Dass der Lockdown weitergehen muss, ist bereits so gut wie beschlossen. Doch in anderen Punkten sind sich die Teilnehmer/innen nicht so einig wie in diesem. Bei DIESEN Punkten gibt es beim heutigen Corona-Gipfel-Treffen noch Gesprächsbedarf.

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Corona-Gipfel: Diskussionen wird es um DIESE Punkte geben

Die Notbremse soll gezogen werden und das Testangebot muss ausgeweitet werden – das sind Punkte, über die im Corona-Gipfel wahrscheinlich nicht ganz so lang gesprochen werden muss wie über andere. Denn es gibt Themen, die noch umstritten sind – und zwar die, über die t-online.de mit Berufung auf zwei Entwürfe für den Corona-Gipfel (vom Kanzleramt und von den SPD-geführten Ländern) berichtete:

  • Länge der Lockdown-Verlängerung: Bis in den April hinein soll der Lockdown gehen. Doch bis wann genau? Der Bund schlug den 18. April vor. Das Enddatum dürfte in der heutigen Gesprächsrunde noch zu klären sein.
  • Osterurlaub: Das Reisen über Ostern ist dem Kanzleramt ein Dorn im Auge. Doch Wegfahren in den Osterferien könnte möglich gemacht werden. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig (SPD) hatte einen Vorschlag: "kontaktarmen Urlaub". Das bedeutet, dass Reisende in Selbstversorger-Unterkünften residieren könnten. Dieses Konzept wird heute sicherlich Diskussionsgegenstand sein. Zudem überlege man, eine Test- und Quarantänepflicht für Reiserückkehrer aus dem Ausland, das als Nicht-Risikogebiet eingestuft ist, einzuführen.
  • Ausgangssperren: Noch sind wir von dieser Maßnahme verschont geblieben. Doch das könnte sich jetzt ändern. Das Kanzleramt beabsichtigt nämlich, zwischen einer Uhrzeit abends, die noch nicht festgelegt wurde, und 5 Uhr am Morgen eine nächtliche Ausgangssperre für Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 zu verhängen.
  • Verschärftes Masketragen am Arbeitsplatz: Bisher durfte die Maske abgenommen werden, wenn man sich beispielsweise sitzend an seinem Schreibtisch im Büro befand. Muss die Mund-Nasen-Bedeckung nun durchgehend getragen werden, sobald sich noch andere Menschen mit im Raum befinden? Auch eine Frage, die es heute zu klären gilt.
  • Testen in Unternehmen: Verbindliche Bestimmungen für das Testen in Firmen wollen die SPD-geführten Länder noch im März sehen. Das Kanzleramt möchte diese Entscheidung aber eher auf Anfang April vertagen und sieht erst einmal die Selbstverpflichtung der Unternehmen als Lösung.

All diese Punkte gilt es heute zu besprechen und zu ihnen eine Entscheidung zu treffen. Zudem möchten die SPD-geführten Länder die nächsten Öffnungen an Testungen koppeln. Fraglich ist, ob der Bund die Selbsttests unter Aufsicht finanziell übernehmen wird. Auch noch unklar blieb bislang, ob die Krankenhäuser, für die es 2021 trotz Belegungsrückgang noch keine Ausgleichszahlungen gab, diese erhalten werden. Das Kanzleramt ist dafür.

Mehr zum Thema Corona erfahren Sie auf unserer Themenseite. Dort lesen alles zur Corona-Notbremse in Deutschland.

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