Aktualisiert: 20.03.2021 - 21:55

Die Powerfrau im Interview Motsi Mabuse: "Tanzen macht auch alleine glücklich"

Von Claudia Kirschner

Motsi Mabuse ist seit 2007 fester Bestandteil bei "Let's Dance". Im Interview spricht die Powerfrau über ihre Erfolge.

Foto: imago images/ Gartner

Motsi Mabuse ist seit 2007 fester Bestandteil bei "Let's Dance". Im Interview spricht die Powerfrau über ihre Erfolge.

Am Jurytisch ist die Profi-Tänzerin die heimliche Chefin. Wie sie das macht? Entspannt und mit ganz viel Ruhe..

Motsi Mabuse ist am 11. April 1981 in Mankwe-Bophuthatswana in Südafrika geboren. Ihre Karriere begann schon in jungen Jahren: Mit 18 Jahren wurde sie südafrikanische Vizemeisterin im lateinamerikanischen Tanz. Danach zog sie nach Deutschland. In ihrer Tanzkarriere hat sie viele Erfolge zu verzeichnen. 2013 wurde sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Evgenij Voznyuk deutsche Meisterin. Im Jahr 2014 beendete sie ihre Prof-Tanzkarriere. Seit 2007 ist sie ein fester Bestandteil von der RTL-Sendung "Let's Dance" – erst als Tanzprofi und seit 2011 als Jury-Mitglied.

Im Interview mit BILD der FRAU spricht Motsi Mabuse über das Familienleben mit ihrem Ehemann und ihrer kleinen Tochter und wie die kleine Familie mit dem Corona-Lockdown umgeht.

Motsi Mabuse im Interview über "Let's Dance": "Ich bin immer wieder überrascht"

BILD der FRAU: Liebe Motsi, 14. Staffel, 14 neue Kandidaten: Mit welchen Gefühlen gehen Sie in die nächste Runde?

Motsi Mabuse: Nachdem ich gerade für die englische Ausgabe von „Let’s Dance“ gearbeitet habe, freue ich mich jetzt sehr, dass es in Köln losgeht. Die Sendung ist wie ein Stück Heimat, und ich habe einfach Sehnsucht nach Jorge und Joachim. Je länger ich diese Sendung mache, desto mehr bedeutet sie mir.

Sie sind 13 Jahre dabei: Was könnte Sie noch überraschen?

Ach, ich bin immer wieder überrascht. Die Besetzung ist ja wieder mega. Besonders gespannt bin ich auf Jan Hofer und Auma Obama.

Unter uns: Sie sind doch die Chefin zwischen den beiden Männern am Jurytisch, oder?

Jaaaa (lacht). Aber das entwickelt sich von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Man weiß nie, was Jorge so raushaut und ob ich mit ihm einer Meinung bin. Das Gleiche mit Joachim, Herrn Llambi. Mal bin ich auch zwischen den Jungs und sage: Entspannt euch!

Haben Sie von den beiden etwas fürs Leben gelernt?

Von Jorge jedenfalls Leichtigkeit. Er vertieft die Sache nicht, bleibt auf eine lockere Art subjektiv, dabei entspannt. Über Joachim kann ich sagen: Er hat ein gutes Herz. Er ist emotional und lässt es raus. Ich dagegen bin jemand: Wenn mich etwas stört, gehe ich erst mal in mich. Erst dann kann ich sprechen. Aber Reden hilft auch. Das hab ich von beiden gelernt.

Sie tanzt beruflich, sie tanzt zu Hause: Motsi tanzt überall!

Was legen Sie daheim auf, wenn Sie mit Ihrem Mann Evgenij durchs Haus tanzen?

Oh, bei uns zu Hause läuft einfach immer Musik. Titel und Tänze ändern sich. Aber heute morgen haben wir Cha-Cha-Cha getanzt.

Wie, morgens schon?

Ja, Tanzen ist eine Verbindung zwischen uns. Nicht nur unser Beruf. Und es macht gute Laune.

Sie führen zusammen die "Taunus-Tanzschule". Wie schaffen Sie es gerade durch diese Zeit?

Wir geben Online-Kurse, und ich habe eine Challenge für meine Follower aufgebaut mit Sportübungen, Mental Coaching, Ernährungstipps. Das soll allen helfen, gut durch die Lockdown-Zeit zu kommen.

Nehmen Sie Ihre Tochter mit, wenn Sie arbeiten?

Wir als Eltern haben uns aufgeteilt – vormittags verbringt mein Mann die Zeit mit unserer Tochter. Die kleine Maus geht auch schon in die Kita. Die Schließung der Tanzschule ist hart. Aber wir leben auch Familie und sind glücklich, dass wir so viel Zeit miteinander verbringen können.

"Wenn man tanzt, schenkt man sich selber Aufmerksamkeit"

Auf Ihrem Instagram-Account vermitteln Sie: Man kann alles schaffen – wenn man aktiv wird, oder?

Genau. Wir dürfen nicht nur erwarten. Wenn ich schlecht gelaunt bin, muss ich selber etwas dagegen tun. Musik anmachen, tanzen, ein Buch lesen … Nur so kann ich etwas verändern. Manchen fehlt die Kraft, aber dann kann man sich Hilfe suchen.

Sie sagen auch: Man denkt zu viel und tanzt zu wenig. Warum ist Tanzen so befreiend und macht glücklich?

Wenn man tanzt, schenkt man sich selber Aufmerksamkeit. Es entsteht eine Verbindung zum Herzen, zum inneren Ich. Da entsteht Selbstliebe.

Viele trauen sich nicht. Dabei können wir es alle, oder?

Natürlich. Jeder kann sich bewegen. Denken wir nur daran, wie wir Kinder waren. Wir müssen uns einfach einen Ruck geben. Man kann ja auch allein tanzen.

Im April feiern Sie 40. Geburtstag. Ihr größter Wunsch? Noch ein Geschwisterchen für Ihre Tochter?

In dieser Zeit ist das keine Frage für uns. Wir möchten vor allem gesund bleiben. Unser Mädchen ist zweieinhalb Jahre alt, es ist schön so, ehrlich gesagt.

TV-TIPP: "Let’s Dance", ab 26. Februar immer freitags um 20.15 Uhr auf RTL.

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