16.03.2021 - 07:36

Das macht Hoffnung! Nach erfolgreicher Impfkampagne: Krankenhaus in Tel Aviv schließt letzte Corona-Station

Die erfolgreiche Impfkampagne in Israel zeigt Wirkung: Das Ichilov-Krankenhaus in Tel Aviv konnte jetzt seine letzte Corona-Station schließen!

Foto: Getty Images/ Marton Tordai / EyeEm

Die erfolgreiche Impfkampagne in Israel zeigt Wirkung: Das Ichilov-Krankenhaus in Tel Aviv konnte jetzt seine letzte Corona-Station schließen!

Die Impfkampagne in Israel ist ein voller Erfolg. In Tel Aviv konnte jetzt sogar die letzte Corona-Station schließen – es gibt zu wenig Infizierte.

Lange ist es her, dass wir dachten, sobald ein Impfstoff entwickelt wäre, wäre der ganze Spuk rund um die Corona-Pandemie plötzlich vorbei. Mehrere Monate und so manche Hiobsbotschaft rund um Impfskepsis, Bestellungsmalheure und Lieferengpässe später wissen wir: So einfach ist das alles nicht. Und doch bleibt die Hoffnung, dass wir, sobald endlich der Großteil der Bevölkerung geimpft ist, zu unserem normalen Leben zurückkehren können. Eine Nachricht, die dahingehend Mut macht, kommt – mal wieder – aus Israel, wo die Impfkampagne derzeit so erfolgreich umgesetzt wird wie nirgendwo sonst: Dort gibt es mittlerweile nur noch so wenige Infizierte, dass Tel Aviv nun sogar seine letzte Corona-Station geschlossen hat!

Kein Bedarf mehr: Tel Aviv schließt letzte Corona-Station

Wie der Spiegel berichtete, hat das Ichilov-Krankenhaus in Tel Aviv seine letzte Corona-Station geschlossen. Der Grund: Die Krankenhäuser müssen kaum noch Corona-Patienten aufnehmen, da seit Beginn der Impfungen die Infektionszahlen drastisch gesunken sind. Das Ichilov-Krankenhaus beherbergt derzeit nur noch 18 Corona-Patienten, die noch nicht vollständig geimpft sind. Diese sollen nun isoliert und in den regulären Intensivstationen untergebracht werden.

Zum Vergleich: Auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie in Israel hatte es in der Klinik noch sechs Corona-Stationen gegeben. Auch das Schiba-Krankenhaus bei Tel Aviv konnte bisher vier Corona-Stationen schließen.

So erfolgreich ist die Impfkampagne in Israel

Die Impfkampagne in Israel begann vor knapp drei Monaten, am 19. Dezember. Mittlerweile haben 5,2 Millionen der 9,1 Millionen Einwohner die erste Dosis des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer erhalten. 4,2 Millionen Menschen haben bereits beide Impfungen erhalten. Damit ist beinahe die Hälfte der Bevölkerung Israels vollständig geimpft.

Zum Vergleich: In Deutschland haben laut Angaben des Robert-Koch-Instituts derzeit 7,8 Prozent der Bevölkerung die erste Impfdosis erhalten, 3,5 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft. In den USA haben bisher 11,2 Prozent der Bevölkerung beide Impfungen erhalten.

Die Bevölkerung in Israel ist vergleichsweise jung, ein Drittel ist jünger als 16 Jahre. Da der Impfstoff erst ab 16 zugelassen ist, kann diese Gruppe vorläufig noch nicht geimpft werden. Man geht aber davon aus, dass in Israel bis zum Sommer auch Jugendliche ab 12 Jahren geimpft werden können.

Rückkehr zur Normalität greifbar?

Im Februar hatte Israel vielversprechende Daten über die Wirksamkeit des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer geliefert: Nur 0,1 Prozent der Geimpften infizierte sich trotzdem mit dem Coronavirus, doch kein einziger davon starb. Weiterhin zeichnet sich ab, dass der Impfstoff von Biontech/Pfizer auch die Übertragung des Virus verhindert, somit besteht auch Hoffnung auf Herdenimmunität.

Die Effekte der Impfungen in Israel sind sichtbar – nicht nur in den Kliniken, sondern auch im Alltag: Geimpfte durften jetzt das erste Konzert nach dem Lockdown besuchen. Eine Nachricht, die die Rückkehr zum Leben, wie wir es kennen, plötzlich ganz greifbar erscheinen lässt…

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