Aktualisiert: 20.02.2021 - 21:09

Der Schauspieler im Interview Friedrich von Thun: "Kaputtlachen geht mit Max immer"

Friedrich von Thun mit seinem Sohn Max: Zwei Gentlemen mit Humor – wie unser Interview mit Friedrich von Thun zeigt.

Foto: IMAGO / Tinkeres

Friedrich von Thun mit seinem Sohn Max: Zwei Gentlemen mit Humor – wie unser Interview mit Friedrich von Thun zeigt.

Mal so richtig über die Stränge schlagen kann man auch noch mit 78 Jahren. Das beweist der Schauspieler in seiner saulustigen Krimireihe "Schwarzach 23".

Der Schauspieler Friedrich von Thun wurde am 30. Juni 1942 in Kwassitz in der Tschechoslowakei geboren. Im Alter von 22 spielte er in dem Film "Lausbubengeschichten" die Rolle des Franz Reiser. Weitere Filme, in denen Friedrich von Thun mitwirkte: "Der Bastian" (1974), "Das Erbe der Guldenburgs" (1989), "Das Baby-Komplott" (2001), "Schindlers Liste" (1993) und die Krimi-Reihe "Schwarzach 23" (seit 2015) gehören zu seinen bekanntesten Projekten. Privat ist der Schauspieler ein echter Familienmensch Von 1970 bis 1995 war Friedrich von Thun mit Yella verheiratet und bekam mit ihr zwei Kinder: Katharina Gioia (45) und Maximilian (43). Seine zweite Ehe mit Gaby (verstorben) hielt insgesamt 12 Jahre von 1999 bis 2011.

Im Interview mit BILD der FRAU verrät Friedrich von Thun mehr über die Beziehung zu seiner Familie und gibt BILD der FRAU einen ganz privaten Einblick in sein Liebesleben.

Interview mit BILD der FRAU: Friedrich von Thun über seine Beziehung zu seinem Sohn Maximilian

BILD der FRAU: Lieber Herr von Thun, man kennt Sie so gar nicht als Hasch rauchenden Haudegen, unrasiert und lässig gekleidet. Wo ist der Gentleman geblieben?

Friedrich von Thun: Der bin ich privat. Aber diese Rolle als Franz Germinger macht mir so viel Spaß, es freut mich so, mal eine andere Facette zu zeigen – frech und absurd. Ein Humor, der mir absolut zusagt

Ist Humor bei Ihnen in der Familie eigentlich eine Grundeigenschaft?

Das kann schon sein. Mein Sohn Max hat ja auch einen Wahnsinns-Humor. Was der immer für schräge Einfälle hat … Zum Kaputtlachen.

Ihr Sohn Max schreibt auch Kinderbücher …

Ja, toll. Der Bursche ist so witzig. Ich bin ganz hin und weg und sehr stolz auf ihn.

"Wie der Vater, so der Sohn"

Verstehen wir. Aber Sie sind ja auch Großvater und haben fünf Enkelkinder. Erlauben Sie alles?

Meine Toleranzschwelle ist sicher etwas höher als bei der Mutter oder dem Vater. Als Großvater darf man laxer sein, das ist das Privileg des Alters. Aber auf der Nase tanzen sie mir nicht herum.

Sie wirken so durchweg positiv.

Ja, das ist wohl angeboren. Ich verstehe auch nicht, warum manche Menschen alles negativ sehen müssen. Mir erleichtert der Optimismus das Leben. Mein Tipp: Man muss einen Weg für sich finden, mit den schlimmen Dingen des Lebens gelassen umzugehen. Und darauf hoffen, dass am Ende alles gut wird.

Mal ein anderes Thema: Wie sieht es denn noch mit einer späten Liebe aus, Herr von Thun?

Ach, hören Sie auf … Schauen wir mal, was das Leben bringt. Eine Frau, die mir gefällt, sollte aber unbedingt einen guten Humor haben. Zusammen lachen finde ich schön.

TV-TIPP: Die bayerische Krimikomödie "Schwarzach 23" mit Friedrich von Thun müssen Sie sich unbedingt mal angeschaut haben – da bleibt kein Auge trocken!

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