Aktualisiert: 12.02.2021 - 20:32

Chef*innen-Ranking beweist Diese Vornamen sind im Beruf am erfolgreichsten

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Sie sind erfolgreich: Liegt das auch am Vornamen? Eine Studie hat herausgefunden wie die meisten Geschäftsführer*innen in Deutschland heißen.

Foto: IMAGO / Westend61

Sie sind erfolgreich: Liegt das auch am Vornamen? Eine Studie hat herausgefunden wie die meisten Geschäftsführer*innen in Deutschland heißen.

Das gibt es wirklich! Ein Jobportal hat herausgefunden, was es mit Vornamen und Erfolg im Job auf sich hat. So heißen die Geschäftsführer*innen in Deutschland.

Hat der eigene Vorname Einfluss auf unseren beruflichen Erfolg? Die Jobbörse Indeed hat ein Ranking der häufigsten Namen von Menschen in Spitzenpositionen erstellt. Das Ergebnis wird Sie vielleicht überraschen...

Laut Studie: Diese Vornamen sind im Beruf am erfolgreichsten

Grundlage der umfangreichen Analyse ist die Auswertung von über 318.190 Geschäftsführernamen in Deutschland von 2002 bis 2019. Basis waren Auszüge des Handelsregisters. Insgesamt wurden über 20.000 verschiedene Vornamen ermittelt.

Sie heißen Katja oder Andreas? Herzlichen Glückwunsch! Laut einer Analyse der Jobplattform Indeed sind diese Vornamen im Beruf am erfolgreichsten.

So heißen die meisten deutschen Chefinnen

Der häufigste weibliche Chef-Name ist laut dieser Studie Katja. Der Ursprung soll aus dem Russischen stammen und frei übersetzt die "Reine" heißen. Während dieser Vorname es heute nicht mehr unter die Top 10 schafft, war er vor allem in den 70ern und 80ern beliebt.

Trauriges Ergebnis der Studie und irgendwie nicht überraschend: Insgesamt tauchen unter den ersten hundert erfolgreichen Namen nur 15 Frauennamen auf.

Katja rangiert in der Gesamtliste aller CEO-Namen (weiblich und männlich) dabei auf Platz 9, insgesamt 3.430 Geschäftsführerinnen heißen laut dem Ranking so. Direkt darauf folgen die Vornamen Antje und Nicole. Antje heißen 2.520 Chefinnen, Nicole noch ganze 2.030.

Stehen die eher klassischen Name also für Erfolg und Zielstrebigkeit? Eine wahrscheinliche Erklärung wäre vielleicht, dass vergleichsweise viele Frauen damals Katja genannt wurden und die Wahrscheinlichkeit dadurch einfach größer ist, dass eine von ihnen in einer Führungsposition arbeitet.

Heutzutage nennt kaum noch jemand seine Tochter Katja oder Anja, somit werden wir uns wohl an andere Vornamen in Geschäftsführerpositionen gewöhnen, zum Beispiel Mia, Hannah oder Emma.

Der Überblick:

  • 1. Katja
  • 2. Antje
  • 3. Nicole
  • 4. Julia
  • 5. Claudia
  • 6. Cornelia
  • 7. Kerstin
  • 8. Andrea
  • 9. Angelika
  • 10. Anja

Das sind die im Job erfolgreichsten männlichen Vornamen

Und wie heißen nun die meisten männlichen Chefs? Laut Studie ist der häufigste Vorname bei Geschäftsführern eindeutig Andreas. Aus dem Griechischen übersetzt mit der "Tüchtige" oder "Tapfere", scheint das gut zur Position zu passen.

Andreas wird gefolgt von Michael, Christian und Thomas, die gehören definitiv zu den besonders klassischen deutschen Männer-Vornamen. Insgesamt 7.530 Mal steht ein Andreas Unternehmen in Deutschland vor, während 6.820 Mal ein Michael eine leitende Funktion in Deutschland innehat. Christian folgt mit stolzen 6.450 Nennungen.

  • 1. Andreas
  • 2. Michael
  • 3. Christian
  • 4. Thomas
  • 5. Alexander
  • 6. Peter
  • 7. Stefan
  • 8. Frank
  • 9. Martin
  • 10. Christoph

Fazit: Zu wenig Frauen und mangelnde Diversität in deutschen Unternehmen

Spannender an den Ergebnissen als die Häufigkeit bestimmter Vornamen sind die fehlende Diversität und die bekannte geringe Frauenquote in Spitzenpositionen. So tauchen arabische oder türkische Vornamen eher auf den letzten Plätzen des Vornamen-Rankings auf.

Mal sehen, was die Zukunft bringt. Sicher werden die meisten männlichen Geschäftsführer dann eher Finn, Noah, Tom oder Paul heißen.

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Sollte der Name nach einer Erfolgs-Liste ausgesucht werden?

Ein ganz klares NEIN! Ein wohl klingender Name, der keiner Mode folgen muss, aber natürlich zum Kind oder vielleicht sogar zum Nachnamen passt, sind wichtiger. Sowie natürlich ein Vorname, der schön klingen und keinen Grund für Lästereien bieten sollte. Von dem man sich vorstellen kann, das der so Benamte sich damit wohlfühlen würde.

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