26.01.2021 - 07:35

Aus und vorbei Promod und Pimkie schließen Filialen

In Deutschland in stationären Promod-Geschäften einzukaufen, wird bald nicht mehr möglich sein.

Foto: imago images / Reporters

In Deutschland in stationären Promod-Geschäften einzukaufen, wird bald nicht mehr möglich sein.

Das Ladensterben geht weiter. Bekannt geworden ist, dass nun auch Promod und Pimkie von Filialschließungen betroffen sind. Die eine Kette stärker als die andere.

Wieder werden zwei Geschäfte aufgrund der Corona-Pandemie in die Knie gezwungen. Die französische Modekette Promod muss genauso wie der ebenso französische Modehändler Pimkie Filialen schließen. Während für Promod der gesamte stationäre Handel passé ist, bleiben bei Pimkie noch ein paar Geschäfte erhalten. Worauf die beiden Modeanbieter stattdessen setzen wollen.

Filialschließungen bei Promod und Pimkie

Promod bot uns knapp 30 Jahre ein Shopping-Erlebnis und verkaufte stylische Damenmode mit französischem Flair. Das hat nun in Geschäften zumindest ein Ende, denn alle schließen in Deutschland, wie fashionunited.de berichtete. Ende Februar werden dann auch die allerletzten Filialen dichtmachen. Schuld am Aus der Modekette ist die Corona-Pandemie. Diese hatte zu Umsatzeinbußen geführt, die auch in der kurzen Zeit, in der die Läden wieder offen waren, nicht wieder reingeholt werden konnten. Auch wenn der Kette sogar Vermieter entgegenkamen und der Verkaufsprozess eingeleitet wurde, kann Promod nicht gerettet werden, erklärte der zuständige Insolvenzverwalter.

Modekette Pimkie trifft es ein bisschen weniger hart

Pimkie geht es ähnlich wie Promod. Fast die Hälfte der Filialen in Deutschland werden geschlossen, wie t-online.de berichtete. Die Schwierigkeiten, die Pimkie ohnehin schon hatte, hat die Corona-Krise nur noch verstärkt. Was nun dazu führt, dass laut dem Magazin Textilwirtschaft 40 der 75 Filialen für immer ihre Türen schließen müssen. Ein Insolvenz- und Schutzschirmverfahren begleitet das Unternehmen seit letzten September. Um einen Teil der Läden zu erhalten, willigten die Gläubiger nun in den Insolvenzplan der Betreibergesellschaft Framode ein.

Auf Promod- und Pimkie-Kleidung braucht trotz der Schließungen niemand zu verzichten. Die beiden Onlineshops bestehen weiterhin und werden sogar noch einmal ausgebaut. Bei Pimkie soll das Angebot in den übrig gebliebenen Filialen sogar zudem noch eine Verbesserung erfahren.

Auch der Supermarktriese real gehört bald komplett der Vergangenheit an. Die Plattform real.de gehört mittlerweile schon zur Lidl-Gruppe. Mit diesem Wechsel kam es zu einer sehr kuriosen Meldung. Plötzlich fragte man sich, ob es sich um einen makaberen Scherz handele, denn plötzlich wurden online Leichensäcke verkauft.

Traurigerweise leiden zahlreiche Unternehmen unter der Pandemie und stehen vor dem Aus. Doch es sind nicht nur die Geschäfte, die sich sorgen müssen – das Virus hat ja schon jeden Lebensbereich erfasst. Nun müssen wir nach vorn blicken und auf die Impfung und Medikamente setzen. Möchten Sie dazu mehr erfahren, dann klicken Sie sich durch unsere Themenseite zum Coronavirus.

Erfahren Sie beispielsweise, ob Corona bald nur noch eine harmlose Erkältung sein könnte, indem Sie unser Video schauen:

Ermutigende Studie: Corona bald nur noch harmlose Erkältung?
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Ebenso interessant ist, was Experten über die Antikörper-Medikamente für Deutschland sagen.

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