Aktualisiert: 25.01.2021 - 20:11

Das ist wichtig Gesetze, Fristen und Co: Diese Änderungen kommen im Februar auf Sie zu

Das neue Jahr ist schon einen Monat alt! Und doch kommen auch im Februar wieder einige Änderungen auf Sie zu...

Foto: Getty Images / Pakin Songmor

Das neue Jahr ist schon einen Monat alt! Und doch kommen auch im Februar wieder einige Änderungen auf Sie zu...

Bei all den Regeln und Fristen, die im Alltag wichtig sind, kann man schon mal den Überblick verlieren… Wir haben die wichtigsten Änderungen im Februar für Sie zusammengefasst.

Was müssen Sie in Zukunft anders machen als bisher? Welche Fristen müssen Sie beachten? Mit welchen Zusatzkosten oder neuen Regeln und Gesetzen müssen Sie rechnen? Oft fällt es im Alltag schwer, all diese Details auf dem Schirm zu haben. Deshalb haben wir die wichtigsten Änderungen im Februar für Sie zusammengefasst.

Änderungen im Februar: Darauf sollten Sie achten

Geänderte Fristen bei der Steuererklärung: Die Zeit nach dem Jahreswechsel bringt nicht nur Tristesse und grauen Himmel mit sich, viele schlagen sich jetzt auch mit der Steuererklärung herum. Falls Sie planen, die Hilfe eines Steuerberaters in Anspruch zu nehmen, gilt für Sie eine geänderte Frist: Normalerweise hätten Sie die Steuererklärung für 2019 bis Ende Februar 2021 einreichen müssen. Da die Steuerexperten im Moment aber so beschäftigt mit den Überbrückungshilfen sind, haben Sie bis Ende August Zeit.

Online mit der Kreditkarte bezahlen

Gerade wegen des Lockdowns kaufen die Menschen vermehrt im Internet ein. Die Kreditkarte ist bei Online-Geschäften ein beliebtes Zahlungsmittel. Ab dem 15. Februar wird die Kreditkartenzahlung sogar noch sicherer: Von diesem Zeitpunkt an ist bei Geschäften, die 150 Euro übersteigen, die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung erforderlich. Auf diese Weise soll Betrügern die Nutzung gestohlener Kreditkarten erschwert werden. Auch bisher wurde die Zwei-Faktor-Authentifizierung mithilfe von TAN-Systemen wie Mastercard Secure oder Verified by Visa bereits genutzt, allerdings erst bei Online-Geschäften ab 250 Euro.

Das ändert sich bei WhatsApp

Beim Messenger-Dienst WhatsApp gibt es gleich zwei Änderungen: Über die Änderung der WhatsApp-Nutzungsbedingungen wurde bereits viel gesprochen. Da der Dienst seit einiger Zeit zu Facebook gehört, verlangt er in Zukunft von Ihnen, dem Konzern den Zugriff auf Ihre persönlichen Nutzungsdaten zu gestatten. Weiterhin möchte WhatsApp Ihnen in Zukunft Push-Benachrichtigungen senden, in denen Sie über Neuerungen informiert werden. Wer sich weigert, den geänderten Nutzungsbedingungen zuzustimmen, kann WhatsApp ab dem 15. Mai nicht mehr nutzen.

WhatsApp stellt Support für veraltete Betriebssysteme ein

Und noch einer weiteren Gruppe bleibt die uneingeschränkte Verwendung des Messenger-Dienstes in Zukunft verwehrt: Nutzern, deren Smartphones zu alt sind. WhatsApp stellt den Support für bestimmte Betriebssysteme ein: Zum Monatswechsel hin werden keine Support-Updates mehr für iPhones mit der Software iOS 8 und älter sowie für Android-Smartphones mit der Android-Version 2.3.7 und älter angeboten. Wer ein altes Betriebssystem verwendet, wird den Messenger zwar vorerst weiterhin nutzen können, die Sicherheit ist allerdings nicht mehr gewährleistet, außerdem kann es in der Zukunft zu Einschränkungen kommen.

Bahncards werden günstiger

Gut, im Moment fahren Sie vermutlich eher selten mit dem Zug. Doch wenn die Zeit der Fernreisen wieder anbricht, dürfen Sie sich über Preisreduzierungen bei der Deutschen Bahn freuen: Die Bahncard 25 und die Bahncard 50 sollen in Zukunft 10 Prozent günstiger sein. Grund dafür ist der verringerte Mehrwertsteuersatz, von dem die Bahn profitiert. Das Unternehmen möchte diesen Vorteil direkt an die Kunden weitergeben. Jenen, die vor Kurzem noch eine Bahncard zum alten Preis erworben haben, soll dabei kein Nachteil entstehen: Die Bahn möchte aktiv auf diese Kunden zugehen und ihnen einen Gutschein in Höhe der Differenz ausstellen.

Die Bayerische Bauordnung wird reformiert

Wenn Sie in Bayern wohnen, könnten auch diese Änderungen für Sie interessant sein. Bauen soll einfacher, schneller und günstiger werden: Ab dem 1. Februar muss eine Baugenehmigung innerhalb von drei Monaten erteilt werden. Wird diese Zeitspanne überschritten, gilt sie automatisch als erteilt. Außerdem gibt es neue Regelungen bezüglich der Abstandsfläche zu angrenzenden Gebäuden, zur Stellplatzpflicht und zum Bauen mit Holz. Bei zu hohen Kosten ist auch der Einbau von Aufzügen bei Aufstockungen im Wohnungsbau nicht mehr verpflichtend, außerdem dürfen Dachgeschosse ohne Genehmigung ausgebaut werden.

Zahlungsaufschub bei der Einfuhrumsatzsteuer

Sie handeln mit Produkten aus dem EU-Ausland? Dann müssen Sie ab 2021 mehr Einfuhrumsatzsteuer zahlen. Sie können allerdings einen Zahlungsaufschub beantragen. In diesem Fall müssen Sie die Zahlung nicht bis zum 16. Januar, sondern bis zum 26. Februar leisten.

Quellen: infranken.de, wunderweib.de, businessinsider.de, bayika.de

Weitere Tipps und Tricks rund um Rechtsangelegenheiten, Finanzen und Organisatorisches finden Sie auf unserer Themenseite Ratgeber Recht. Hier erklären wir Ihnen, wie der Abholservice bei Rewe und dm funktioniert. Weiterhin erfahren Sie, wie Sie herausfinden können, ob ein Online-Shop seriös ist. Außerdem verraten wir Ihnen, in welchen Situationen Sie die Hecke Ihres Nachbars schneiden dürfen…

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