Aktualisiert: 25.01.2021 - 21:27

Haushaltsutensilien, die es nicht mehr gbt Erinnern Sie sich noch? Diese 10 Dinge sind mittlerweile aus der Küche verschwunden!

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Hatten Sie so etwas früher auch? Neben der klassischen Kaffeemühle sind inzwischen auch einige andere Dinge als tägliche Küchenhelferlein verschwunden.

Foto: imago images / Panthermedia

Hatten Sie so etwas früher auch? Neben der klassischen Kaffeemühle sind inzwischen auch einige andere Dinge als tägliche Küchenhelferlein verschwunden.

Wie die Zeit vergeht, möchte man angesichts der Liste dieser "verschwundenen" Haushaltshelferlein sagen. Blicken wir gemeinsam zurück...

Sie gehörten damals in jeden gut sortierten Haushalt, das eine oder andere Stück findet sich auch heute noch in Großmutters Haushalt. In modernen Küchen spielen sie aber kaum eine Rolle mehr. Wir erinnern uns an die Haushaltsutensilien von damals...

Diese 10 Dinge sind mittlerweile aus der Küche verschwunden!

Sie sollten früher die Hausfrau entlasten, heute muten diese Helferlein nostalgisch an, und spielen beim Zubereiten und Warmhalten kaum eine Rolle mehr. Sie wurden durch moderne Haushaltsgeräte ersetzt. Eine Hommage an die "guten alten Zeiten".

Nur noch als Dekoelement: Omas Kaffeemühle hat ausgedient

Sie ist äußert dekorativ, deshalb hat sie eventuell noch bei dem einen oder anderen einen Platz am Küchenfenster. Da teure Kaffeemaschinen heute die Bohnen aber selbst mahlen, ist der Zwischenschritt über eine manuelle Mühle nicht mehr notwendig.

Relikt vergangener Zeiten: Der Tauchsieder

Viele erinnern sich bestimmt noch an den Tauchsieder, der damals eine echt Innovation war. Mit diesem elektrisch betriebenen Stab, dessen Ende spiralförmig gebogen war, konnte Wasser schnell erwärmt werden. Seit unser Wasser sehr heiß aus dem Hahn kommt und vor allem die sicheren Wasserkocher zur Verfügung steht, gehört der durchaus brandgefährliche Tauchsieder nicht mehr zur Grundaustattung einer Küche.

Küchenmaschine: Die Flotte Lotte

Dieses praktische Gerät verdankte seinen Namen seiner Erfinderin Charlotte Giebel. Sie hatte es in den 30er-Jahren erfunden, als Vorläufer der heutigen berühmten Küchenmaschinen möchte man fast sagen. Die Flotte Lotte war, zumindest, was die damalige Arbeitserleichterung anbelangt, genauso beliebt. Sie fungierte als Passiermühle für Gemüse und Obst. Mit diesem handbetriebenen Küchengerät wurden mittels Drehbewegung Speisen wie Apfelmus, Brei , Marmelade oder Suppen in einer siebähnlichen Schüssel mit Griff durch dessen Boden gepresst. Die darunter befindliche Schüssel war die Auffangschale für die je nach Siebgröße feiner oder gröber verarbeiteten Lebensmittel.

Kultobjekt aus DDR-Zeiten: Die Eisbombe

Ein Kultobjekt der 70er Jahre aus DDR-Zeiten gehört ebenso zu den im Haushalt nicht mehr existenten Gegenständen. Die sogenannte Eisbombe, ein Thermobehälter mit Henkel, war damals sehr beliebt, hielt er die cremigen oder fruchtigen Eisspeisen doch kalt und ansehnlich, während man von der Eisdiele nach Hause spazierte. Aber auch warm Speisen oder Getränke blieben in dieser Art "Thermosflasche" so wie man sie haben wollte.

Nostalgische Küchenhilfe: Der Fleischwolf

Zugegeben, der Fleischwolf mutet nicht so nostalgisch an wie die bisher genannten Gegenstände, wurde aber in modernen Küchen inzwischen auch durch Küchenmaschinen ersetzt. Der Fleischwolf vermengte, mahlte und zerkleinerte Fleisch und wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts erfunden.

Seinen Namen hat das damals praktische Küchenutensil übrigens aus der Fachsprache, so wurde das Fleischmahlen professionell auch als "Wolfen" bezeichnet. Nicht nur Fleisch wurde damit gemahlen oder vermengt: Auch in der Weihnachtsbäckerei fürs Spritzgebäck oder beim Verarbeiten von Gemüse und Fisch leistete der Fleischwolf gute Dienste.

Das manuell betriebene Gerät aus Eisen wurde mit einfachen Schrauben am Tisch oder der Arbeitsplatte befestigt, ließ sich komplett auseinanderbauen und so auch einfach reinigen. Sein besonders robustes Wesen machte ihn zum unverwüstlichen und beliebten Besitz jeder Hausfrau.

Damals ein Muss fürs Kaffeekränzchen: Tropfenfänger und Kannenwärmer

Wer Sie irgendwo so lose rumliegen sieht kann damit auf den ersten Blick vielleicht nicht mehr viel anfangen. Damals waren Tropfenfänger aber ein wichtiger teil des Kaffeegeschirrs, verhinderten sie doch, dass Tee oder Kaffee auf die gute Tischdecke tropften. Es gab sie in jeder Form und Farbe, gehäkelt, gestopft und gewickelt. Sie wurden mit Blumen-, Tier- oder Püppchen-Formen dekoriert.

Dieses durchaus praktische Haushaltsutensil findet heute aber keine Beachtung mehr, entspricht der sehr dekorative Stil doch nicht mehr unseren puristischen Ansprüchen. Vielmehr gibt es inzwischen Sammler, die den aufregendsten und ungewöhnlichsten Formen hinterherjagen.

Auch auf die Kaffeetafel gehörte damals der Kannenwärmer. Sein Verschwinden hat weniger mit dekorationstechnischen Gründen zu tun. Denn Kaffee oder Tee müssen schon lange nicht mehr mit gehäkelten Zierdeckchen warm gehalten werden.

Irgendwie süß, vor allem aber praktisch: Die Eierwärmer

Viele haben sicher das eine oder andere Stück gehäkelt und verschenkt oder selbst einen ganzen Haufen selbstgemachter Eierwärmer zu Ostern erhalten. Sie waren sicher sinnvoll, aber eben meist eher fraglich dekorativ – zumindest nach heutigen Geschmäckern. Heute werden Eier in Handtüchern warmgehalten und erst auf den Tisch gestellt, wenn die Langschläfer erwacht sind. Somit gehören die fusseligen Eierwärmer zu den Haushaltsgegenständen, die heute kaum mehr benutzt werden.

Sinnvolles Partyaccessoire: Bowlespieße

Es gab sie in allen Längen, Formen und Farben. Bowlespieße waren immer hübsch anzuschauen auf dem Buffet oder im eigenen Glas. Und ungemein praktisch, konnte man neben seiner Funktion als Obsthalter auch immer identifizieren, welches das eigene Glas ist. Oft filligran und aufwendig bearbeitet, waren sie sogar kleine Kunstwerke, die heutzutage aber eher Sammlern Freude bereiten als in der Küche eingesetzt zu werden. Irgendwann fand man auch sie nicht mehr auf Partys. Schade eigentlich!

Damals krümellos glücklich: Mit der Tischbürste

Noch ein praktisches Haushaltsutensil, das heute ausgedient hat: Die Tischbürste nebst Schaufel wurde in modernen Haushalten durch den Tischstaubsauger ersetzt.

Früher war alles besser? Auf jeden Fall war einiges preiswerter: Kennen Sie die 10 Dinge, die es früher gratis gab und heute etwas kosten?

Außerdem war mehr erlaubt. Diese 10 Dinge waren früher gang und gäbe, sind heute aber strikt verboten! Und zwar zu Recht!

Einie Haushaltsutensilien aus der DDR gibt es heute nicht mehr, diese DDR-Wörter sind uns aber auch heute noch ein Begriff!

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