Aktualisiert: 25.01.2021 - 19:22

"Beste Grüße" vermeiden Vorsicht vor Sprach-Patzern! So beenden Sie E-Mails richtig

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Manchmal ist es eine knifflige Angelegenheit, eine E-Mail richtig zu beenden. Von welchen Faktoren es abhängt, ob eine Floskel angemessen ist, erfahren Sie im Artikel.

Foto: Getty Images / Marka

Manchmal ist es eine knifflige Angelegenheit, eine E-Mail richtig zu beenden. Von welchen Faktoren es abhängt, ob eine Floskel angemessen ist, erfahren Sie im Artikel.

Sie schreiben eine E-Mail und überlegen krampfhaft, wie Sie diese beenden sollen? Hier erfahren Sie, welche Abschiedsgrüße angemessen sind.

Durch die Coronavirus-Pandemie sind viele Menschen gerade im Homeoffice. Es gibt keinen direkten Kontakt mehr zu Mitarbeitern, Kollegen und Kunden. Stattdessen sieht man sich in Videokonferenzen und schreibt am Tag etliche E-Mails.

Sitzen Sie dabei manchmal auch vor dem Laptop und überlegen verzweifelt, wie man eine E-Mail richtig beendet? Tatsächlich gibt es einige Floskeln, die man unbedingt vermeiden sollte. Wir verraten Ihnen die größten Sprach-Patzer.

E-Mails richtig beenden: Diese Floskel sollten Sie sich verkneifen

Im Arbeitsleben gibt es mehrere Möglichkeiten, eine E-Mail abzuschließen. Dabei hängt es auch davon ab, wie förmlich der Umgang mit dem Empfänger ist und wie gut man ihn kennt. Schreibt man beispielsweise einem Kunden zum ersten Mal und hat entsprechend noch keine enge Beziehung aufbauen können, bieten sich als Abschiedswörter "Freundliche Grüße" oder "Viele Grüße" an.

Beides ist neutral. Schrieb man früher in der Regel "Mit freundlichen Grüßen", ist das "mit" heute nicht mehr zwingend notwendig und kann guten Gewissens weggelassen werden.

Hier erfahren Sie, wie Sie mit sprachlichen Kniffen ein entspannteres Leben haben.

"Beste Grüße" gibt es gar nicht

Die Floskel "Beste Grüße" sollte man dagegen tunlichst bleiben lassen. Warum? Schaut man sich die Formulierung genau an, ist "beste" eine Steigerung von "gut". Und "Gute Grüße" gibt es nicht. Also diesen Abschiedsgruß lieber unterlassen beim Schreiben der nächsten E-Mail.

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Manchmal hängt es aber auch von der Begrüßungsformel ab, wie man die E-Mail beendet. Ist eine Vertrauensbasis zum Adressaten da, beginnt man oft mit "Lieber" oder "Liebe", alternativ mit einem lässigen "Hallo". Dann kann man die E-Mail auch abschließen mit "Liebe Grüße" oder "Herzliche Grüße".

Keine personalisierten Abschiedsgrüße

Aufpassen sollte man allerdings, an wen man diese doch sehr innigen Grüße sendet. Den Vorgesetzten oder wichtigen Kunden beispielsweise sollte man nicht von sich aus in dieser Form anschreiben, sondern lieber warten, bis eine solche Begrüßungsformel oder Abschiedsworte von ihm ausgehen.

Was selten gut ankommt, sind umfangreiche Abschiedsgrüße, die personalisiert sein sollen. "Winterliche Grüße aus dem verschneiten Berlin" klingt zwar niedlich und nett, wirkt mitunter aber auch unseriös. Anreden wie "Guten Morgen" oder "Guten Abend" sollte man sich auch besser verkneifen, da nicht klar ist, zu welcher Tageszeit der Empfänger die E-Mail liest.

Welche Formulierungen Sie vermeiden sollten, um nicht doof zu wirken, lesen Sie übrigens hier.

Nicht jede Mail braucht eine Anrede

Ist man erstmal in einem umfangreichen E-Mail-Dialog, muss man nicht mehr zwingend bei jeder E-Mail eine (formale) Anrede und ein Grußwort hinterlassen. Meist reicht es dann, die Anrede wegzulassen und zum Schluss ein "Gruß" und gegebenenfalls das eigene Kürzel anzufügen.

Mit diesen Tipps läuft die digitale Konversation mühelos ab – und Sie haben nie wieder ein Problem damit, E-Mails richtig zu beenden.

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