Aktualisiert: 31.01.2021 - 21:18

Gegen Langeweile im Lockdown Brush Lettering: Schritt für Schritt zur schwungvollen Schrift

Von Franziska Wohlfarth

Brush Lettering ist ein toller Zeitvertreib – der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt!

Foto: imago-images.de/Cavan Images

Brush Lettering ist ein toller Zeitvertreib – der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt!

Brush Lettering ist die Kunst, mit einem Pinselstift schöne, geschwungene Schriftzüge zu zeichnen. Zur Dekoration der eignen vier Wände, auf Karten oder Namensschildern sorgt der Text für große Begeisterung. Wir zeigen Ihnen, wie Brush Lettering funktioniert und was Sie dafür benötigen.

Man sieht es auf Instagram, Pinterest und diversen DIY-Blogs: Brush Lettering. Mit einem besonderen Pinselstift werden hierbei schöne Wörter und Sätze aufs Papier gezaubert. Das ist eine stilvolle und vor allem sehr schöne Art, um individuelle Karten, Anhänger oder sogar Poster zu kreieren. Erfahren Sie hier, wie es geht!

Brush Lettering: Was hat es mit dem Trend-Hobby auf sich?

Übersetzt heißt Brush Lettering so viel wie "Pinsel-Schriftzug". Wer schon einmal versucht hat, mit einem normalen Malerpinsel etwas zu schreiben, wird wahrscheinlich schnell festgestellt haben, wie viel Fingerspitzengefühl man dafür mitbringen muss. Denn die Hunderte von Härchen können ganz schön störrisch sein und bleiben nur selten in sich geschlossen.

Dieses Problem wird durch spezielle Brush Pens gelöst: Das Schriftbild ist mit diesen Stiften ordentlich geschwungen und die Handhabung um einiges einfacher, da die Spitze immer ein geschlossener Kegel bleibt.

Welche Materialien braucht man?

Für Anfänger*innen eignen sich Brush Pens mit mittlerer Spitze: Dieser ist nicht so empfindlich wie die Stifte mit dicker Spitze, man muss außerdem nicht so beherzt aufdrücken wie bei dünnen. Die Stifte sind ausgenommen empfindlich – bei falscher Handhabung fransen sie schnell aus und sind dadurch unbrauchbar.

Damit einem der Stift möglichst lange erhalten bleibt, empfiehlt sich spezielles Handlettering-Papier, das eine extra glatte Oberfläche hat: Die Pinselspitze gleitet besser, es entsteht wenig Reibung. Es ist ratsam, für den Anfang Papier zu verwenden, das ein Punkt-Raster hat. Damit fällt es leichter, gerade und ordentlich zu schreiben.

Die richtige Handhabung

Beim Brush Lettering sollte man zunächst den Auf- und Abstrich beherrschen. Beim Abstrich wird von oben nach unten mit mehr Druck gemalt (die Linien werden dicker), beim Aufstrich von unten nach oben mit weniger Druck (die Linien sind dünner).

Nehmen Sie sich ruhig Zeit und üben Sie die Basics, bevor Sie sich an Ihr erstes Projekt wagen.

Damit die Spitze nicht ausfranst, sollte besonderes Augenmerk auf eine korrekte Stifthaltung gelegt werden. Achten Sie darauf, dass Sie den Stift nicht von oben aufsetzen, sondern die Pinselspitze parallel zum Blattrand liegt. Greifen Sie außerdem nicht zu weit vorne, sondern lieber in einem 45-Grad-Winkel etwas weiter hinten. Der Brush Pen sollte auf dem unteren Teil des Zeigefingers liegen. Halten Sie den Stift fest in der Hand, umklammern Sie ihn jedoch nicht zu stark.

An die Stifte, fertig, los!

Wie bei fast allem gilt: Übung macht den Meister! Nehmen Sie sich also Zeit zum Ausprobieren und Lernen. Zeichnen Sie zunächst Vorlagen nach, um ein Gefühl für das Schriftbild zu bekommen. Danach können Sie eigene Texte mit einem Bleistift vorzeichnen und diese dann nachmalen. Machen Sie langsam und setzen Sie den Stift zwischendurch immer mal wieder ab.

Wenn Sie den Bogen raushaben, können Sie schon bald frei Hand schreiben und auch mit anderen Schriftarten herumexperimentieren. Damit wird es im Lockdown bestimmt nicht so schnell langweilig. Viel Spaß!

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