Aktualisiert: 19.01.2021 - 22:03

Ähnlich wie Tom Hanks Kurios: Darum lebte dieser Mann drei Monate auf dem Flughafen in Chicago!

Wie Tom Hanks als Filmfigur Viktor Navorski aus dem Streifen "Terminal" verbrachte ein Mann mehrere Monate auf einem Flughafen.

Foto: imago images / POP-EYE

Wie Tom Hanks als Filmfigur Viktor Navorski aus dem Streifen "Terminal" verbrachte ein Mann mehrere Monate auf einem Flughafen.

Drei Monate verbrachte ein Mann auf einem Flughafen. Nun wurde diesem illegalen Versteckspiel ein Ende bereitet. Und die Frage geklärt: Wozu das Ganze?

Ein Mann hat drei Monate auf einem Flughafen gelebt – nein, wir meinen damit nicht die Geschichte des Viktor Navorski aus dem Film "Terminal" mit Tom Hanks. In dem Streifen verbringt die Hauptfigur auch mehrere Monate auf einem Flughafen und richtet sich dort häuslich ein. Wir schreiben hier von einer realen Begebenheit.

Es gibt zwei Unterschiede zwischen Film und wahrer Begebenheit. Bei der US-amerikanischen Liebeskomödie ist der Mann gezwungen, so lange im Terminal zu bleiben. Im jetzigen Fall des Mannes vom Flughafen ist der Betroffene das nicht. Und ein noch viel schwerwiegender Unterschied liegt darin, dass die eine Geschichte fiktiv ist, die andere aber nicht. Lesen Sie mehr zu dem unglaublichen Vorfall, bei dem sich ein Mann drei Monate lang am Flughafen von Chicago aufhielt und warum er dort so lang lebte.

Echt verrückt: Dieser Mann lebte drei Monate auf dem Flughafen von Chicago

Aditya Singh hatte den Flughafen in Chicago zu seiner neuen Heimat gemacht – und dort wurde er nun auch festgenommen, wie SWR3 berichtete. Dabei ist der Mann kein fanatischer Tom-Hanks-Anhänger, der den Film "Terminal" zu oft gesehen hat. Laut Chicago Tribune ist er angeblich aus Angst vor der Corona-Lage so lange im Airportgebäude geblieben.

Seine unglaubliche Geschichte begann zunächst damit, dass der aus Los Angeles stammende Mann am 19. Oktober nach Chicago geflogen ist. Warum genau, ist derzeit noch nicht bekannt. Und dort, ja, ist er einfach geblieben. Er verweilte im O'Hare International Airport und lebte von Essen, das er von anderen Passagieren erhielt.

Dienstmarken-Trick funktionierte nicht – der Versteckte flog auf

Aditya Singhs geheimes Leben flog am vergangenen Samstag auf, als Flughafenpersonal in einem abgesicherten Areal seinen Ausweis sehen wollte. Der zuvor im Leben noch nie auffällig gewordene Mann wollte seinem Gegenüber weismachen, dass er auch ein Angestellter sei und zückte eine Dienstmarke, die ursprünglich einem anderen Mitarbeiter gehört hatte und als vermisst galt. Später gab "der zweite Viktor Navorski" an, diese gefunden zu haben.

Nun fragen wir uns: Wie schön muss der Flughafen von Chicago sein, dass man dort so lang bleiben möchte? Andererseits, was wiederum überhaupt nicht mehr lustig ist, muss hier jemand eine extreme Angst vor dem Virus gehabt haben. Aber warum dieser Ausweg? Schließlich ist gerade auf einem Flughafen ja ganz schön was los, oder? Aditya Singh wird uns diese Frage gerade nicht beantworten können. Der Angeklagte müsste erst 1000 US-Dollar als Kaution zahlen, um derzeit frei gelassen zu werden.

Vielleicht hätte es dem aus Angst festsitzenden Mann geholfen, zu wissen, wie man sich gegen das Coronavirus schützen kann. Er hätte beispielsweise die AHA+L+C-Formel kennengelernt, die im folgenden Video erklärt wird.

Dass der Mann sich vor der Welt verkriechen wollte, ist ja auf der einen Seite dann doch zu verstehen. Derzeit sieht die Lage einfach wenig rosig aus. Und sie wird leider noch schlimmer. Der Mega-Lockdown ist in Planung: DIESE Maßnahmen sollen bereits feststehen!

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