19.01.2021 - 10:45

Zu viele Passagiere auf einem Haufen Abstandsregeln: Am Flughafen BER interessieren sie scheinbar niemanden!

Es ist wie ein Fluch: Der BER sorgt immer wieder für Negativschlagzeilen. So auch jetzt einmal mehr, als sich zu viele Passagiere an den Passkontrollen des Flughafens tummelten.

Foto: imago images / Joko

Es ist wie ein Fluch: Der BER sorgt immer wieder für Negativschlagzeilen. So auch jetzt einmal mehr, als sich zu viele Passagiere an den Passkontrollen des Flughafens tummelten.

Reisen ist dieser Tage ohnehin keine gute Idee. Noch schlechter wird sie, wenn man plant, dafür den BER zu nutzen. Denn ein Eklat, bei dem es um nicht eingehaltenen Abstand ging, machte gerade erst dem berüchtigten Skandal-Flughafen wieder alle Ehre.

Wann waren Sie das letzte Mal am Flughafen? Das dürfte aufgrund der Pandemie schon etwas länger her sein. Man würde also meinen: Die Flughäfen sind relativ leer. Nicht so am Berliner Flughafen BER, der lang als Skandal-Flughafen galt, weil sein Bau sich so massiv verzögerte. Nun folgt gleich die nächste Blamage: Es sollen sich zu viele Menschen zu dicht gedrängt haben – und das in Zeiten von Abstandsregeln, die scheinbar am BER keinen interessieren.

Wieder mal Furore am Flughafen BER: Abstandsregeln wurden missachtet

Überall gilt derzeit: Abstand halten. Am BER scheint niemand davon je etwas gehört zu haben. Dort soll es immer wieder zu Menschenansammlungen kommen, wie die Welt berichtete. Gerade erst am vergangenen Sonntag kam es zu Szenen, die derzeit nicht erlaubt sind. Was ist passiert?

Am letzten Sonntag sei ein Flieger früher gelandet als geplant. Die Menschen aus dieser Maschine trafen dann auf Personen einer anderen, regulär gelandeten. Die Ankommenden mussten durch die Passkontrollen. Eine Herausforderung, die man hätte meistern können, wären genügend Passkontrollenschalter geöffnet gewesen. Das war aber nicht der Fall. An nur vier Schaltern mussten hunderte Passagiere vorbei. Folglich kam es dazu, dass Abstandsregeln nicht eingehalten wurden.

Doch nicht nur die Passkontrollen sind ein Ort der Gefährdung, wenn sich dort zu viele Passagiere auf einmal aufhalten. Auch wenn zu wenig Zubringerbusse vom Flugzeug zum Terminal eingesetzt werden, kommen sich die Menschen zu nah. Wie man sieht: An Flughäfen gilt es derzeit, die Gefahrenquellen auszumerzen.

So läuft bereits die Umsetzung der Corona-Schutzregelungen am BER

Der BER betont, dass die Einhaltung der Abstandregeln mithilfe von Bodenmarkierungen, Durchsagen sowie Anordnungen, die auf Plakaten und Bildschirmen zu lesen sind, gefordert wird. Zudem stehen Desinfektionsspender für die Fluggäste bereit, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist außerdem zu jeder Zeit Pflicht. Dennoch liege es in der Entscheidung der einzelnen Personen, diesen Anweisungen Folge zu leisten. Um das hohe Passagieraufkommen zu managen, nutze man mobile Absperrbänder. Auf Absperrgitter wolle der Flughafen nicht umsteigen.

Es ist gar nicht lang her, als wir über darüber berichtet haben, dass den Pannen-Flughafen BER wortwörtlich ein neuer Schlag traf. Was ist denn bloß los in Berlin und Brandenburg?

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