16.01.2021 - 17:52

Herzerwärmendes aus Neuseeland Stadt sperrt Straße einen Monat lang aus diesem niedlichen Grund

In Dunedin, Neuseeland, ist eine Küstenstraße einen Monat lang für den Autoverkehr gesperrt – aus einem außergewöhnlichen, vor allem aber entzückenden Grund...

Foto: Jill Ferry / Kontributor

In Dunedin, Neuseeland, ist eine Küstenstraße einen Monat lang für den Autoverkehr gesperrt – aus einem außergewöhnlichen, vor allem aber entzückenden Grund...

Im neuseeländischen Städtchen Dunedin wurde jetzt beschlossen, eine Küstenstraße einen Monat lang für den Autoverkehr zu sperren. Der Grund ist entzückend...

Dunedin heißt die zweitgrößte Stadt der Südinsel Neuseelands, die direkt am Pazifischen Ozean liegt, ein beliebtes Ausflugsziel ist – und ganz offenbar ein Herz für Tiere hat. Denn die Stadtverwaltung von Dunedin ließ jetzt eine Küstenstraße einen Monat lang für den Autoverkehr sperren. Was das mit Tierschutz zu tun hat? Lesen Sie mal den Grund für die Anordnung...

Dunedin sperrt einen Monat Küstenstraße für den Autoverkehr

Die Küstenstadt ist nämlich auch bekannt dafür, dass vor ihren Toren große Kolonien Seehunde und Seelöwen leben. Eine Seelöwin hat sich mit ihrem Jungen vor kurzem auf einem Golfplatz häuslich eingerichtet, der an die Stadt angrenzt und auf der anderen Seite der Küstenstraße liegt. Weil das mächtige Tier samt seinem Nachwuchs aber regelmäßig über den Asphalt robbt, um ans Meer zu gelangen, hat die Stadtverwaltung jetzt zu einer ungewöhnlichen Maßnahme gegriffen – und kurzerhand die ganze Straße einen Monat lang für den Autoverkehr sperren lassen.

"Wir haben den John Wilson Ocean Drive für einen Monat für Autos gesperrt, um einer Seelöwen und ihrem Jungtier zu helfen, die Straße sicher überqueren zu können", twitterten die Stadträte. Und fahren fort: "Die beiden haben es sich auf dem Golfplatz gemütlich gemacht, wobei das Muttertier aber immer wieder die Straße überquert, um zum Strand zu gelangen."

Unfassbar, diese Maßnahme. Und in Deutschland nahezu undenkbar, Autos aus einem solchen Grund die Zufahrt zu verweigern. Immerhin: Ohne Auto ist es nach wie vor möglich, die Straße zu benutzen, wie die Stadtverwaltung informiert: nämlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Von den Tieren sollte man aber 20 Meter entfernt bleiben und Hunde an der Leine halten.

Aktion kommt im Netz richtig gut an

Für so viel Engagement und das riesengroße Herz für Tiere gibt es reichlich Applaus und warme Worte im Netz: User finden diese Aktion einfach großartig. Viele danken der Stadt für diese wunderbare Entscheidung, eine Userin schreibt: "Ich will in einem Land leben, das sich wilden Tieren gegenüber genauso respektvoll verhält."

Da können wir uns nur anschließen und sagen: Hut ab vor solch einer Entscheidung! Alles richtig gemacht, liebe Stadtverwaltung von Dunedin!

Von wunderbar gefühlvollen Geschichten wie dieser können wir dieser Tage ruhig mehr hören. Etwa diese hier: Wie ein US-Polizist auf einen Diebstahl aus Not reagierte. Auch diese Geschichte ging zu Herzen! Der letzte Wunsch des todkranken Ex-LKW-Fahrers: Noch einmal einen so richtig schön beleuchteten Truck zu sehen. Eine Freundin postete das Anliegen auf Facebook... Und Ruth Saunders spazierte einen Marathon: Raten Sie mal, wie alt sie ist!

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