13.01.2021 - 07:29

Corona-Pandemie nimmt kein Ende Könnte es einen Lockdown bis Ostern geben?

Im zweiten Lockdown, für den nicht ausgeschlossen ist, dass er bis Ostern anhält, sind immer noch viele Berufstätige unterwegs.

Foto: Getty Images/Alex Robinson Photography

Im zweiten Lockdown, für den nicht ausgeschlossen ist, dass er bis Ostern anhält, sind immer noch viele Berufstätige unterwegs.

Würde es eine Lockdown-Verlängerung geben, könnte Deutschland das wirtschaftlich überhaupt ertragen?

Am 16. Dezember sind wir mitten in der Vorweihnachtszeit in den Lockdown geschlittert. Dieser sollte bis 10. Januar gehen. Nun müssen wir uns mindestens bis zum 31. Januar gedulden. Dass der Shutdown dann ein Ende findet, das glauben viele nicht. Doch wie lang könnte der Lockdown wirtschaftlich noch weitergehen – vielleicht bis Ostern?

Lockdown bis Ostern: Ist das vorstellbar?

Ein Lockdown ist für die Wirtschaft nicht unerheblich. Wird das öffentliche Leben zu lang heruntergefahren, können massive wirtschaftliche Folgen eintreten. Betriebe gehen pleite und die Massenarbeitslosigkeit schwappt wie eine Welle über das Land. Daher stellt sich ganz klar die Frage: Wie lang könnte Deutschland diesen Zustand noch durchhalten? Wäre ein Lockdown bis zum Osterfest überhaupt tragbar?

Den Lockdown könne der Staat "sehr lange durchhalten", meinte Bundesfinanzminister Olaf Scholz, wie dw.com berichtete. Dass es tragbar ist, wenn diese Situation noch länger so weitergehen würde, liegt daran, dass die Wirtschaft überwiegend uneingeschränkt geblieben ist. Klar, die Läden sind zu, Gastronomiebetriebe dürfen keine Gäste empfangen, und auch andere Einrichtungen sind gesperrt. Jedoch ist die Arbeit in Büros und Fabriken weiterhin im Gange. Damit seien die finanziellen Einbußen, die der Lockdown mit sich bringt, noch tragbar.

Wirtschaft läuft weiter – bringt aber diese Probleme

Andererseits liegt in dem Aufrechterhalten der Büro- und Fabriksarbeit exakt die Schwierigkeit. Somit müssen noch zu viele Menschen den ÖPNV nutzen, um zur Arbeit zu fahren, da viele nur vor Ort ihrem Job nachgehen können. Erkannt wurde, dass im zweiten Lockdown mehr Bewegung herrscht als im ersten. Während im April 27 Prozent der Erwerbstätigen von zu Hause aus arbeiteten, waren es im November im Lockdown light nur noch 14 Prozent.

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Wie zu sehen ist, ist der Lockdown aus finanzieller Sicht noch weiter akzeptierbar. Daher könnte am 25. Januar bei der Entscheidung darüber, ob dieser verlängert wird, die wirtschaftliche Komponente keine allzu zentrale Rolle spielen, viel mehr das Infektionsgeschehen. Auf eine Verlängerung sollten wir gefasst sein. Bild soll herausgefunden haben, dass Merkel eine acht- bis zehnwöchige Verlängerung in Betracht ziehe.

Werden die neuen Beschlüsse am 25. Januar entschieden, lesen Sie diese natürlich auch bei uns. Zu finden sind solche Informationen immer auf unserer Themenseite zum Coronavirus.

Sie sollten übrigens auch unbedingt wissen, dass im harten Lockdown Verstöße gegen die Corona-Regeln richtig teuer werden können.

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