Aktualisiert: 20.01.2021 - 19:01

Nie wieder lange Suchen In wenigen Schritten zur übersichtlichen Speise- und Abstellkammer

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In Abstellkammern kann schnell Unordnung herrschen. Das lässt sich mit einer cleveren Einrichtung und übersichtlichen Organisation vermeiden.

Foto: imago-images.de/Jochen Tack

In Abstellkammern kann schnell Unordnung herrschen. Das lässt sich mit einer cleveren Einrichtung und übersichtlichen Organisation vermeiden.

Sie ist oft dunkel, beengt, unübersichtlich und dabei doch unabdingbar: Die Abstellkammer. Mit unseren Tipps bringen Sie Ordnung in das Chaos und finden alles auf den ersten Blick!

Die Speise- oder Abstellkammer einzurichten ist gar nicht so einfach. Oft ist der Raum beengt, dunkel und unübersichtlich. Wenn man nur kurz eine Dose Tomaten oder einen Schraubenschlüssel braucht, kann das bei der falschen Organisation schnell in Chaos und Frustration enden. Mit einer effektiven Einrichtung nutzen Sie den begrenzten Platz optimal aus und haben alles immer im Blick. So geht's!

Abstellkammer richtig einrichten: Das sind unsere Tipps!

In eine Abstellkammer gehört alles, was man nicht täglich braucht: Staubsauger, Putzutensilien, Koffer, Werkzeuge, Lebensmittel oder Konserven. Da man dieses Nebenzimmer nicht so häufig betritt, ist es verlockend einfach alles willkürlich einzuräumen und dann schnell die Tür zu zu machen. Ganz nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn.

Das große Erwachen kommt dann erst beim Frühjahrsputz, wenn einem abgelaufene Lebensmittel und verstaubte Weihnachtsdekoration in die Hände fallen. Wenn Sie Ihre Abstellkammer jedoch übersichtlich gestalten wollen, werden Sie nicht um regelmäßiges Aufräumen und Ausmisten herumkommen.

Nehmen Sie sich eine halbe Stunde pro Woche Zeit, um eine Ecke des Raumes auszusortieren und abzustauben. Eine Faustregel besagt, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, einen Gegenstand an seinen ursprünglichen Ort zurückzuräumen, wenn dies in maximal 30 Sekunden geschehen kann. Deswegen ist eine übersichtliche und gut sortierte Abstellkammer das A und O.

So richten Sie Ihre Abstellkammer richtig ein

Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick darüber, was Sie alles in der Kammer verstauen möchten und überlegen Sie dann, was davon in Regale passt und was nicht. Fangen Sie mit den Dingen an, die Sie nicht in Regalen platzieren können und planen Sie diese dann drum herum.

Holen Sie den maximalen Stauraum aus dem kleinen Raum heraus: Eckverbindungen an den Regalen sind sehr nützlich und auch über dem Eingang lässt sich optimal ein Brett montieren. Kleiderhaken oder Hängeregale an der Tür sind clevere Möglichkeiten, sich noch mehr Platz zu verschaffen.

Nutzen Sie bei der Auswahl des Ordnungssystems die Höhe Ihres Abstellraumes aus: Gegenstände, die Sie nicht so oft zur Hand nehmen, können ganz oben gelagert und dann mit einer Trittleiter bei Bedarf heruntergeholt werden. Schwere Gegenstände gehören weiter nach unten, damit diese leicht erreichbar sind.

Viele Leute setzen bei der Planung ihrer Abstellkammer auf Schrägregale: Durch die leicht gekippten Bretter, hat man das Inventar immer im Blick und findet alles sofort.

Eine übersichtliche Beschriftung erleichtert die Suche

Um sich einen besseren Überblick zu verschaffen, empfiehlt es sich, die Kammer in einzelne Bereiche einzuteilen: Bewahren Sie Werkzeuge zusammen in einer Kiste auf und Konservendosen in einer anderen. Hier eignen sich beschriftete Kartons oder volltransparente Plastikkisten – dadurch erkennt man schnell, wo alles hingehört.

Mehl, Müsli und andere offene Lebensmittel, sollten in luftdichten Behältern aufgewahrt werden, damit es sich keine Motten darin bequem machen. Einheitliche, beschriftete Gläser sehen außerdem ordentlicher aus, als willkürliche Plastiktüten und Kartons.

Wenn Sie bei sich in der Speisekammer doch einmal Mehlmotten finden, dann werden Sie die Küchen-Plagegeister SO wieder los.

Und auch Mäuse futtern sich gerne durch die Lebensmittelvorräte. So vertreiben Sie die Nager!

Gute Beleuchtung ist ein Muss

Abstellkammern sind meist dunkel und sollten vor Sonnenlicht geschützt werden. Wenn sich der kleine Raum im Sommer aufheizt, können Lebensmittel schnell verderben. Fenster in der Speisekammer sollten Sie also möglichst abhängen oder mit einer speziellen Verdunklungsfolie abkleben.

Das heißt aber nicht, dass Sie sich blind durch Ihre Regale tasten müssen: Eine starke, helle Lichtquelle erleichtert Ihnen die Suche und verhindert Unfälle. LED-Streifen helfen, die einzelnen Regalbretter zusätzlich besser auszuleuchten.

Trotz regelmäßiger Aufräumaktionen und einer übersichtlichen Grundordnung, ist die Abstellkammer nicht der ansehnlichste Raum im Haus. Halten Sie die Tür deshalb möglichst geschlossen und wenn es keine gibt, können Schiebegardinen oder Rollos die vollgestellten Regale verschwinden lassen.

Hier finden Sie 9 Tipps für die Planung Ihrer Speisekammer.

Bevor Sie Ihre Speisekammer jedoch befüllen, sollten Sie sich darüber informieren, was dort eigentlich alles reingehört. Denn DIESE Lebensmittel lagern Sie garantiert falsch.

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