Aktualisiert: 13.01.2021 - 19:19

Wozu die Wölbung am Boden? 4 Fakten über Wein, die Sie garantiert noch nicht kennen

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Diese vier Fakten über Wein kennen Sie bestimmt noch nicht. Wussten Sie zum Beispiel, dass man bei der Lagerung von Wein einiges falsch machen kann?

Foto: Getty Images / David Silverman

Diese vier Fakten über Wein kennen Sie bestimmt noch nicht. Wussten Sie zum Beispiel, dass man bei der Lagerung von Wein einiges falsch machen kann?

Er rundet ein gutes Essen perfekt ab und schmeckt gut. Doch es gibt sicher einige Fakten über Wein, von denen Sie bisher noch nicht gehört haben.

Ein gutes Tröpfchen zum Abendessen stimmt nicht nur Gourmets froh. Egal ob Rot, Weiß oder Rosé: Die Deutschen trinken gerne Wein. Doch wie gut kennen wir ihn eigentlich?

Es gibt einige Fakten über Wein, die Sie sicher noch nicht kennen. Wir stellen Ihnen die spannendsten vor. Dabei erfahren Sie auch, worauf Sie beim Verzehr und bei der Lagerung achten müssen.

Alles über Wein: Diese 4 Fakten sollten Sie kennen

1. Rotwein nicht zu warm lagern – besser im Kühlschrank

Ein Mythos ist, dass vor allem Rotwein nicht im Kühlschrank gelagert werden sollte, weil sonst die Aromen verfliegen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Wein darf nicht bei zu hohen Temperaturen aufbewahrt werden. 20 Grad sollten nicht überschritten werden, sonst reift der Wein zu schnell. Dadurch gehen die Aromen verloren und der Alkoholgeschmack wird stärker.

Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass man Wein getrost in den Kühlschrank stellen kann, auch Rotwein. Die perfekte Temperatur zum Lagern liegt bei zehn bis zwölf Grad. Rotwein sollte etwa eine Stunde vor Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden, sodass er noch eine Temperatur zwischen 16 und 18 Grad annehmen kann.

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2. Vor Licht und Gerüchen schützen

Nicht jeder kann sich den Luxus eines teuren Weinklimaschrankes leisten. Dieser macht den Kühlschrank überflüssig und sorgt dafür, dass der Wein bei konstant niedriger Temperatur gelagert wird. Außerdem kann er für Weißwein eine etwas kühlere Umgebung schaffen als für Rotwein, der wie beschrieben ja auch einige Grad mehr verträgt.

Geschlossene Flaschen unter dem Bett lagern

Doch nicht nur die Temperatur ist entscheidend. Sie sollten unbedingt darauf achten, dass der Wein nicht zu viel Licht und starken Gerüchen, wie zum Beispiel intensivem Käse, ausgesetzt ist. Sortieren Sie im Kühlschrank die Fächer also gegebenenfalls etwas um und suchen Sie ein dunkles Plätzchen, zum Beispiel im Keller oder sogar unter dem Bett, für geschlossene Flaschen.

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3. Angefangenen Wein nicht zu lange stehen lassen

Und was passiert, wenn man die Flasche nicht ganz leer getrunken hat? Dann kann man ihn natürlich noch aufbewahren, am besten im Kühlschrank und luftdicht verschlossen mit speziellen Vakuumverschlüssen. Ist der Wein zu lange mit Sauerstoff in Kontakt gekommen, schmeckt er nämlich nicht mehr.

Rotwein hält länger als Weiß- und Roséwein

Doch angebrochene Flaschen sollten nicht zu lange im Kühlschrank bleiben. Je nach Art des Weins und Flascheninhalt darf er höchstens ein paar Tage gelagert werden, damit er noch verzehrbar ist. Rotwein, der noch zu 3/4 voll ist, kann bis zu einer Woche aufbewahrt und getrunken werden, eine halbe Flasche etwa vier bis sieben Tage. Empfindlicher sind Weiß- und Roséweine: Zu 3/4 volle Flaschen sind zwischen drei und fünf Tagen noch genießbar, halb gefüllt dagegen nur zwei bis drei.

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4. Gewölbter Flaschenboden für Stabilität

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, warum die Weinflasche unten eine große Wölbung hat? Das ist ganz einfach zu erklären: Sie stabilisiert den Boden. Wird die Flasche geöffnet, breitet sich nämlich auf den Boden Druck aus. Durch die Wölbung wird dieser Druck ausgeglichen und auf die gesamte Form der Flasche verteilt.

Ähnlich wie eine Sektflasche steht also auch Wein permanent unter Druck. Beim Perlwein ist dieser durch den Korkenknall beim Öffnen zu hören, weil Kohlensäure enthalten ist. Trotzdem ist der gewölbte Boden auch beim Wein wichtig, um die Flasche stabiler zu machen.

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