09.01.2021 - 09:16

Rückkehr in die Geschäfte? Sorge um Innenstädte wächst: Werden wir auch nach Corona bevorzugt online kaufen?

Werden die Innenstädte aussterben, weil wir auch nach Corona im Internet shoppen? Welche Maßnahmen man dagegen ergreifen könnte.

Foto: imago images / U. J. Alexander

Werden die Innenstädte aussterben, weil wir auch nach Corona im Internet shoppen? Welche Maßnahmen man dagegen ergreifen könnte.

Werden Sie, wenn Corona vorbei ist, wieder regelmäßig in der City shoppen? Falls viele Menschen planen, das nach Pandemie-Ende nicht zu tun, könnten wir vor einem Problem stehen.

Im Moment bleibt uns nichts anderes übrig. Die Geschäfte sind geschlossen und alles, was wir haben wollen, das es aber im Supermarkt oder in der Drogerie nicht zu kaufen gibt, müssen wir online bestellen. Die Paketboten haben derweil jede Menge zu tun. Nun wird die Befürchtung immer stärker, dass wir auch nach Corona das Onlineshoppen bevorzugen und die Innenstädte sterben werden. Welche Gegenmaßnahmen es geben könnte.

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Wenn Online-Kauflust nach Corona bleibt – wie sind die Innenstädte zu retten?

Onlineshoppen ist einfach so bequem. Haben Sie dieses Einkaufsvergnügen in der Pandemie auch für sich entdeckt? Wollen Sie nach Corona dabei bleiben? Falls die meisten Menschen diese Frage mit einem Ja beantworten würden, hätten wir ein Problem. Die Innenstädte könnten sich verändern – zum Negativen. Diese Sorge treibt auch ganz besonders Uwe Brandl, den Präsidenten des Bayerischen Gemeindetages um. Doch er schlägt Maßnahmen vor, wie der drohenden Misere entgegenzuwirken ist, wie br.de berichtete.

Es gibt die große Befürchtung, dass sich die Verbraucher, die sich jetzt dem Onlineshoppen zuwenden, nur teilweise zum Einkaufen in den stationären Handel wieder zurückkehren könnten. Die Folge wäre, dass sich Innenstädte negativ verändern würden. Begegnungsstätten, wo sich die Menschen träfen und kommunizieren, wären dann verloren, deswegen müsse etwas passieren.

Diese Maßnahmen sollen unseren stationären Handel in den Innenstädten retten

Brandl schlägt zum einen vor, dass Imagekampagnen für Städte gestartet würden. Durch sie soll gezeigt werden, dass Innenstädte auch Arbeitsplätze bedeuten. Zudem könne es Einkaufsgutscheine geben, die die Käufer in die Geschäfte vor Ort locken. Gleichzeitig solle sich die Besteuerung für den Onlinehandel ändern und über die Einschränkung von kostenlosen Rücksendungen müsse nachgedacht werden.

Die Krise bringt viele Folgen mit sich. Sogar die Technik-Trends 2021 bestimmt das Coronavirus.

Auch interessant: Um sterbenden Innenstädte zu helfen, wurde schon eine Paketsteuer diskutiert.

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